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Version vom 11. April 2007, 20:07 Uhr
Salzburg, Osterhorngruppe, Trattberg, Enzianhütte, 2003.07.06, Bild von: Michael Kurz
Mit seinen spärlich kreideweiß beschuppten Flügeln und den dunklen Adern ist der Baumweißling unverwechselbar. Ähnlich ist ihm nur der Schwarze Apollofalter Schwarzer Apollo, der aber zusätzlich schwarze Flecken auf den Flügeln besitzt. Die Raupe des Baumweißlings lebt an verschiedenen Laubbäumen und konnte früher bei Massenvermehrung gelegentlich an Obstbäumen schädlich werden. Eine solche Massenvermehrung beschreibt vermutlich auch Theodor Storm in seiner Novelle "Der Schimmelreiter", wenn er als Vorboten des nahenden Unglücks von "weißem Geschmeiß" und von "Blutregen" schreibt. Die Falter des Baumweißlings geben nach dem Schlüpfen aus der Puppe nämlich einen Tropen blutroten Harns ab, bevor sie wegfliegen.