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1750 schuf [[Orgelmacher]] ''[[Johann Rochus Egedacher|Rochus Egedacher]]'' die Orgel mit neun Registern, das erhaltene Gehäuse stellte ''Sebastian Eberl'' 1755 fertig.<ref>''Orgel: Reich verziertes, großes, dreiteiliges Gehäuse. In der Mitte ist eine Uhr mit großem, rundem Zifferblatt eingebaut. An den vier Pilastern stehen auf Voluten vier Putten, zwei singend, zwei geigend. Auf dem in der Mitte rundbogig aufgebogenen Gesimse thronen König David mit der Harfe und zwei Engel mit Posaunen. Alle Figuren Holz, neu polychromiert, gute Arbeiten des Sebastian Eberl in Neumarkt, 1755. Reiche Verzierungen mit vergoldeten, geschnitzten Ranken, an den Seiten vergoldete Rocaillen''. In: ''Österreichische Kunsttopographie 10'': Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg; 1. Band: Gerichtsbezirk Salzburg (ÖKT 10/1), hg. vom Kunsthistorischen Institute der k.k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege, Wien 1913, S. 237.</ref> 1886/87 wurde das Instrument von [[Hans Mauracher]] gravierend verändert, 1908 baute sie [[Hans Mertel]]<ref>Johann Josef Mertel, * 14. Mai 1873 in Marktschorgast, Oberfranken; † 14. Dezember 1937 in Salzburg, Gnigl.</ref> um, wobei er eine neue ''Gamba 8' '' einbaute und bei einzelnen Pfeifen Vorder- und Seitenbärte anbrachte. Außerdem fügte er pneumatisch einen ''Oktavbass 8' '' hinzu. Die zinnernen Prospektpfeifen mussten im 1. Weltkrieg nicht [[Orgelmacher#Ablieferung zinnerner Pfeifen für die Rüstungsindustrie 1917/18|abgeliefert]] werden.<ref>Schmeißner, Roman: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit: [[Pädagogische Hochschule Salzburg|Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg]] 1982, S. 35–41.</ref> 1986 wurde die Orgel von ''Orgelbau M. Walcker-Mayer'' aus Guntramsdorf auf 22 Register erweitert und der Spieltisch Hans Maurachers zugunsten eines Spielschrankes entfernt, ein Umbau, der den Eindruck der Uneinheitlichkeit des Instruments nicht behob, sondern verstärkte.
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1750 schuf [[Orgelmacher]] ''[[Johann Rochus Egedacher|Rochus Egedacher]]'' die Orgel mit neun Registern, das erhaltene Gehäuse stellte ''Sebastian Eberl'' 1755 fertig.<ref>''Orgel: Reich verziertes, großes, dreiteiliges Gehäuse. In der Mitte ist eine Uhr mit großem, rundem Zifferblatt eingebaut. An den vier Pilastern stehen auf Voluten vier Putten, zwei singend, zwei geigend. Auf dem in der Mitte rundbogig aufgebogenen Gesimse thronen König David mit der Harfe und zwei Engel mit Posaunen. Alle Figuren Holz, neu polychromiert, gute Arbeiten des Sebastian Eberl in Neumarkt, 1755. Reiche Verzierungen mit vergoldeten, geschnitzten Ranken, an den Seiten vergoldete Rocaillen''. In: ''Österreichische Kunsttopographie 10'': Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg; 1. Band: Gerichtsbezirk Salzburg (ÖKT 10/1), hg. vom Kunsthistorischen Institute der k.k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege, Wien 1913, S. 237.</ref> 1886/87 wurde das Instrument von [[Hans Mauracher]] gravierend verändert, 1908 baute sie [[Johann Josef Mertel|Hans Mertel]] um, wobei er eine neue ''Gamba 8' '' einbaute und bei einzelnen Pfeifen Vorder- und Seitenbärte anbrachte. Außerdem fügte er pneumatisch einen ''Oktavbass 8' '' hinzu. Die zinnernen Prospektpfeifen mussten im 1. Weltkrieg nicht [[Orgelmacher#Ablieferung zinnerner Pfeifen für die Rüstungsindustrie 1917/18|abgeliefert]] werden.<ref>Schmeißner, Roman: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit: [[Pädagogische Hochschule Salzburg|Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg]] 1982, S. 35–41.</ref> 1986 wurde die Orgel von ''Orgelbau M. Walcker-Mayer'' aus Guntramsdorf auf 22 Register erweitert und der Spieltisch Hans Maurachers zugunsten eines Spielschrankes entfernt, ein Umbau, der den Eindruck der Uneinheitlichkeit des Instruments nicht behob, sondern verstärkte.
    
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* [http://www.kirchen.net/pfarre-thalgau/ Homepage der Pfarre Thalgau]
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* Thalgauer Heimatbuch und Homepage der Pfarre Thalgau
 
* Thalgauer Heimatbuch und Homepage der Pfarre Thalgau
 
* [[Roman Schmeißner]]: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit: [[Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig|Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg]] 1982.
 
* [[Roman Schmeißner]]: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit: [[Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig|Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg]] 1982.
   
== Einzelnachweise ==
 
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