Pfeifenbergerkasten: Unterschied zwischen den Versionen
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Der nach Osten ausgerichtete Kasten steht links vom 1225 m hoch gelegenen Pfeifenbergergut. Das gemauerte, zweigeschoßige Gebäude (8, | Der nach Osten ausgerichtete Kasten steht links vom 1225 m hoch gelegenen Pfeifenbergergut. Das gemauerte, zweigeschoßige Gebäude (8,0 m x 5,0 m x 8,0 m) ist fein verputzt. Als Eckfundament dient jeweils ein wuchtiger Stein. Das Schopfdach ist mit Eternitziegeln gedeckt. Die Kanten werden von diagonal geteilte Eckquadern in dunkelgrau - weiß mit ockerfarbener Umrandung gebildet, auch die Geschoß- und Giebelbänder in Form eines "laufenden Hundes" sind in dieser Farbkombination. Die drei vergitterten Fenster im Erd- und Obergeschoß sowie der ostseitige Eingang tragen dunkelgraue, ockerfärbig eingefasste Seitenfaschen. Darüber liegt jeweils ein Architrav. Der Architrav oberhalb der segmentbogigen Eingangsöffnung wird zusätzlich von drei dunkelgrau-weiße Rosetten geschmückt. Die Fensteröffnung im Obergeschoß an der West- und Ostseite haben einen nach oben aufklappbaren Blechbalken. Im Dachgeschoßes befindet sich westseitig eine Schlüsselscharte und auf der gegenüberliegenden Seite eine Fensteröffnung, die der Belüftung dienen. | ||
Eine Eisentüre führt in das mit einem Steinboden ausgelegte Erdgeschoß. Hier lagern bäuerliche Arbeitsgeräte und Gegenstände, die früher verwendet und gebraucht wurden: Erdäpfelkorb, Birkenbesen, Getreidetruhe, Brotrebe (Vorrichtung zur Lagerung der Brotlaibe), verschiedene Heugabeln und vieles mehr. Eine versperrbare Nische galt als brand- und einbruchssicherer Aufbewahrungsort. In das mit einem Tonnengewölbe abgeschlossene Obergeschoß führt eine Holztreppe. Auf den Holzstangen, die von kreisförmig geschmiedeten Eisenhaken getragen werden, wurde früher Speck und Fleisch aufgehängt. | Eine Eisentüre führt in das mit einem Steinboden ausgelegte Erdgeschoß. Hier lagern bäuerliche Arbeitsgeräte und Gegenstände, die früher verwendet und gebraucht wurden: Erdäpfelkorb, Birkenbesen, Getreidetruhe, Brotrebe (Vorrichtung zur Lagerung der Brotlaibe), verschiedene Heugabeln und vieles mehr. Eine versperrbare Nische galt als brand- und einbruchssicherer Aufbewahrungsort. In das mit einem Tonnengewölbe abgeschlossene Obergeschoß führt eine Holztreppe. Auf den Holzstangen, die von kreisförmig geschmiedeten Eisenhaken getragen werden, wurde früher Speck und Fleisch aufgehängt. | ||