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{{Salzburgbezug}}[[Datei:Pfarrkirche hl. Rupert, Stumm 02.jpg|mini]]
 
Die  Pfarrkirche Stumm ist dem heiligen Rupert geweiht. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.
 
==Geschichte==
 
Erbaut wurde die Kirche  1511 erbaut. Um 1765 wurde das Langschiff in Richtung Westen verlängert und im Inneren barockisiert. 1858 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben.
 
==Äußeres==
 
Die Kirche ist ein gotischer Bau, der barockisiert wurde. Der Nordturm  trägt einen Spitzhelm. Der Chor ist eingezogen und im 5/8 geschlossen. Der spätgotische Bau ist außen durch dreikantige Lisenen und ein Fenstergesims gegliedert. Die beiden Spitzbogenportale weisen Kehlungen auf. In der Westfassade ist das spätgotische Portal aus  rotem Marmor eingelassen. Darüber befindet sich eine Nische, in der eine Figur des heiligen Rupert aus dem 17. Jahrhundert steht.
 
 
Kircheninneres
 
 
Im Chor ist Stichkappengewölbe mit Pilastern. Über dem Langhaus ist ein Lattlgewölbe (= Holzschalgewölbe). Die gemalten Stuckaturen und die Fresken stammen urkundlich von Christoph Anton Mayr aus der Zeit um 1765. Im Chor ist die „Glorie des heiligen Ruperts“ dargestellt. Im Langhaus ist in einem Deckenbild die „Vertreibung des heiligen Ruperts aus Worms“, die „Taufe des Herzogs Theodo“, die „Bischofsweihe des Nachfolgers des heiligen Ruperts“ sowie die „Verehrung des Heiligen Kreuzes“ dargestellt. In einem zweiten Bild sind die „Messfeier und Bestattung des heiligen Ruperts“, der „heilige Franz Xaver tauft die Heiden“, „Mariä Reinigung“ sowie der heilige Johannes Nepomuk dargestellt.
 
Ausstattung
 
 
Der Hochaltar im Stil des Rokoko stand ursprünglich in der Fiegerkapelle der Pfarrkirche Hall in Tirol. Auf dem Altar steht das Gnadenbild „Maria mit dem Kind“ aus der Zeit um 1440. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Kopie. Es wird von Figuren der Heiligen Florian, Sebastian, Rupert, und Virgil flankiert. Diese Figuren aus der Zeit um 1765 werden Franz Xaver Nißl zugeschrieben. Die Seitenaltäre wurden in Form von Reliefs geschaffen. Auf dem linken Seitenaltar sind die Vierzehn Nothelfer, auf dem rechten die „Steinigung des heiligen Stephanus“ dargestellt. Auch diese werden Franz Xaver Nißl zugeschrieben und wurden 1842 geschaffen. Die Kanzel mit Akanthusdekor und Figuren der vier Kirchenväter, dem heiligen Bonifatius sowie einer Figur des heiligen Paulus stammt aus der Zeit um 1700. Der Kreuzweg wurde 1840 von Johann Endfelder gemalt. Die Glasfenster wurden im Stil des Neurokoko 1895 und 1906 gemalt.
 
 
An der Außenseite der Kirche sind Grabsteine für die Grafen Lodron (1695–1791) sowie Eisengussplatten aus der Hütte Jenbach angebracht. Sie wurden für Matthäus und Johann Zimmermann († 1850/1880), Thomas Zimmermann († 1850) und Alois Greiderer († 1889) gegossen.
 
  
  

Version vom 18. Juni 2020, 15:12 Uhr



  • Attribute: in der bildenden Kunst die charakteristische Beigabe einer Figur
  • Bogen: wird in der Architektur ein Bauelement zum Überbrücken von Öffnungen im Mauerwerk genannt
    • Rundbogen (auch:Kreisbogen): ist die Bogenlinie kreisförmig und nimmt den kompletten Halbkreis (180 Grad) ein, das bedeutet, die untersten beiden Fugen liegen horizontal.
    • Schwibbogen: ist ein Bogen, der zwei Gebäude spreizt.
    • Segmentbogen: ist ein Kreisbogen, der keinen vollen Halbkreis beschreibt, sondern ein Kreissegment mit einem Winkel kleiner 180°.
    • Spitzbogen: ist ein aus zwei Kreisen konstruierter Bogen mit Spitze, der in der Architektur als ein zentrales Element der Gotik gilt.
  • Chronogramm: ist ein Satzteil, ein Satz, ein Sinnspruch oder eine Inschrift, meist ein Vers in lateinischer Sprache, in dem diejenigen Buchstaben, die auch als römische Zahlzeichen gelesen werden können (I, V, X, L, C, D, M), in ihrer Summe die Jahreszahl des Ereignisses angeben, auf das sich der Text bezieht
  • Dreinageltypus: die Christusfigur an einem Kreuz ist durch drei Nägel an das Kreuz geschlagen
  • Fassung: bezeichnet die farbliche Gestaltung einer Skulptur, eines Reliefs, eines Bildes oder einer anderen Oberfläche
  • Fresko: ist eine Technik der Wandmalerei, bei der die zuvor in Wasser eingesumpften Pigmente auf den frischen Kalkputz aufgetragen werden.
  • Giebelfeld: die dreieckige Giebelfläche, die durch ihre Größe und Frontalität hervorgehoben ist und mit figürlichem oder ornamentalem Dekor versehen sein kann
  • Lourdesgrotte: Mariengrotten, die Nachbildungen der Grotte von Massabielle bei Lourdes in Südfrankreich und Unserer lieben Frau von Lourdes darstellen
  • Nische: bezeichnet eine Vertiefung in einer Wand, sie dienen entweder als Gestaltungsmerkmal, um eine Wandoberfläche optisch interessanter zu gestalten oder zum Aufstellen von Figuren oder von Kreuzen
  • Plastik: dreidimensionales, körperhaftes Objekt der bildenden Kunst, heute mit Skulptur synonym benutzt
  • Portal: ein großes repräsentatives Tor
  • Restaurierung: bezeichnet bei Kulturgütern die Wiederherstellung eines alten Zustandes, welcher oft im Laufe der Zeit verloren gegangen ist.
  • Renovierung: bezeichnet die Maßnahmen zur Instandsetzung von Bauwerken.
  • Satteldach: besteht aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die an der höchsten, waagerechten Kante, dem Dachfirst, aufeinandertreffen
  • Schwalbenschwanzverbindung: ist eine Verbindung, bei der die Form der Feder entfernt an die gegabelte Form des Schwanzes einer Schwalbe erinnert
  • Sgraffito: ist eine Dekorationstechnik zur Bearbeitung von Wandflächen. Nach der Auflage verschiedenfarbiger Putzschichten werden Teile der oberen Putzschicht abgekratzt und Teile der darunterliegenden Putzschicht freigelegt, sodass durch den Farbkontrast ein Bild entsteht
  • Sturz: die Abdeckung einer Maueröffnung, die entweder waagerecht oder mit waagerechter Untersicht ausgebildet (Tür- oder Fenstersturz)
  • Viernageltypus: die Christusfigur an einem Kreuz ist durch vier Nägel an das Kreuz geschlagen
  • vorkragen: herausragen, vorspringen
  • Walmdach: Dach, das im Gegensatz zum Satteldach nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite geneigte Dachflächen hat.
  • Wandmalerei: Form der Malkunst, bei der das Bild auf eine Wand oder Decke aufgetragen wird
  • Zeltdach: Dachform, die sich durch mehrere (mindestens drei) gegeneinander geneigte Dachflächen auszeichnet, die in einer Spitze (dem Firstpunkt) zusammenlaufen (Sonderform des Walmdaches)
    • Pyramidendach: Sonderform mit vier gegeneinander geneigte gleiche Dachflächen über quadratischem Gebäudequerschnitt undf in einer Spitze zusammenlaufen