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→‎Neuzeit: judenfeindliche Gemeinderatsbeschlüsse
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Mit dem Staatsgrundgesetz von [[1867]] endeten die gesetzlichen Diskriminierungen der jüdischen Staatsbürger. Viele Juden ließen sich in Salzburg nieder und wurden zu Stützen des liberalen Bürgertums. [[1884]] absolvierte [[Theodor Herzl]] seine Gerichtspraxis als Dr. juris in Salzburg. Er verließ die ihm lieb gewordene Stadt nur, weil er, wie er selbst schrieb, »''Als Jude… nie zur Stellung eines Richters befördert worden wäre. Deshalb nahm ich damals von Salzburg und der Rechtsgelehrsamkeit Abschied''«. [[1901]] wurde eine Synagoge in der [[Lasserstraße]] und ein jüdischer Friedhof in [[Aigen]] eingerichtet.  
 
Mit dem Staatsgrundgesetz von [[1867]] endeten die gesetzlichen Diskriminierungen der jüdischen Staatsbürger. Viele Juden ließen sich in Salzburg nieder und wurden zu Stützen des liberalen Bürgertums. [[1884]] absolvierte [[Theodor Herzl]] seine Gerichtspraxis als Dr. juris in Salzburg. Er verließ die ihm lieb gewordene Stadt nur, weil er, wie er selbst schrieb, »''Als Jude… nie zur Stellung eines Richters befördert worden wäre. Deshalb nahm ich damals von Salzburg und der Rechtsgelehrsamkeit Abschied''«. [[1901]] wurde eine Synagoge in der [[Lasserstraße]] und ein jüdischer Friedhof in [[Aigen]] eingerichtet.  
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Mit der Emanzipation wuchs auch der Antisemitismus, so führten mehrere Vereine in Salzburg einen Arierparagraphen ein. Trotz des radikalen Antisemitismus wurde Salzburg ein beliebtes Urlaubsziel für das reiche jüdische Bürgertum ([[St. Gilgen]], [[Bad Gastein]] und andere Orte).
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Mit der Emanzipation wuchs auch der Antisemitismus, so führten mehrere Vereine in Salzburg einen Arierparagraphen ein und Gemeinden wie [[Mattsee]], [[Mittersill]] und [[St. Johann im Pongau]] fällten judenfeindliche Geminderatsbeschlüsse ("Sommerfrischen-Antisemitismus). Trotz des radikalen Antisemitismus wurde Salzburg ein beliebtes Urlaubsziel für das reiche jüdische Bürgertum ([[St. Gilgen]], [[Bad Gastein]] und andere Orte).
    
In den [[1920er]] Jahren bildeten die [[Salzburger Festspiele]] einen Anziehungspunkt für die künstlerische Elite, in der der jüdische Beitrag (groß war. Bedeutende Namen aus dieser Zeit sind zB [[Max Reinhardt]] und [[Stefan Zweig]].  
 
In den [[1920er]] Jahren bildeten die [[Salzburger Festspiele]] einen Anziehungspunkt für die künstlerische Elite, in der der jüdische Beitrag (groß war. Bedeutende Namen aus dieser Zeit sind zB [[Max Reinhardt]] und [[Stefan Zweig]].  
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