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==Leben==
 
==Leben==
Er stammte aus einer im Bodenseeraum beheimateten begüterten Adelsfamilie. Sein Vater, [[Hans Werner von Raitenau|Hans Werner]], war Kriegsoberst, seine Mutter Helene Gräfin Hohenems war die Schwester des Vaters des Kardinals und Nachfolgers von Wolf Dietrich als Fürsterzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems]]. Wolf Dietrich, der Erstgeborene, hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer davon war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Ein Onkel war der Mailänder Kardinal und Erzbischof Karl Borromeo (* [[1538]]; † [[1584]]).
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Er war der Erstgeborene der Verbindung von ''Helene von Hohenems'' und ''[[Hans Werner von Raitenau]]'', einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (''Pius IV.''). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seine Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.
    
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am ''[[Collegium Germanicum]]''. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.
 
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am ''[[Collegium Germanicum]]''. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.

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