Filialkirche St. Georg am Steinhögl: Unterschied zwischen den Versionen

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K Textersetzung - „in Salzburg“ durch „in der Stadt Salzburg
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==Geschichte ==
==Geschichte ==
Unweit der Kirche von Steinhögl wurden jungsteinzeitliche Beile aus grünen Seyenit gefunden; freigelegte Mauerreste weisen auf ein [[Römer|römisches]] Badegebäude hin, und ein 1897 entdecktes merowingerzeitliches Steinplattengrab lässt eine Siedlungskontinuität in nachrömischer Zeit als möglich erscheinen. Die Güter in diesem Bereich gelangten erst ab dem [[12. Jahrhundert]] in den Besitz der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in [[Salzburg]] und zählten auch zur Ausstattung des nahegelegenen [[Augustinerchorherrenstift Höglwörth]]. Erstmals wird [[1325]] der Siedlungsname Steinhögl genannt.
Unweit der Kirche von Steinhögl wurden jungsteinzeitliche Beile aus grünen Seyenit gefunden; freigelegte Mauerreste weisen auf ein [[Römer|römisches]] Badegebäude hin, und ein 1897 entdecktes merowingerzeitliches Steinplattengrab lässt eine Siedlungskontinuität in nachrömischer Zeit als möglich erscheinen. Die Güter in diesem Bereich gelangten erst ab dem [[12. Jahrhundert]] in den Besitz der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in der [[Stadt Salzburg]] und zählten auch zur Ausstattung des nahegelegenen [[Augustinerchorherrenstift Höglwörth]]. Erstmals wird [[1325]] der Siedlungsname Steinhögl genannt.


Die erstmalige Nennung der den beiden heiligen Georg und Leonhard geweihten Kirche erfolgt durch einen im Jahr [[1443]] ausgestellten Ablassbrief, der mit dem um [[1440]] errichteten Chorneubau und mit der gleichzeitigen Einwölbung des Langhauses in Zusammenhang stehen dürfte.  
Die erstmalige Nennung der den beiden heiligen Georg und Leonhard geweihten Kirche erfolgt durch einen im Jahr [[1443]] ausgestellten Ablassbrief, der mit dem um [[1440]] errichteten Chorneubau und mit der gleichzeitigen Einwölbung des Langhauses in Zusammenhang stehen dürfte.