Tannenhäher: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 10. Januar 2022, 12:05 Uhr
Der Tannenhäher (Nucifraga caryocatactes) ist ein Vogel aus der Familie der Krähenverwandten und auch in höheren Berglange des Landes Salzburg heimisch. Zuerst widmete sich im Land Salzburg Victor von Tschusi zu Schmidhoffen der Verbreitung des Alpenvogels.
Lebensraum
Ähnlich wie der Eichelhäher ein typischer Waldvogel. Der Vogel lässt sich im Sommer besonders in den Lebensräumen der Zirbe gut beobachten. Schon früh fangt er dann an, Zirbelnüsse aus den Zapfen herauszuhacken. Meist werden diese dann im Kehlsack gesammelt, um damit an verschiedenen Stellen Vorräte anzulegen. Die Verbreitung des Tannenhähers im Land Salzburg ist aber viel größer als jene der Zirbe. In diesen Gebieten muss er zwangsläufig andere Samen von Nadelgehölzen (aus Tannenzapfen, Fichtenzapfen, Kiefernzapfen) als Nahrung sammeln, aber auch von der Rotbuche, von der Eiche, sowie von Hasel- und Walnüssen. Der Vogel ist im Sommer meist in kleinen Trupps der montanen und subalpinen Stufe unterwegs. Im Herbst und in den Wintermonaten wandert er gerne in tiefere Lagen um Futter zu suchen. ab.
Stimme und Brutverhalten
Bekannt sind seine rauen ,,Kräh-kräh"-Rufe, vor allem am Beginn der Brutzeit und im Sommer und Herbst. Die Jungtiere werden noch lange von den Eltern betreut. Nach der allmählichen Auflösung der Familienverbände am Anfang des Sommers schließen sich die Tannenhäher gerne zu kleinen Verbänden zusammen. Dann ist der Tannenhäher wieder ein zunehmend auffälliger Vogel, der durch seine Rufe in den montanen und subalpinen Wäldern auch gut hörbar ist.
Literatur
- Horst Schönbeck: Der Tannenhäher (Nucifraga caryocatactes caryocatactes L. in der Steiermark, 1957
- Ursula Moritz: Die Brutvogelfauna des Naturwaldreservats Vorderweißtürchlwald (Salzburg, Austria), in Wissenschaftliche Mitteilungen aus dem Nationalpark Hohe Tauern Bd. 1 (1993)