Als Bernhard von Rohr am [[21. März]] [[1487]] starb und der Aufstieg Johanns vom Administrator zum Erzbischof vorgezeichnet war, traf sich die Mehrheit der Domkapitulare in Mühldorf und wählte Christoph von Ebran am [[8. Juni]] [[1487]] zum neuen Erzbischof. Die beiden ältesten Domherren, [[Domdechant|Domdekan]] [[Andreas Mautner von Katzenberg]] und Stadtpfarrer [[Friedrich V. Graf von Schaunberg|Friedrich von Schaunberg]], später selbst Erzbischof, versagten ihm aber die Gefolgschaft und wählten Johann Beckenschlager zum neuen Erzbischof. Da Ebran nach den Ereignissen von 1481 nicht wirklich nach [[Salzburg]] zurückkehren konnte, war er gegen diesen Schritt machtlos. Zwar gab er seine Wahl öffentlich bekannt und forderte die Salzburger auf, sich beim Papst für ihn einzusetzen, die Antwort aus Rom fiel jedoch negativ aus. Am [[1. November]] [[1487]] wurden Ebran und seine Wähler exkommuniziert. | Als Bernhard von Rohr am [[21. März]] [[1487]] starb und der Aufstieg Johanns vom Administrator zum Erzbischof vorgezeichnet war, traf sich die Mehrheit der Domkapitulare in Mühldorf und wählte Christoph von Ebran am [[8. Juni]] [[1487]] zum neuen Erzbischof. Die beiden ältesten Domherren, [[Domdechant|Domdekan]] [[Andreas Mautner von Katzenberg]] und Stadtpfarrer [[Friedrich V. Graf von Schaunberg|Friedrich von Schaunberg]], später selbst Erzbischof, versagten ihm aber die Gefolgschaft und wählten Johann Beckenschlager zum neuen Erzbischof. Da Ebran nach den Ereignissen von 1481 nicht wirklich nach [[Salzburg]] zurückkehren konnte, war er gegen diesen Schritt machtlos. Zwar gab er seine Wahl öffentlich bekannt und forderte die Salzburger auf, sich beim Papst für ihn einzusetzen, die Antwort aus Rom fiel jedoch negativ aus. Am [[1. November]] [[1487]] wurden Ebran und seine Wähler exkommuniziert. |