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| | {{#ev:youtube|VPAMkes4NW8|280|right|Kapuzinerberg Wanderung, <br/> 4 min 34 sek Video}} | | {{#ev:youtube|VPAMkes4NW8|280|right|Kapuzinerberg Wanderung, <br/> 4 min 34 sek Video}} |
| − | [[Bild:Kapuzinerberg.jpg|thumb|Der Kapuzinerberg, vom [[Mönchsberg]] aus gesehen]] | + | [[Bild:Kapuzinerberg.jpg|thumb|Der Kapuzinerberg vom [[Mönchsberg]] gesehen.]] |
| − | [[Datei:Uebersichtsplan kapuzinerberg1.jpg|thumb|Übersicht Kapuzinerberg]] | + | [[Datei:Uebersichtsplan kapuzinerberg1.jpg|thumb|Übersichtskarte des Kapuzinerberges.]] |
| − | [[Datei:Kapuzinerberg Parsch Äußerer Stein Salzburg November 2021.jpg|thumb|Der Kapuzinerberg von Südosten. Luftaufnahme.]] | + | [[Datei:Kapuzinerberg Parsch Äußerer Stein Salzburg November 2021.jpg|thumb|Der Kapuzinerberg von Südosten, Luftaufnahme.]] |
| | [[Datei:Franziski Schloessl 2010.jpg|thumb|Das Franziski-Schlössl.]] | | [[Datei:Franziski Schloessl 2010.jpg|thumb|Das Franziski-Schlössl.]] |
| | Der '''Kapuzinerberg''' ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in der [[Stadt Salzburg]], der sich östlich der [[Salzach]] erhebt. Er ist ein [[Landschaftsschutzgebiet]] und ein Teil-[[Landschaftsraum]] in der [[Salzburger Altstadt]]. | | Der '''Kapuzinerberg''' ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in der [[Stadt Salzburg]], der sich östlich der [[Salzach]] erhebt. Er ist ein [[Landschaftsschutzgebiet]] und ein Teil-[[Landschaftsraum]] in der [[Salzburger Altstadt]]. |
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| | == Geografie == | | == Geografie == |
| − | Der Kapuzinerberg erhebt sich im Osten der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]]. Er erstreckt sich in West-Ost-Richtung von der [[Linzer Gasse]] in der rechtsufrigen Altstadt bis nach [[Parsch|Inneres Parsch]] im Osten und [[Schallmoos|Schallmoos Ost]] im Nordosten. Seinen höchsten Punkt hat der Stadtberg mit 637 [[m ü. A.]] unmittelbar westlich des [[Franziski-Schlössl]]s, im Bereich des [[Platzl]]s beginnt seine Erhebung um 430 m ü. A. (Salzach 414 m ü. A.). | + | Der Kapuzinerberg erhebt sich im Osten der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]]. Er erstreckt sich in West-Ost-Richtung von der [[Linzer Gasse]] in der rechtsufrigen Altstadt bis nach [[Parsch|Inneres Parsch]] im Osten und [[Schallmoos|Schallmoos Ost]] im Nordosten. Seinen höchsten Punkt hat der Stadtberg mit 637 [[m ü. A.]] unmittelbar westlich des [[Franziski-Schlössl]]s, im Bereich des [[Platzl]]s beginnt seine Erhebung um 430 m ü. A. (Salzach 414 m ü. A.). Neben dem Weg vom [[Kapuzinerkloster Salzburg|Kapuzinerkloster]] zu den Häusern um die [[Villa Spaur|Spaur-Villa]] kommt man an vier kleinen Teichen vorbei, den sogenannten [[Kapuzinerteiche]]n. |
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| | + | === Wasserspeicher === |
| | + | Schon während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurden nächst vier militärischer Gebäude auf dem Berg große Zisternen als Wasserspeicher für Fall der Belagerung angelegt. [[1992]] wurde im Nordosten am Fuße des Kapuzinerberges ein Wasserspeicher mit 25 000 Kubikmeter fertig gestellt. Das dort gespeicherte Wasser stammt heute weitgehend aus den Grundwasserfeldern von [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] in der Marktgemeinde [[Grödig]] und [[Hallein]]. Zwei ältere und kleinere Speicher im Berg sind heute stillgelegt. |
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| | === Erreichbarkeit === | | === Erreichbarkeit === |
| − | Der Kapuzinerberg ist über drei Wege zu erreichen:
| + | Auf den Kapuzinerberg gelangt man über drei Wege: |
| − | * über eine steile Zufahrt (Pkw nur für Bewohner und Taxi), den [[Stefan-Zweig-Weg]], beginnend an der [[Franziskuspforte]] in der Linzer Gasse | + | * über eine steile Zufahrt (Zufahrt mit Pkw nur für Bewohner und Taxi gestattet), den [[Stefan-Zweig-Weg]], beginnend an der [[Franziskuspforte]] an der [[Linzer Gasse]] |
| − | * zu Fuß über die [[Imbergstiege]] von der [[Steingasse]] aus | + | * zu Fuß über die [[Imbergstiege]] von der [[Steingasse]] und |
| | * zu Fuß über den [[Doblerweg]], beginnend hinter dem Einkaufszentrum [[Zentrum im Berg]] an der [[Fürbergstraße]]. | | * zu Fuß über den [[Doblerweg]], beginnend hinter dem Einkaufszentrum [[Zentrum im Berg]] an der [[Fürbergstraße]]. |
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| − | === Fauna und Flora === | + | === Natur === |
| | + | Als [[Landschaftsschutzgebiet Kapuzinerberg]] ausgewiesen stellt der Kapuzinerberg auch ein Naherholungsgebiet dar. |
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| | + | ==== Fauna und Flora ==== |
| | [[Datei:Gämse Paschingerschlössl Kapuzinerbergl 21 Mai 2018 8.jpg|thumb|[[Gämse]] im Garten des [[Paschingerschlössl]].]] | | [[Datei:Gämse Paschingerschlössl Kapuzinerbergl 21 Mai 2018 8.jpg|thumb|[[Gämse]] im Garten des [[Paschingerschlössl]].]] |
| − | [[Datei:1958_03_09_Kapuzinerberg_Gämse_02.jpg|thumb|Gämsen im März 1958.]] | + | :''Hauptartikel [[Die Tierwelt auf dem Kapuzinberg]] |
| − | Biologische Besonderheiten des Berges sind verschiedene Tiere des Waldes und auch seltene alpine Pflanzen. Auf dem Berg gibt es eine künstlich angelegte Population von etwa 10 [[Gämse]]n.<ref>[http://www.oekologen-ingenieure.at/pdf/kapuzinerberg_wild.pdf www.oekologen-ingenieure.at/Wald und Wild am Kapuzinerberg]</ref> Rehe leben hier nicht mehr. [[1948]] wanderte ein Gamsbock vom nahen [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] über den [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]] hierher, [[1952]] wurde dann eine zahme Gamsgeiß aus der Steiermark hier ausgesetzt. Die Gämsen werden von einem Stadtjäger regelmäßig mit Heu, im Herbst auch mit Obst versorgt, sie sind so nur bedingt reine Wildtiere. Im Winter gibt es zusätzlich eine Getreidemischung zur Fütterung. Es gibt auch Dachse, Marder und Eichhörnchen. Der [[Kolkrabe]] brütet in den schroffen Kalkfelsen im Süden und Norden. Auch der Uhu brütet zeitweise hier. In den kalten, unzugänglichen Felswänden an der Nordseite wachsen [[Alpenaurikel]] und [[Almrausch]] udn andere Alpenpflanzen. Eine Besonderheit ist auch das Vorkommen des Feuersalamanders. | + | Biologische Besonderheiten des Berges sind verschiedene Tiere des Waldes und auch seltene alpine Pflanzen. Auf dem Berg gibt es eine künstlich angelegte Population von etwa zehn [[Gämse]]n. Es gibt auch Dachse, Marder und Eichhörnchen. Der [[Kolkrabe]] brütet in den schroffen [[Kalkstein]]felsen im Süden und Norden. Auch der Uhu brütet zeitweise hier. In den kalten, unzugänglichen Felswänden an der Nordseite wachsen Alpenaurikel und Almrausch und andere Alpenpflanzen. Eine Besonderheit ist auch das Vorkommen des Feuersalamanders. |
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| − | === Wald und Grünraum === | + | ==== Wald und Grünraum ==== |
| − | Der Kapuzinerberg ist abgesehen von den kleinen Gärten, den Häusern - vor allem am Hangfuß - und den Felsen heute bereits fast durchwegs mit Wald bewachsen. Die gesamte Waldfläche auf dem Kapuzinerberg ist etwa 80 ha groß, 60 ha davon befinden sich im Eigentum der Stadt. <ref>[https://sbg.lko.at/baumbergungen-per-hubschrauber-am-kapuzinerberg+2500+2714864 Salzburger Landwirtschaftskammer, 19.03.2018]</ref> Der Wald Forst ist als Schutzwald ausgewiesen. Vorherrschend sind Rotbuchenwälder, im Norden besteht ein höherer Fichtenanteil, im Süden sind kleinräumig wärmeliebende Edelholzbestände vorhanden. Vereinzelt kommen auf dem Berg auch die Rotkiefer, Winterlinde, Eiche, Hainbuche, Bergulme und Eibe vor. Im Bereich der Aussichten führen sichtbehindernde Gehölze lokal zu einem Verlust an Erholungswert. | + | Der Kapuzinerberg ist abgesehen von den kleinen Gärten, den Häusern - vor allem am Hangfuß - und den Felsen heute bereits fast durchwegs mit Wald bewachsen. Die gesamte Waldfläche auf dem Kapuzinerberg ist etwa 80 ha groß, 60 ha davon befinden sich im Eigentum der Stadt.<ref>[https://sbg.lko.at/baumbergungen-per-hubschrauber-am-kapuzinerberg+2500+2714864 Salzburger Landwirtschaftskammer, 19.03.2018]</ref> Der Wald ist als Schutzwald ausgewiesen. Vorherrschend sind [[Rotbuche]]nwälder, im Norden besteht ein höherer [[Fichte]]nanteil, im Süden sind kleinräumig wärmeliebende Edelholzbestände vorhanden. Vereinzelt kommen auf dem Berg auch die Rotkiefer, Winter[[linde]], [[Eiche]], Hain[[buche]], Bergulme und Eibe vor. Im Bereich der Aussichten führen sichtbehindernde Gehölze lokal zu einem Verlust an Erlebniswert. |
| | [[Datei:Kapuzinerbergteiche.jpg|thumb|Kapuzinerteiche]] | | [[Datei:Kapuzinerbergteiche.jpg|thumb|Kapuzinerteiche]] |
| − | Neben dem Weg vom Kapuzinerkloster zu den Häusern um die Spaur-Villa kommt man an vier kleinen Teichen vorbei, den sogenannten [[Kapuzinerteiche]]n.
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| − | === Erholungsraum und Wandergebiet === | + | ==== Erholungsraum und Wandergebiet ==== |
| − | Der Berg bietet den Besuchern reizvolle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und Erholung auf mehreren Spazier- und Wanderwegen. Am Weg liegen ein [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Mozart-Denkmal]], ein [[Holztrog-Brunnen am Kapuzinerberg|Holztrog-Brunnen]] (Trinkwasser), die [[Engelwirtsquelle]] und die alten Teiche und [[Aussichten auf den Salzburger Stadtbergen#Nächstgelegene Aussichten auf dem Kapuzinerberg|Aussichten auf dem Kapuzinerberg]]. | + | Der Berg bietet den Besuchern Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und Erholung auf mehreren Spazier- und Wanderwegen. Am Weg liegen ein [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Mozart-Denkmal]], ein [[Holztrog-Brunnen am Kapuzinerberg|Holztrog-Brunnen]] (Trinkwasser), die [[Engelwirtsquelle]] und die alten Teiche und [[Aussichten auf den Salzburger Stadtbergen#Nächstgelegene Aussichten auf dem Kapuzinerberg|Aussichten auf dem Kapuzinerberg]]. Das [[Franziski-Schlössl]] ist die einzige Einkehrmöglichkeit auf dem Kapuzinerberg. Besonders eindrucksvoll sind die alten Wehranlagen des Berges. |
| − | Besonders eindrucksvoll sind die alten Wehranlagen des Berges. | |
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| − | ==== Basteiweg ==== | + | ===== Basteiweg ===== |
| | : ''Hauptartikel [[Basteiweg]] | | : ''Hauptartikel [[Basteiweg]] |
| − | Der Basteiweg, der entlang der Wehrmauern und Wachtürme von Westen über Süden bis in den Osten des Berges verläuft, ist ein Steig, der angeblich Trittsicherheit erfordert und der im Winter nicht gestreut oder geräumt wird. Die Betreuung des Basteiweges durch die Stadtgemeinde Salzburg ist z.T. mangelhaft. Der Basteiweg bietet sehr schöne Aussichtsmöglichkeiten auf die [[Altstadt]], aber auch nach Süden und Osten, deren Ausblicke jedoch nicht ausreichend frei geschnitten werden. | + | Der Basteiweg, der entlang der Wehrmauern und Wachtürme von Westen über Süden bis in den Osten des Berges verläuft, ist ein Steig, der angeblich Trittsicherheit erfordert und der im Winter nicht gestreut oder geräumt wird. Die Betreuung des Basteiweges erfolgt durch die [[Stadtgemeinde Salzburg]]. Der Basteiweg bietet sehr schöne Aussichtsmöglichkeiten auf die [[Altstadt]], aber auch nach Süden und Osten, deren Ausblicke jedoch nicht überall ausreichend frei geschnitten werden. |
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| − | === Landschaftsschutzgebiet ===
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| − | * [[Landschaftsschutzgebiet Kapuzinerberg]]
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| | == Geologie == | | == Geologie == |
| − | Wie der gegenüberliegende [[Festungsberg]] ist auch der Kapuzinerberg eine Erhebung am Nordrand der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]]. Im Zuge der Bildung der [[Alpen]], im Trias des älteren Erdmittelalters, entstand der Hauptteil des Berges. Er ist mit seinen steilen Flanken und seiner breiten Bergkuppe Großteils aus grob geschichtetem [[Dachsteinkalk]] und [[Dolomitgestein]]<ref>Quelle Schautafel am Berg</ref> aufgebaut. Die Nordflanke des Kapuzinerberges und sein östlicher Ausläufer, der [[Fürberg (Stadt Salzburg)|Fürberg]] bestehen weitgehend aus einem kluftreichen und oberflächlich brüchigen [[Hauptdolomit]].<ref>Quelle [https://stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/stadtberge/kapuzinerberg_370730/kapuzinerberg_370738.htm stadt-salzburg.at] von R. Medicus, abgefragt am 24. Dezember 2016 sowie Schautafel am Kapuzinerberg</ref><ref>[http://www.geopal.at/index.php/hauptdolomit-85.html Hauptdolomit]</ref> Der Gipfel des Kapuzinerberges sowie seine Südseite bestehen aus [[Plattenkalk]], auf dem sich am sanft abfallenden Südostfuss noch [[Gosaumergel]] darüber legt.<ref name="Seefeldner">{{Quelle Seefeldner}}</ref> | + | Wie der gegenüberliegende [[Festungsberg]] ist auch der Kapuzinerberg eine Erhebung am Nordrand der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]]. Im Zuge der Bildung der [[Alpen]], im Trias des älteren Erdmittelalters, entstand der Hauptteil des Berges. Er ist mit seinen steilen Flanken und seiner breiten Bergkuppe Großteils aus grob geschichtetem [[Dachsteinkalk]] und [[Dolomitgestein]]<ref>Quelle Schautafel am Berg</ref> aufgebaut. Die Nordflanke des Kapuzinerberges und sein östlicher Ausläufer, der [[Fürberg (Stadt Salzburg)|Fürberg]], bestehen weitgehend aus einem kluftreichen und oberflächlich brüchigen [[Hauptdolomit]].<ref>Quelle [https://stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/stadtberge/kapuzinerberg_370730/kapuzinerberg_370738.htm stadt-salzburg.at] von R. Medicus, abgefragt am 24. Dezember 2016 sowie Schautafel am Kapuzinerberg, sowie [http://www.geopal.at/index.php/hauptdolomit-85.html Hauptdolomit]</ref> Der Gipfel des Kapuzinerberges sowie seine Südseite bestehen aus [[Plattenkalk]], auf dem sich am sanft abfallenden Südostfuss noch Gosaumergel darüber legt.<ref name="Seefeldner">{{Quelle Seefeldner}}</ref> |
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| − | Für diese [[Gestein]]e wird eine Alter von 200 Millionen Jahren angenommen. Die schürfende Wirkung des [[Salzachgletscher]]s in der letzten Eiszeit gab dem Kapuzinerberg seine heutige Form. Der benachbarte [[Mönchsberg]] hingegen besteht aus [[Konglomerat]], ein Gestein, das ebenfalls durch den Salzachgletscher gebildet wurde. Der [[Festungsberg]] besteht aus [[Dolomit]]. Festungs- und Kapuzinerberg stellen Bindeglieder zwischen [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] und [[Staufen]] dar.<ref name="Seefeldner"></ref> | + | Für diese [[Gestein]]e wird eine Alter von 200 Millionen Jahren angenommen. Die schürfende Wirkung des [[Salzachgletscher]]s in der letzten Eiszeit gab dem Kapuzinerberg seine heutige Form. Der benachbarte [[Mönchsberg]] hingegen besteht aus [[Konglomerat]], ein Gestein, das ebenfalls durch den Salzachgletscher gebildet wurde. Der [[Festungsberg]] besteht aus [[Dolomit]]. Festungs- und Kapuzinerberg stellen Bindeglieder zwischen [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] und [[Staufengebirge]] dar.<ref name="Seefeldner"></ref> |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
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| | Die Anwesenheit der [[Römer]] auf dem Kapuzinerberg ist durch den Fund von zwei römische Münzen belegt, ein Domitian vom Kapuzinerbergweg (oder von der [[Imbergstiege]]) und ein Sesterz des Maximinus Thrax vom Eingang in das Franziski-Schlössl.<ref>{{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}}, Seite 85</ref> | | Die Anwesenheit der [[Römer]] auf dem Kapuzinerberg ist durch den Fund von zwei römische Münzen belegt, ein Domitian vom Kapuzinerbergweg (oder von der [[Imbergstiege]]) und ein Sesterz des Maximinus Thrax vom Eingang in das Franziski-Schlössl.<ref>{{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}}, Seite 85</ref> |
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| − | Unter [[Erzbischof]] [[Gebhard]] ([[1060]]–[[1088]]) entstand dort eine erste [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]]. Das später als [[Trompeterschlössl]] bezeichnete Verteidigungsanlage, dürfte am Ende des [[13. Jahrhundert]]s angelegt worden sein. Unter Erzbischof [[Eberhard III. von Neuhaus]] erfolgte [[1406]] ein Ausbau. Das Trompeterschlössl oder der Trompeter-Turm bestand nach der [[Schedelsche Weltchronik|älteste Ansicht der Stadt Salzburg]] um 1460 aus zwei mächtigen viereckige Türme mit einem Burgtor dazwischen und war durch Mauern mit dem [[Inneres Ostertor|Ostertor]] und dem [[Inneres Steintor|inneren Steintor]] verbunden. <ref>[https://www.stadt-salzburg.at/historischeratlas/mittelalter.htm www.stadt-salzburg.at/historischeratlas]</ref> | + | Unter [[Erzbischof]] [[Gebhard]] ([[1060]]–[[1088]]) entstand dort eine erste [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]]. Das später als [[Trompeterschlössl]] bezeichnete Verteidigungsanlage, dürfte am Ende des [[13. Jahrhundert]]s angelegt worden sein. Unter Erzbischof [[Eberhard III. von Neuhaus]] erfolgte [[1406]] ein Ausbau. Das Trompeterschlössl oder der Trompeter-Turm bestand nach der [[Schedelsche Weltchronik|älteste Ansicht der Stadt Salzburg]] um 1460 aus zwei mächtigen viereckige Türme mit einem Burgtor dazwischen und war durch Mauern mit dem [[Inneres Ostertor|Ostertor]] und dem [[Inneres Steintor|inneren Steintor]] verbunden.<ref>[https://www.stadt-salzburg.at/historischeratlas/mittelalter.htm www.stadt-salzburg.at/historischeratlas]</ref> |
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| | Der Kapuzinerberg wurde in der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zu einem strategisch wichtigen Ort für die militärische Verteidigung der Stadt. Die [[Kapuzinerberg#Wehrmauern und Basteien|Wehrmauern]] entlang der gesamten Südseite des Kapuzinerberges, sie sind etwa zwei Kilometer lang, wurden in der Zeit der 3. [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]] ([[1621]]–[[1646]]) unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] errichtet. Auch die Nordseite des Berges mit den dortigen zwei Linzertor-Kavalieren war Teil der Stadtmauer auf dem Berg. | | Der Kapuzinerberg wurde in der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zu einem strategisch wichtigen Ort für die militärische Verteidigung der Stadt. Die [[Kapuzinerberg#Wehrmauern und Basteien|Wehrmauern]] entlang der gesamten Südseite des Kapuzinerberges, sie sind etwa zwei Kilometer lang, wurden in der Zeit der 3. [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]] ([[1621]]–[[1646]]) unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] errichtet. Auch die Nordseite des Berges mit den dortigen zwei Linzertor-Kavalieren war Teil der Stadtmauer auf dem Berg. |
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| − | Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] war der ''Imberg'' ein landesfürstliches Jagdgebiet, in dem auch Schwarzwild ([[Wildschwein]]e) bis etwa 1700 gehegt wurde. | + | Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] war der ''Imberg'' (so sein alter Name) ein landesfürstliches Jagdgebiet, in dem auch Schwarzwild (Wildschweine) bis etwa 1700 gehegt wurde. |
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| − | [[1816]] gelangte der Kapuzinerberg durch den Anschluss des Landes Salzburg an Österreich bzw. Oberösterreich und damit in den Besitz des Ärars der k.k. [[Habsburgermonarchie]]. Als militärisches Sperrgebiet war der Kapuzinerberg für Zivilisten etwa seit [[1630]] bis in die erste Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s hinein gesperrt oder durfte nur von wenigen Personen betreten werden. Im Jahr [[1860]] wurden das Statut der Gesamtstadt als Festung aufgehoben. | + | [[1816]] gelangte der Kapuzinerberg durch den Anschluss des Landes Salzburg an das [[Kaisertum Österreich]] mit Verwaltung von [[Oberösterreich]] und damit in den Besitz des Ärars der k.k. [[Habsburgermonarchie]]. Als militärisches Sperrgebiet war der Kapuzinerberg für Zivilisten etwa seit [[1630]] bis in die erste Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s hinein gesperrt oder durfte nur von wenigen Personen betreten werden. Im Jahr [[1860]] wurden das Statut der Gesamtstadt als Festung aufgehoben. |
| − | [[1869]] sollte der k.k. Staatsforst an die Wienerbank verkauft werden. Auf Betreiben vieler Bürger trat die [[Stadtgemeinde Salzburg]] mit mehrfachen Petitionen und Ansuchen an die ärarische Forstverwaltung und die k.k. Finanzdirektion sowie an die zuständige Ministerialkommission mit der Bitte des Überlassung des Kapuzinerberges durch die Stadtgemeinde heran. In zähen Verhandlungen gelang es, einerseits die Wienerbank zur Zurücknahme ihres lukrativen Kaufangebotes zu bewegen und anderes die Ministerialkommission davon zu überzeugen, dass die Erhaltung des Berges für die Öffentlichkeit zweckmäßiger ist als eine private Nutzung des Holzvorrates<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690507&seite=2&query=%22kapuzinerberg%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Zeitung, 7. Mai 1869]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690523&seite=2&query=%22kapuzinerberg%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Zeitung, 23. Mai 1869]</ref> | + | [[1869]] sollte der k.k. Staatsforst an die Wienerbank verkauft werden. Auf Betreiben vieler Bürger trat die [[Stadtgemeinde Salzburg]] mit mehrfachen Petitionen und Ansuchen an die ärarische Forstverwaltung und die k.k. Finanzdirektion sowie an die zuständige Ministerialkommission mit der Bitte des Überlassung des Kapuzinerberges an die Stadtgemeinde heran. In zähen Verhandlungen gelang es, einerseits die Wienerbank zur Zurücknahme ihres lukrativen Kaufangebotes zu bewegen und anderes die Ministerialkommission davon zu überzeugen, dass die Erhaltung des Berges für die Öffentlichkeit zweckmäßiger ist als eine private Nutzung des Holzvorrates.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690507&seite=2&query=%22kapuzinerberg%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Zeitung, 7. Mai 1869]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690523&seite=2&query=%22kapuzinerberg%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Zeitung, 23. Mai 1869]</ref> |
| | [[Datei:Kapuzinerberg ehemaliges Mauthaus.jpg|thumb|Das [[Wachestöckl]], ehemaliges Mauthaus.]] | | [[Datei:Kapuzinerberg ehemaliges Mauthaus.jpg|thumb|Das [[Wachestöckl]], ehemaliges Mauthaus.]] |
| − | Mit Kaufvertrag vom [[9. Februar]] [[1870]] <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18740225&query=%22kapuzinerberg%22+%22kaufschilling%22&seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 25. Februar 1874]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18860402&query=%22kapuzinerberg%22&seite=1 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 2. April 1886]</ref> und faktischer Übergabe am 10. Februar gingen der Kapuzinerberg, das Schloss Mirabell und anderer ärarischer Besitz <ref>es wurde übergeben mit diesem Vertrage: 1. Das Schloss Mirabell, 2. die Kapuzinerberg-Waldung, 3. das Franziski-Schlössl, 4. das Torwärterhaus, 5. das Blockhaus, 6. der Zwinger, 7. das Grenier-Stöckl, 8. der Kalkofen, 9. die Brunnzisterne (3 bis 9 auf dem Kapuzinerberge), 10. das Monika Hornwerk am Mönchsberge, 11. die Bergabhänge und Felseskarpen am Festungsberge, Mönchsberge und Kapuzinerberge.</ref> in das Eigentum der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]] über. | + | Mit Kaufvertrag vom [[9. Februar]] [[1870]]<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18740225&query=%22kapuzinerberg%22+%22kaufschilling%22&seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 25. Februar 1874]</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18860402&query=%22kapuzinerberg%22&seite=1 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 2. April 1886]</ref> und faktischer Übergabe am [[10. Februar]] gingen der Kapuzinerberg, das [[Schloss Mirabell]] und anderer ärarischer Besitz<ref>es wurde übergeben mit diesem Vertrage: 1. Das Schloss Mirabell, 2. die Kapuzinerberg-Waldung, 3. das Franziski-Schlössl, 4. das [[Wachestöckl|Torwärterhaus]], 5. das Blockhaus, 6. der Zwinger, 7. das Grenier-Stöckl, 8. der Kalkofen, 9. die Brunnzisterne (3 bis 9 auf dem Kapuzinerberge), 10. das Monika Hornwerk am Mönchsberge, 11. die Bergabhänge und Felseskarpen am Festungsberge, Mönchsberge und Kapuzinerberge.</ref> in das Eigentum der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]] über. |
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| − | Nach dem Kauf der Liegenschaft durch die Stadt durften die Bewohner nur gegen Erlag einer Eintrittsgebühr den Berg und sein Waldgebiet betreten. Die Gebührenpflicht galt bis [[1938]]. | + | Nach dem Kauf der Liegenschaft durch die Stadt durften die Bewohner nur mit Bezahlung einer Eintrittsgebühr den Berg und sein Waldgebiet betreten. Die Gebührenpflicht galt bis [[1938]]. |
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| − | Von [[1877]] bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg]] stand das [[Zauberflöten-Häuschen]] kurz nach dem Mauthaus (nahe des [[Kapuzinerkloster]]s. Heute erinnert an diesem Standort noch [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Mozart-Denkmal]] daran. | + | Von [[1877]] bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg]] stand das [[Zauberflöten-Häuschen]] kurz nach dem [[Wachestöckl|Mauthaus]] (nahe des Kapuzinerklosters). Heute erinnert an diesem Standort noch ein [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Mozart-Denkmal]] daran. |
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| | [[Datei:Otto_Reitter_Otto_Strohmayr_Gauforum_Kapuzinerberg.jpg|thumb|[[Ungebautes Salzburg]]: [[Otto Reitter]], [[Otto Strohmayr]]: Gauforum am Kapuzinerberg.]] | | [[Datei:Otto_Reitter_Otto_Strohmayr_Gauforum_Kapuzinerberg.jpg|thumb|[[Ungebautes Salzburg]]: [[Otto Reitter]], [[Otto Strohmayr]]: Gauforum am Kapuzinerberg.]] |
| − | * ''siehe auch [[Ungebautes Salzburg]] | + | * ''Siehe auch [[Ungebautes Salzburg]] |
| | In der Geschichte gab es verschiedene bauliche Projekte auf dem Kapuzinerberg. Nach 1800 war hier der Bau eines kurfürstlichen Palais geplant, nach 1810 der Bau einer "Walhalla", nach 1820 der Bau eines 150 m langen Wehr- und Kasernenbaues auf dem Kapuzinerbergplateau, aber auch der Ausbau der Oberen Gnigler Kavaliers zu einer großen Gefechtsstellung. | | In der Geschichte gab es verschiedene bauliche Projekte auf dem Kapuzinerberg. Nach 1800 war hier der Bau eines kurfürstlichen Palais geplant, nach 1810 der Bau einer "Walhalla", nach 1820 der Bau eines 150 m langen Wehr- und Kasernenbaues auf dem Kapuzinerbergplateau, aber auch der Ausbau der Oberen Gnigler Kavaliers zu einer großen Gefechtsstellung. |
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| | [[Friedrich Volderauer d. J.]] plante im 19. Jahrhundert eine Bergbahn mittels Luftballon bzw. Luftschiffen. Das Vorhaben scheiterte an der Konzession. | | [[Friedrich Volderauer d. J.]] plante im 19. Jahrhundert eine Bergbahn mittels Luftballon bzw. Luftschiffen. Das Vorhaben scheiterte an der Konzession. |
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| − | [[1894]] wurde vom [[Stadtverein Salzburg|''Stadt-Verschönerungsverein'']] das Projekt zur Errichtung einer Aussichtspyramide, die mit Rücksicht auf den hohen Waldbestand eine Höhe von 30 Metern haben muss, auf der Kuppe neben der Restauration zum Franziski-Schlösschen um 900 [[Gulden]] vorgeschlagen und vom Gemeinderat der Stadt Salzburg mit Beschluss vom 17. April 1894 samt Finanzierung genehmigt. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18940420&query=%22Kapuzinerberg%22+%22Aussichtspyramide%22&seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 20. April 1894]</ref> | + | [[1894]] wurde vom [[Stadtverein Salzburg|''Stadt-Verschönerungsverein'']] das Projekt zur Errichtung einer Aussichtspyramide, die mit Rücksicht auf den hohen Waldbestand eine Höhe von 30 Metern haben muss, auf der Kuppe neben der Restauration zum Franziski-Schlösschen um 900 [[Gulden]] vorgeschlagen und vom Gemeinderat der Stadt Salzburg mit Beschluss vom [[17. April]] [[1894]] samt Finanzierung genehmigt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18940420&query=%22Kapuzinerberg%22+%22Aussichtspyramide%22&seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 20. April 1894]</ref> Auch dieses Projekt wurde aber dann nicht realisiert. |
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| − | [[1895]] wurde von Herrn [[Josef Woska]], Besitzer einer [[Kur|Moor-Badeanstalt]] das Projekt zur Errichtung einer Aussichtsturmes aus Mauerwerk von 20 Metern und Holzbau von 10 Metern, insgesamt einer Höhe von 30 bis 32 Metern, sowie einer Zufahrtsstraße und mit Errichtungskosten von 6000 bis 8000 [[Gulden]] vorgeschlagen und vom Gemeinderat der Stadt Salzburg mit Beschluss vom 21. Oktober 1895 genehmigt. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18951023&query=%22Kapuzinerberg%22+%22Aussichtsthurm%22&seite=11 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 23. Oktober 1895]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=daf&datum=1895&page=169&size=45&qid=SYLSTX8KLZHUOK0O94GERL3ZPYU7TU anno.onb.ac.at/Der Alpenfreund, Ausgaben 1895, ]</ref> | + | [[1895]] wurde von Josef Woska, Besitzer einer [[Kur|Moor-Badeanstalt]], das Projekt zur Errichtung einer Aussichtsturmes aus Mauerwerk von 20 Metern und einem Holzbau von zehn Metern, insgesamt einer Höhe von 30 bis 32 Metern, sowie einer Zufahrtsstraße und mit Errichtungskosten von 6.000 bis 8.000 [[Gulden]] vorgeschlagen und vom [[Gemeinderat der Stadt Salzburg]] mit Beschluss vom [[21. Oktober]] 1895 genehmigt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18951023&query=%22Kapuzinerberg%22+%22Aussichtsthurm%22&seite=11 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 23. Oktober 1895]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=daf&datum=1895&page=169&size=45&qid=SYLSTX8KLZHUOK0O94GERL3ZPYU7TU anno.onb.ac.at/Der Alpenfreund, Ausgaben 1895, ]</ref> Ein weiteres nie umgesetztes Projekt. |
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| − | In den Jahren 1895 und [[1898]] wurden jeweils Anträge zur Errichtung eines elektrischen Aufzuges auf den Kapuzinerberg hinauf von dem Grundstück [[Arenbergstraße]] 1 gestellt und vom Gemeinderat die Bewilligungen dafür erteilt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=bau&datum=1895&page=214&size=45&qid=HBRNX7ITC4Q59JSYMN5D3U15NIPSO7 anno.onb.ac.at/Der Bautechniker, 1895, Seite 212]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980805&&query=%22kapuzinerberg%22seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 5. August 1898]</ref> | + | In den Jahren 1895 und [[1898]] wurden jeweils Anträge zur Errichtung eines elektrischen Aufzuges auf den Kapuzinerberg hinauf von dem Grundstück [[Arenbergstraße]] 1 gestellt und vom Gemeinderat die Bewilligungen dafür erteilt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=bau&datum=1895&page=214&size=45&qid=HBRNX7ITC4Q59JSYMN5D3U15NIPSO7 anno.onb.ac.at/Der Bautechniker, 1895, Seite 212]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980805&&query=%22kapuzinerberg%22seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 5. August 1898]</ref> Ebenfalls nie realisiert. |
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| | Ein offensichtlicher Faschingsscherz war die Pressemeldung im Zusammenhang mit einem Ball, nach der angeblich im Jahr [[1900]] eine [[Drahtseilbahn auf den Kapuzinerberg]] gebaut worden wäre. Die "Talstation" war dabei die Balllokalität. Der Scherz zeigt die vielfältigen Bemühungen um eine Aufschließung des Berges, die zum Teil auch spöttisch beobachtet wurden. | | Ein offensichtlicher Faschingsscherz war die Pressemeldung im Zusammenhang mit einem Ball, nach der angeblich im Jahr [[1900]] eine [[Drahtseilbahn auf den Kapuzinerberg]] gebaut worden wäre. Die "Talstation" war dabei die Balllokalität. Der Scherz zeigt die vielfältigen Bemühungen um eine Aufschließung des Berges, die zum Teil auch spöttisch beobachtet wurden. |
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| − | [[1909]] wurde von [[Emil Hettwer]] und dem Stadt-Verschönerungsverein das Projekt zur Errichtung einer Aussichtswarte aus Holz um 10.000 [[Krone]]n wieder aufgegriffen. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19090308&query=%22Kapuzinerberg%22+%22aussichtswarte%22&seite=4 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 8. März 1909]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19090308&seite=7&query=%22kapuzinerberg%22%2B%22Aussichtswarte%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 8. März 1909]</ref> | + | [[1909]] wurde von [[Emil Hettwer]] und dem Stadt-Verschönerungsverein das Projekt zur Errichtung einer Aussichtswarte aus Holz um 10.000 [[Krone]]n wieder aufgegriffen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19090308&query=%22Kapuzinerberg%22+%22aussichtswarte%22&seite=4 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 8. März 1909]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19090308&seite=7&query=%22kapuzinerberg%22%2B%22Aussichtswarte%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 8. März 1909]</ref> |
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| − | In der [[Nationalsozialismus|NS]]-Zeit war erneut geplant, auf dem Kapuzinerberg große Gebäudekomplexe zu errichten: ein Gauforum und ein Sportstadion an Stelle von Kapuzinerklosters und des Klostergartens und auf dem Plateau d. h. westlich des Franziski-Schlössls ein ''Festspielhaus''. Aufgeschlossen werden sollten diese Bauten durch eine große Auffahrtsrampe vom Äußeren Stein aus. Der weitere Verlauf des Krieges und das Ende der NS-Zeit verhinderte die Ausführung der Projekte. | + | In der [[Nationalsozialismus|NS]]-Zeit war geplant, auf dem Kapuzinerberg große Gebäudekomplexe zu errichten: Ein Gauforum und ein Sportstadion an Stelle von Kapuzinerklosters und des Klostergartens und auf dem Plateau, d. h. westlich des Franziski-Schlössls, ein ''Festspielhaus''. Aufgeschlossen werden sollten diese Bauten durch eine große Auffahrtsrampe vom [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] aus. Der weitere Verlauf des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] und das Ende der NS-Zeit verhinderte die Ausführung der Projekte. |
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| | Ein Kultur-Lehrweg mit kurzgefasster Darstellung der reichen Geschichte des Berges bietet sich an. Diese Idee konnte bisher aber noch nicht umgesetzt werden. | | Ein Kultur-Lehrweg mit kurzgefasster Darstellung der reichen Geschichte des Berges bietet sich an. Diese Idee konnte bisher aber noch nicht umgesetzt werden. |
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| | [[Datei:St. Johannes am Imberg.jpg|thumb|[[St. Johannes am Imberg]].]] | | [[Datei:St. Johannes am Imberg.jpg|thumb|[[St. Johannes am Imberg]].]] |
| | === St. Johannes am Imberg, Kapuzinerkloster und Franziski-Schlössl === | | === St. Johannes am Imberg, Kapuzinerkloster und Franziski-Schlössl === |
| − | * ''Hauptartikel Kirche [[St. Johannes am Imberg]] | + | * ''Die Kirche [[St. Johannes am Imberg]] |
| | Die kleine Kirche, gelegen an der Imbergstiege, ist ein schlichter Bau. Die Kirche ist im Kern [[Romanik|romanisch]] und wurde erstmals [[1319]] erwähnt. 1681 wurde die einschiffige Kirche unter [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] [[barock]]isiert, durch Kapellen erweitert und bekam einen Zwiebelturm. | | Die kleine Kirche, gelegen an der Imbergstiege, ist ein schlichter Bau. Die Kirche ist im Kern [[Romanik|romanisch]] und wurde erstmals [[1319]] erwähnt. 1681 wurde die einschiffige Kirche unter [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] [[barock]]isiert, durch Kapellen erweitert und bekam einen Zwiebelturm. |
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| − | * ''Hauptartikel [[Kapuzinerkloster Salzburg|Kapuzinerkloster]] mit der [[Klosterkirche zu den Heiligen Franziskus und Bonaventura]]'' | + | * ''Das [[Kapuzinerkloster Salzburg|Kapuzinerkloster]] mit der [[Klosterkirche zu den Heiligen Franziskus und Bonaventura]]'' |
| − | Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] holte [[1596]] die [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] nach Salzburg und ließ das [[Trompeterschlössl]] zum Kapuzinerkloster umbauen, dessen Fertigstellung [[1599]] erfolgte. Auf dem Weg von der [[Linzer Gasse]] zum Kloster finden sich die im franziskanischen Geist geschaffenen und von den Kapuzinern initiierten elf Kalvarienbergkapellen samt zwei erhaltenen Begleitkapellen, die zwischen [[1736]] und [[1744]] erbaut worden sind, und ein [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Denkmal]] für [[Wolfgang Amadé Mozart]]. | + | Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] holte [[1596]] die [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] nach Salzburg und ließ das [[Trompeterschlössl]] zum Kapuzinerkloster umbauen, dessen Fertigstellung [[1599]] erfolgte. Auf dem Weg von der [[Linzer Gasse]] zum Kloster finden sich die im franziskanischen Geist geschaffenen und von den Kapuzinern initiierten elf [[Calvarienbergkapellen auf dem Kapuzinerberg|Kalvarienbergkapellen]] samt zwei erhaltenen Begleitkapellen, die zwischen [[1736]] und [[1744]] erbaut worden sind, und ein [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Denkmal]] für [[Wolfgang Amadé Mozart]]. |
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| − | * ''Hauptartikel [[Franziski-Schlössl]]'' | + | * ''Das [[Franziski-Schlössl]]'' |
| | Auf der Kuppe im Osten des Berges - unweit der höchsten Stelle - steht das wehrhafte [[Franziski-Schlössl]]. Es wurde [[1629]] errichtet und wird heute als Gasthaus genutzt. | | Auf der Kuppe im Osten des Berges - unweit der höchsten Stelle - steht das wehrhafte [[Franziski-Schlössl]]. Es wurde [[1629]] errichtet und wird heute als Gasthaus genutzt. |
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| | [[1623]] wurden unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Wände des damaligen Imberges unersteigbar gemacht. Der obere Rand des Berges wurde in den Jahren [[1629]] bis [[1632]] an der West-, Süd- und Ostseite mit einer starken Wehrmauer versehen, in der bei allen ein und aus springenden Winkeln Wachhäuschen angelegt wurden. An der Nordseite wurden zwei übereinander liegende Kavaliere gebaut und der Berg gegen die Fahrstraße zum Kapuzinerkloster mit einer von Norden nach Süden reichenden hohen Quermauer abgeschlossen, in der sich bei der Fahrstraße ein Tor befand, dessen Wächter nur gegen Erlaubniszertifikat Einlass gewährte. Am Berge selbst baute man drei Pulvertürme, eine Stoßmühle, einen Futterstall und mehrere [[Zisterne bei der Gaffe über Schloss Elsenheim auf dem Kapuzinerberg|Zisternen]]. Diese Objekte haben sich bis auf die Zisterne nicht erhalten.<ref>[[Josef Eder (Baumeister)|Josef Eder]]: ''Zum Dreihundertjährigen Bestande des Franziskischlössls'' [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19290413&query=%22Eder%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 13. April 1929, Seite 4</ref> | | [[1623]] wurden unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Wände des damaligen Imberges unersteigbar gemacht. Der obere Rand des Berges wurde in den Jahren [[1629]] bis [[1632]] an der West-, Süd- und Ostseite mit einer starken Wehrmauer versehen, in der bei allen ein und aus springenden Winkeln Wachhäuschen angelegt wurden. An der Nordseite wurden zwei übereinander liegende Kavaliere gebaut und der Berg gegen die Fahrstraße zum Kapuzinerkloster mit einer von Norden nach Süden reichenden hohen Quermauer abgeschlossen, in der sich bei der Fahrstraße ein Tor befand, dessen Wächter nur gegen Erlaubniszertifikat Einlass gewährte. Am Berge selbst baute man drei Pulvertürme, eine Stoßmühle, einen Futterstall und mehrere [[Zisterne bei der Gaffe über Schloss Elsenheim auf dem Kapuzinerberg|Zisternen]]. Diese Objekte haben sich bis auf die Zisterne nicht erhalten.<ref>[[Josef Eder (Baumeister)|Josef Eder]]: ''Zum Dreihundertjährigen Bestande des Franziskischlössls'' [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19290413&query=%22Eder%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 13. April 1929, Seite 4</ref> |
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| − | Die Basteien für Geschütze wurden rund um den Berg verteilt. Den Zugang schützt auch ein Wehrturm, die [[Felixpforte]]. Die auf den skarpierten Felsen aufgesetzten langen Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Auslug“) sind größtenteils gut erhalten. Die große aus dem Fels herausgearbeitete Bastei im Norden, der [[Großer Linzertor-Kavalier|Große Linzertor-Kavalier]], ist derzeit nicht zugänglich, denn sie wird als Lagerplatz für Gamswild-Futterkrippen genutzt. Der [[Kleiner Linzertor-Kavalier|Kleine Linzertor-Kavalier]] ist ebenso heute Aussichtsplatz wie er [[Oberer Gnigler Kavalier|obere Gnigler Kavalier]]. Auf dem [[Unterer Gnigler Kavalier|Unteren Gnigler Kavalier]] (heute Privatgarten) steht seit etwa 1920 das [[Schweizerhäusl]], ehemals ein beliebtes Ausflugsgasthaus, heute als Wohnhaus genutzt. Die äußere Geschützbastei südsüdöstlich des [[Franziski-Schlössl|Franziski-Schlössls]] verfällt zunehmend, eine Sanierung ist nicht in Sicht. | + | Die Basteien für Geschütze wurden rund um den Berg verteilt. Den Zugang auf den Berg schützt auch ein Wehrturm, die [[Felixpforte]]. Die auf den skarpierten Felsen aufgesetzten langen Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Ausluge“) sind größtenteils gut erhalten. Die große aus dem Fels herausgearbeitete Bastei im Norden, der [[Großer Linzertor-Kavalier|Große Linzertor-Kavalier]], ist derzeit nicht zugänglich, denn sie wird als Lagerplatz für Gamswild-Futterkrippen genutzt. Der [[Kleiner Linzertor-Kavalier|Kleine Linzertor-Kavalier]] ist ebenso heute Aussichtsplatz wie er [[Oberer Gnigler Kavalier|obere Gnigler Kavalier]]. Auf dem [[Unterer Gnigler Kavalier|Unteren Gnigler Kavalier]] (heute Privatgarten) steht seit etwa 1920 das [[Schweizerhäusl]], ehemals ein beliebtes Ausflugsgasthaus, heute als Wohnhaus genutzt. Die äußere Geschützbastei südsüdöstlich des [[Franziski-Schlössl|Franziski-Schlössls]] verfällt zunehmend, eine Sanierung ist nicht in Sicht. |
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| | + | Weitere Beiträge zu Wehrmauern und Basteien siehe |
| | * [[Kapuzinerwachestöckl]] | | * [[Kapuzinerwachestöckl]] |
| | * [[Hettwer-Bastei]] | | * [[Hettwer-Bastei]] |
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| − | === Wasserspeicher ===
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| − | [[1992]] wurde im Nordosten am Fuße des Kapuzinerberges ein Wasserspeicher mit 25 000 Kubikmeter fertig gestellt. Das dort gespeicherte Wasser stammt heute weitgehend aus den Grundwasserfeldern von [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] in der Marktgemeinde [[Grödig]] und [[Hallein]]. Zwei ältere und kleinere Speicher im Berg sind heute stillgelegt.
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| − | Schon während des Dreißigjährigen Krieges wurden nächst vier militärischer Gebäude auf dem Berg große Zisternen als Wasserspeicher für Fall der Belagerung angelegt.
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| | === Weitere Gebäude === | | === Weitere Gebäude === |
| | + | * [[Benefiziatenhaus Imberg|Benefiziatenhaus]] |
| | * [[Paschingerschlössl]] | | * [[Paschingerschlössl]] |
| | * [[Villa Spaur]] mit Nebengebäuden | | * [[Villa Spaur]] mit Nebengebäuden |