Kollegienkirche: Unterschied zwischen den Versionen

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==Haupt- und Seitenaltäre==  
==Haupt- und Seitenaltäre==  
Der ursprüngliche steinerne Tabernakel anstelle eines Hochaltares wurde [[1738]] abgebrochen und stattdessen ein Altar von [[Josef Anton Pfaffinger ]] mit Engelfiguren und den drei Allegorien von Glauben (mittig) Hoffnung und Liebe neu gestaltet. Die beiden mittigen Querschiffaltäre sind mit je einem Altarblatt von [[Johann Michael Rottmayr]] ausgestaltet. Sie zeigen den damals wichtigsten Stadtheiligen, Borromäus bei [[Pest]]kranken und den Universitätsheiligen Benedikt, heidnische Fürsten taufend. Alle Altäre sind Werke des Hoftischlers [[Simon Thaddäus Baldauf]] (* 1677; † 1753) aus Au am Inn, und des Fassmalers [[Peter Paul Perwanger]].  
Der ursprüngliche steinerne Tabernakel anstelle eines Hochaltares wurde [[1738]] abgebrochen und stattdessen ein Altar von [[Josef Anton Pfaffinger ]] mit Engelfiguren und den drei Allegorien von Glauben (mittig) Hoffnung und Liebe neu gestaltet.  


Die mittigen Seitenaltäre besitzen Altarblätter von [[Johann Michael Rottmayr]] und zeigen die Heiligen Borromäus und den Universitätsheiligen Benedikt. Die weiteren Seitenaltäre sind den vier Fakultätsheiligen geweiht.
Die beiden mittigen Querschiffaltäre sind mit je einem Altarblatt von [[Johann Michael Rottmayr]] ausgestaltet. Sie zeigen den damals wichtigsten Stadtheiligen, Borromäus bei [[Pest]]kranken und den Universitätsheiligen Benedikt, heidnische Fürsten taufend.
 
Die vier zusammengehörigen Altäre, nach den Gemälden den Patronen der vier Fakultäten gewidmet, sind um 1720 bis 1724 errichtet worden. Sie sind Werke des Hoftischlers [[Simon Thaddäus Baldauf]] (* 1677; † 1753) aus Au am Inn (Aufbau), und des Fassmalers [[Peter Paul Perwanger]] (Fassung).


* Die Kapelle des heiligen Thomas von Aquin im Südosten repräsentiert die Theologie.
* Die Kapelle des heiligen Thomas von Aquin im Südosten repräsentiert die Theologie.