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| | [[Datei:Adele_und_Hermine_Esinger_Gedenktafel.jpg|thumb|right|Gedenktafel für Adele und Hermine Esinger am [[Mönchsberg]] Nr. 6]] | | [[Datei:Adele_und_Hermine_Esinger_Gedenktafel.jpg|thumb|right|Gedenktafel für Adele und Hermine Esinger am [[Mönchsberg]] Nr. 6]] |
| − | Professor '''Hermine Esinger''' (* [[4. Februar]] [[1852]] in Lemberg, [[Kronland Galizien|Galizien]]; † [[25. Juli]] [[1939]] in Salzburg) war eine Salzburger Pianistin und Orgelvirtuosin. | + | Professor '''Hermine Esinger''' (* [[4. Februar]] [[1852]] in Lemberg, [[Galizien]]; † [[25. Juli]] [[1939]] in Salzburg) war eine Salzburger Pianistin und Orgelvirtuosin. |
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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Hermine "Minka" Esinger war die Tochter des Regimentsarztes Johann Esinger und studierte an der königlichen Musikhochschule Berlin Klavier, bevor sie für drei Jahre nach Budapest übersiedelte und die ''letzte Schülerin von Franz Liszt'' wurde. Nach ihrer Rückkehr nach Salzburg wurde sie die erste Klavierlehrerin im [[Universität Mozarteum Salzburg|Mozarteum]]. Sie wohnte gemeinsam mit ihrer Schwester [[Adele Esinger|Adele]] in der Salzburger [[Altstadt]] am [[Mönchsberg]] Nr. 6. Diese Adresse war Treffpunkt künstlerisch engagierter Frauen. Die Esinger-Schwestern luden stets freitags zu Lese- und Musizierstunden in ihr Haus ein. Sie pflegten einen großen Freundeskreis, dem die Ausbildung und Berufstätigkeit von Künstlerinnen ein Anliegen war. Der Weg zur Anerkennung weiblicher Kunst blieb jedoch mühsam und endete für die beiden Schwestern in ökonomischer Not. Schließlich verlor sie während der Inflation [[1923]] den größten Teil ihres Vermögens, sodass sie ihren Lebensunterhalt mit Klavier- und Orgelunterricht verdienen musste.<ref>[[Wolfgang Gruber|Gruber, Wolfgang]]: ''Gratwanderungen. Lebenserinnerungen von Wolfgang Gruber (1886–1971). Pionier, Alpinist und Chefchemiker''. München (Hanser) 2018.</ref> | + | Hermine "Minka" Esinger war die Tochter des Regimentsarztes Johann Esinger und studierte an der königlichen Musikhochschule Berlin Klavier, bevor sie für drei Jahre nach Budapest übersiedelte und die ''letzte Schülerin von Franz Liszt'' wurde. Nach ihrer Rückkehr nach Salzburg wurde sie die erste Klavierlehrerin im [[Universität Mozarteum Salzburg|Mozarteum]]. Sie wohnte gemeinsam mit ihrer Schwester [[Adele Esinger|Adele]] in der Salzburger [[Altstadt]] am [[Mönchsberg]] Nr. 6. Diese Adresse war Treffpunkt künstlerisch engagierter Frauen. Die Esinger-Schwestern luden stets freitags zu Lese- und Musizierstunden in ihr Haus ein. Sie pflegten einen großen Freundeskreis, dem die Ausbildung und Berufstätigkeit von Künstlerinnen ein Anliegen war. Der Weg zur Anerkennung weiblicher Kunst blieb jedoch mühsam und endete für die beiden Schwestern in ökonomischer Not. Schließlich verlor sie während der Inflation [[1923]] den größten Teil ihres Vermögens, sodass sie ihren Lebensunterhalt mit Klavier- und Orgelunterricht verdienen musste.<ref>Gruber, Wolfgang: ''Gratwanderungen. Lebenserinnerungen von Wolfgang Gruber (1886–1971). Pionier, Alpinist und Chefchemiker''. München (Hanser) 2018.</ref> |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |
| | * Projekt [[Frauenspuren]] des Frauenbüros der Stadt Salzburg. | | * Projekt [[Frauenspuren]] des Frauenbüros der Stadt Salzburg. |
| | * [[Guido Müller|Müller, Guido]]: ''Hermine Esinger (1852–1939)'' in: [[Peter Kramml|Kramml, Peter F.]], P. [[Franz Lauterbacher]], Guido Müller: ''Maxglan Hundert Jahre Pfarre 1907–2007 Salzburgs zweitgrößter Stadtfriedhof''. Pfarramt Maxglan (Hg.), Salzburg 2007. S. 210f. | | * [[Guido Müller|Müller, Guido]]: ''Hermine Esinger (1852–1939)'' in: [[Peter Kramml|Kramml, Peter F.]], P. [[Franz Lauterbacher]], Guido Müller: ''Maxglan Hundert Jahre Pfarre 1907–2007 Salzburgs zweitgrößter Stadtfriedhof''. Pfarramt Maxglan (Hg.), Salzburg 2007. S. 210f. |
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| | == Einzelnachweis == | | == Einzelnachweis == |
| − | | + | <references/> |
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| | [[Kategorie:Zuagroaste]] | | [[Kategorie:Zuagroaste]] |
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