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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Haringer absolvierte seine Schulzeit in [[Salzburg]] und [[Traunstein]] und verdingte sich nach einem Schulabbruch als Gelegenheitsarbeiter. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er als Soldat in Belgien stationiert. Als Sympathisant der Münchner Räterevolution kam er [[1919]] kurz in Haft. 1919 erschien auch seine erste Gedichtsammlung, ''Hain des Vergessens''. [[1925]] erhielt er den Gerhart-Hauptmann-Preis, der allerdings nicht zur Auszahlung gelangte. | + | Haringer absolvierte seine Schulzeit in der [[Stadt Salzburg]] und [[Traunstein]] und verdingte sich nach einem Schulabbruch als Gelegenheitsarbeiter. Im [[Ersten Weltkrieg]] war er als Soldat in Belgien stationiert. Als Sympathisant der Münchner Räterevolution kam er [[1919]] kurz in Haft. 1919 erschien auch seine erste Gedichtsammlung, ''Hain des Vergessens''. [[1925]] erhielt er den Gerhart-Hauptmann-Preis, der allerdings nicht zur Auszahlung gelangte. |
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| | Haringer lebte als Vagant ohne fixes Zuhause und Einkommen. Literatenkollegen wie Heinrich Hesse zählten zu seinen Förderern und Spendern. | | Haringer lebte als Vagant ohne fixes Zuhause und Einkommen. Literatenkollegen wie Heinrich Hesse zählten zu seinen Förderern und Spendern. |
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| − | Ab [[1929]] gab er die Zeitschrift ''Die Einsiedelei. Ein Studentenblatt'' heraus. Es folgten wütende Angriffe auf das Literaturestablishment: ''Leichenhaus der Literatur oder über Goethe'' (1929) oder ''Das Schnarchen Gottes'' (1931) verschreckten vor allem auch Freunde. Haringer sah sich zahlreichen Prozessen, unter anderem wegen Gotteslästerung, ausgesetzt. Ende der [[1920er]] Jahre zog es ihn zurück nach Salzburg, wo er sich zunächst in [[Bad Reichenhall]], [[Morzg]], [[Anif]], [[Hellbrunn]] und [[Aigen]] aufhielt. [[1931]] kaufte er schließlich ein Haus in [[Ebenau]]. | + | Ab [[1929]] gab er die Zeitschrift ''Die Einsiedelei. Ein Studentenblatt'' heraus. Es folgten wütende Angriffe auf das Literaturestablishment: ''Leichenhaus der Literatur oder über Goethe'' (1929) oder ''Das Schnarchen Gottes'' (1931) verschreckten vor allem auch Freunde. Haringer sah sich zahlreichen Prozessen, unter anderem wegen Gotteslästerung, ausgesetzt. Ende der [[1920er]] Jahre zog es ihn zurück nach Salzburg, wo er sich zunächst in [[Bad Reichenhall]], [[Morzg (Gemeinde)|Morzg]], [[Anif]], [[Hellbrunn]] und [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]] aufhielt. [[1931]] kaufte er schließlich ein Haus in [[Ebenau]]. |
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| | [[Georg Rendl]] brachte ihn im [[Verlag Anton Pustet]] unter, der [[1935]] ''Vermischte Schriften'' veröffentlichte. Von den Nationalsozialisten bereits [[1936]] aus Deutschland ausgebürgert floh er [[1938]] über Prag in die Schweiz. Kurz nach dem Krieg erschien sein letzter Gedichtband: ''Das Fenster''. | | [[Georg Rendl]] brachte ihn im [[Verlag Anton Pustet]] unter, der [[1935]] ''Vermischte Schriften'' veröffentlichte. Von den Nationalsozialisten bereits [[1936]] aus Deutschland ausgebürgert floh er [[1938]] über Prag in die Schweiz. Kurz nach dem Krieg erschien sein letzter Gedichtband: ''Das Fenster''. |
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| | Nach Jakob Haringer ist die [[Jakob-Haringer-Straße]] im Salzburger Stadtteil [[Itzling]] benannt. | | Nach Jakob Haringer ist die [[Jakob-Haringer-Straße]] im Salzburger Stadtteil [[Itzling]] benannt. |
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| − | ==Quelle== | + | == Quelle == |
| | {{Quelle Kulturlexikon}} | | {{Quelle Kulturlexikon}} |
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| | [[Kategorie:Schriftsteller]] | | [[Kategorie:Schriftsteller]] |
| | [[Kategorie:Zuagroaste]] | | [[Kategorie:Zuagroaste]] |
| | + | [[Kategorie:Deutschland]] |
| | + | [[Kategorie:Schweiz]] |
| | + | [[Kategorie:Geboren 1898]] |