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=== Eingemeindungen ===  
 
=== Eingemeindungen ===  
Mit der ''"Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 23. November 1938, betreffend die Zusammenlegung von Gemeinden und die Bildung von Verwaltungsgemeinschaften für Gemeinden"''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=94&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 24. November 1938]</ref> wurde die [[Gemeinde St. Georgen im Pinzgau]] zum [[1. Jänner]] [[1939]] zur Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße eingemeindet.
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Mit der ''"Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 23. November 1938, betreffend die Zusammenlegung von Gemeinden und die Bildung von Verwaltungsgemeinschaften für Gemeinden"''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=94&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 24. November 1938]</ref> wurde die Gemeinde [[St. Georgen im Pinzgau]] zum [[1. Jänner]] [[1939]] zur Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße eingemeindet.
    
=== Nachbargemeinden ===  
 
=== Nachbargemeinden ===  
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<!-- === Bevölkerungsentwicklung === -->
 
<!-- === Bevölkerungsentwicklung === -->
 
== Religion ==
 
== Religion ==
Im Gemeindegebiet von Bruck befinden sich mehrere [[Bildstock|Bildstöcke]] und Kapellen, sowie drei katholisch geweihte Kirchen der [[Pfarre Bruck an der Glocknerstraße]]. Es sind dies die [[Pfarrkirche zum hl. Georg in St. Georgen im Pinzgau|Pfarrkirche zum hl. Georg]] aus dem [[14. Jahrhundert]] im Ortsteil St. Georgen, die [[Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Bruck an der Großglocknerstraße|Pfarrkirche]] im Hauptort und die Kirche des ehemaligen [[Caritas Dorf St. Anton|Franziskanerklosters in St. Anton]].
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Im Gemeindegebiet von Bruck befinden sich mehrere [[Bildstock|Bildstöcke]] und Kapellen, sowie drei katholisch geweihte Kirchen der [[Pfarre Bruck an der Glocknerstraße]]. Es sind dies die [[Pfarrkirche zum hl. Georg in St. Georgen im Pinzgau|Pfarrkirche zum hl. Georg]] aus dem [[14. Jahrhundert]] im Ortsteil St. Georgen, die [[Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Bruck an der Großglocknerstraße|Pfarrkirche]] im Hauptort und die Kirche des ehemaligen [[Caritas Dorf St. Anton|Franziskanerklosters in St. Anton]].
    
[[Maximilian Effenberger]], Ortschronist und früherer Bezirkshauptmann in [[Zell am See]] nahm an, dass ein erster bescheidener  Kirchenbau im Zentrum des Ortes möglicherweise bereits im [[11. Jahrhundert]] bestanden hat. Urkundlich erwähnt und somit quellenmäßig nachgewiesen ist eine Kirche in Bruck erst im Jahr [[1486]]. Diese Kirche wurde beim großen Brand im Jahr [[1867]], dem zahlreiche Gebäude zum Opfer gefallen sind, völlig zerstört. Mit der Wiedererrichtung der  heute in Bruck befindlichen Pfarrkirche wurde [[1868]] nach Plänen von [[Friedrich von Schmidt]] begonnen.
 
[[Maximilian Effenberger]], Ortschronist und früherer Bezirkshauptmann in [[Zell am See]] nahm an, dass ein erster bescheidener  Kirchenbau im Zentrum des Ortes möglicherweise bereits im [[11. Jahrhundert]] bestanden hat. Urkundlich erwähnt und somit quellenmäßig nachgewiesen ist eine Kirche in Bruck erst im Jahr [[1486]]. Diese Kirche wurde beim großen Brand im Jahr [[1867]], dem zahlreiche Gebäude zum Opfer gefallen sind, völlig zerstört. Mit der Wiedererrichtung der  heute in Bruck befindlichen Pfarrkirche wurde [[1868]] nach Plänen von [[Friedrich von Schmidt]] begonnen.
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[[1921]] wurde die Caritasanstalt St. Anton, heute [[Caritas Dorf St. Anton]], im Ortsteil Hundsdorf gegründet.
 
[[1921]] wurde die Caritasanstalt St. Anton, heute [[Caritas Dorf St. Anton]], im Ortsteil Hundsdorf gegründet.
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[[1938]] kam es auf Anordnung des [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Regimes]] zur Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Ortsgemeinde St. Georgen ([[St. Georgen im Pinzgau]]). Diese trug ursprünglich den Namen ''Niederhaim''. Im Laufe der Zeit übertrug sich der Kirchenname St. Georg auf die gesamte Ortschaft, die danach lange als ''St. Georgen in Niederhaim'' und in der neueren Zeit als ''St. Georgen im Pinzgau'' bezeichnet wurde.
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[[1938]] kam es auf Anordnung des [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Regimes]] zur Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Ortsgemeinde [[St. Georgen im Pinzgau]]. Diese trug ursprünglich den Namen ''Niederhaim''. Im Laufe der Zeit übertrug sich der Kirchenname St. Georg auf die gesamte Ortschaft, die danach lange als ''St. Georgen in Niederhaim'' und in der neueren Zeit als ''St. Georgen im Pinzgau'' bezeichnet wurde.
    
Zur Zeit des [[Nationalsozialismus]] gab es das [[KZ-Außenlager Fischhorn]] in der Gemeinde.<noinclude>
 
Zur Zeit des [[Nationalsozialismus]] gab es das [[KZ-Außenlager Fischhorn]] in der Gemeinde.<noinclude>
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:''Hauptartikel [[Töchter und Söhne der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße]]
 
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===Literatur===
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=== Literatur ===
 
* [[Maximilian Effenberger|Effenberger, Max]]: ''Brucker Heimatbuch. Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen.'' Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße (Eigenverlag) 1984.
 
* [[Maximilian Effenberger|Effenberger, Max]]: ''Brucker Heimatbuch. Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen.'' Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße (Eigenverlag) 1984.
 
* [[Rudolf Leo|Leo, Rudolf]]: ''Bruck unterm Hakenkreuz. Bruck an der Großglocknerstraße 1930 bis 1945''. Salzburg 2015.
 
* [[Rudolf Leo|Leo, Rudolf]]: ''Bruck unterm Hakenkreuz. Bruck an der Großglocknerstraße 1930 bis 1945''. Salzburg 2015.
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