Johann Nagy & Söhne: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Johann Nagy & Söhne Linzergasse.jpg|thumb|Johann Nagy & Söhne, ehemaliges Verkaufsgeschäft an der [[Linzer Gasse]].]] | {{geschlossen}}[[Datei:Johann Nagy & Söhne Linzergasse.jpg|thumb|Johann Nagy & Söhne, ehemaliges Verkaufsgeschäft an der [[Linzer Gasse]].]] | ||
''' | '''Johann Nagy & Söhne''' war ein Unternehmen in der [[Stadt Salzburg]]. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Ludwig Nagy legte [[1879]] als Lebzelter und Wachszieher den Grundstein des Unternehmens. [[1915]] wurde in Salzburg-[[Schallmoos]] ein Grundstück für die Wachsbleiche gekauft. | Ludwig Nagy legte [[1879]] als Lebzelter und Wachszieher den Grundstein des Unternehmens. [[1915]] wurde in Salzburg-[[Schallmoos]] ein Grundstück für die Wachsbleiche gekauft. Bis 2021 wurden an diesem Standort an der [[Sterneckstraße]] 22 die Kerzen gezogen und veredelt sowie Lebkuchen gebacken. Geschäftskunden konnten auch einen Blick in die Manufaktur werfen. | ||
In der [[Linzer Gasse]] hatte das Unternehmen 133 Jahre ein Geschäft, das es aber [[2012]] geschlossen wurde. Denn im Jahr [[2000]] hatte es an der Sterneckstraße ein neues Geschäft eröffnet und aufgrund einer Generalsanierung des Hauses an der Linzer Gasse | In der [[Linzer Gasse]] hatte das Unternehmen 133 Jahre ein Geschäft, das es aber [[2012]] geschlossen wurde. Denn im Jahr [[2000]] hatte es an der Sterneckstraße ein neues Geschäft eröffnet und aufgrund einer Generalsanierung des Hauses an der Linzer Gasse gab es diese Standort auf. Man wolle nicht in Staub und Schutt Lebkuchen und Kerzen verkaufen. Auch hätte man Investitionen an diesem Geschäftsstandort vornehmen müssen. | ||
Seit Sommer 2012 | Seit Sommer 2012 lautete der Firmennamen ''Nagy. Lebkuchen- & Kerzenmanufaktur''. Drei Geschwister führten das Unternehmen: Elisabeth Maislinger, Gabriela Adlmanseder und Wolfgang Svoboda. | ||
Nach Angaben des Unternehmens | Nach Angaben des Unternehmens wurden zwischen sechs und sieben Tonnen Lebkuchen pro Jahr hergestellt und 15 Tonnen Paraffin zu Kerzen verarbeitet. Zwischen 55 und 60 Prozent des Umsatzes entfielen auf den Großhandel, der Rest war Detailgeschäft. Nagy war auch jedes Jahr am [[Rupertikirtag]] und [[Salzburger Christkindlmarkt]] mit einem Stand vertreten. Das Unternehmen beschäftigte je Saison zwischen 16 und 20 Mitarbeiter. | ||
Nach 142 Jahren sperrte das Unternehmen mit Ende August [[2021]] zu. Es fand sich kein Nachfolger in der Familie. | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||
* {{Quelle SN|25. September 2012}} | * {{Quelle SN|25. September 2012 und 22. Juni 2021}} | ||
* {{Quelle SW-SN|24. Juni 2021}} | |||
* [https://www.sn.at/leben/lifestyle/nagy-kehrt-der-altstadt-den-ruecken-5708419 www.sn.at], 27. September 2012 | * [https://www.sn.at/leben/lifestyle/nagy-kehrt-der-altstadt-den-ruecken-5708419 www.sn.at], 27. September 2012 | ||
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[[Kategorie:Unternehmen]] | [[Kategorie:Unternehmen]] | ||
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]] | [[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]] | ||