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Am [[12. Dezember]] [[1488]] verkündete der Papst auch noch die Absetzung Ebrans als Dompropst. Allerdings fehlten die Salzburger Domherren geschlossen bei der Wahl seines Nachfolgers.
 
Am [[12. Dezember]] [[1488]] verkündete der Papst auch noch die Absetzung Ebrans als Dompropst. Allerdings fehlten die Salzburger Domherren geschlossen bei der Wahl seines Nachfolgers.
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Auch nach dem Tod Johann Beckenschlagers am [[15. Dezember]] [[1489]] konnte Christoph von Ebran keine Mehrheit für eine Rückkehr auf den Sitz des Erzbischofs gewinnen. Die Wahl Friedrich von Schaunbergs wurde allerdings zur Farce: nur ein Domherr war wahlberechtigt, da Ebran und seine Gefolgsleute noch immer gebannt waren. Am [[19. Oktober]] [[1490]] wurde [[Leonhard von Keutschach]] zum neuen Dompropst ernannt, sein offizieller Amtsantritt erfolgte allerdings erst nach dem Tode Christoph von Ebrans am [[16. Jänner]] [[1491]].
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Auch nach dem Tod Johann Beckenschlagers am [[15. Dezember]] [[1489]] konnte Christoph von Ebran keine Mehrheit für eine "Rückkehr" auf den Sitz des Erzbischofs gewinnen. Die Wahl Friedrich von Schaunbergs wurde allerdings zur Farce: nur ein Domherr war wahlberechtigt, da Ebran und seine Gefolgsleute noch immer gebannt waren. Am [[19. Oktober]] [[1490]] wurde [[Leonhard von Keutschach]] zum neuen Dompropst ernannt, sein offizieller Amtsantritt erfolgte allerdings erst nach dem Tode Christoph von Ebrans am [[16. Jänner]] [[1491]]. Trotz seiner Bannung wurde im [[Salzburger Dom]] beerdigt, eine späte Wür4digung des umstrittenen Domprobstes.
 
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Dieses Zuwarten und die Tatsache, dass Ebran trotz seiner Bannung im [[Salzburger Dom]] beerdigt wurde, deuten darauf hin, dass die Protagonisten dieser Zeit die tragische Rolle, die Ebran als Gegenspieler des Habsburger-Kaisers und Verteidiger der Salzburger Traditionen gespielt hatte, erkannten und in gewissem Sinne auch zu würdigen wussten.
      
==Quellen==
 
==Quellen==
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