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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Es wurde [[1606]] von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] als Landsitz für die Geliebte und möglicherweise auch heimliche Ehefrau des Fürsterzbischofs, [[Salome Alt]], errichtet und als [[Schloss Altenau]] bezeichnet. Dieser Bau befand sich im südöstlichen Eck des heutigen Schlosses zum Rosengarten hin.  
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Es wurde [[1606]] von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] als Landsitz für die Geliebte und Lebensgefährtin des Fürsterzbischofs, [[Salome Alt]], errichtet und als [[Schloss Altenau]] bezeichnet. Damals wurde die Aufhebung des Pflichtzölibates mitteleuropaweit mehrfach diskutiert, Wolf Dietrich ging damals von einer raschen Aufhebung des verpflichtenden Cölibates aus. Dieser Bau befand sich im südöstlichen Eck des heutigen Schlosses zum Rosengarten hin.  
    
Nach dem Tode Wolf Dietrichs wird Schloss Altenau von seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] umgebaut und in Schloss Mirabell umbenannt. Oft wird behauptet, dass vom Schloss Altenau "''kaum ein Stein mehr zu finden''" sei. Tatsächlich aber ist der Keller fast unverändert in der Südhälfte des Gartentraktes von Schloss Mirabell erhalten. Wahrscheinlich gehören auch alle aufgehenden Hauptmauern und zahlreiche Trennmauern dieses Bereiches der ältesten Bauphase an, da dieser beim Umbau von [[Lukas von Hildebrandt]] nachweislich in den Neubau einbezogen worden ist. Somit lassen sich Dimensionen und Grundriss des ursprünglichen Adelssitzes recht gut abschätzen.<ref>Quelle [[Salome Alt]] und dortige Quellen</ref>
 
Nach dem Tode Wolf Dietrichs wird Schloss Altenau von seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] umgebaut und in Schloss Mirabell umbenannt. Oft wird behauptet, dass vom Schloss Altenau "''kaum ein Stein mehr zu finden''" sei. Tatsächlich aber ist der Keller fast unverändert in der Südhälfte des Gartentraktes von Schloss Mirabell erhalten. Wahrscheinlich gehören auch alle aufgehenden Hauptmauern und zahlreiche Trennmauern dieses Bereiches der ältesten Bauphase an, da dieser beim Umbau von [[Lukas von Hildebrandt]] nachweislich in den Neubau einbezogen worden ist. Somit lassen sich Dimensionen und Grundriss des ursprünglichen Adelssitzes recht gut abschätzen.<ref>Quelle [[Salome Alt]] und dortige Quellen</ref>
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