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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Bis ans Ende der [[1850er]]-Jahre als Salzburg noch Festungsstadt mit [[Befestigung der Stadt Salzburg|Wällen und Gräben]] war und keine [[Westbahn|Schienenwege]] zur alten [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöflichen]] [[Residenz]]stadt führten, standen ziemlich weit außerhalb des damaligen [[Mirabelltor]]es, vor dem eine Holzbrücke über die nassen Festungsgräben führte, vereinzelte Bauernhöfe. | + | Bis ans Ende der [[1850er]]-Jahre als Salzburg noch Festungsstadt mit [[Befestigung der Stadt Salzburg|Wällen und Gräben]] war und keine [[Westbahn|Schienenwege]] zur alten [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöflichen]] [[Residenz]]stadt führten, standen ziemlich weit außerhalb des damaligen [[Mirabelltor]]es, vor dem eine Holzbrücke über die nassen Festungsgräben führte, entlang der "Froschheimer Landesstraße" vereinzelte kleine Bauerngüter. |
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| − | Neben dem [[Wallfahrt Maria Plain|'Plainweg']] befand sich der Lindenhof. Unweit dessen lag der Kugelfang der Schießstätte, die etwa an der Stelle des späteren [[Park-Hotel Nelböck]] (heute [[Wirtschaftsförderungsinstitut]]) stand. [[1858]] war der Bau der Elisabeth-[[Westbahn]] so weit fortgeschritten, dass auch der [[Hauptbahnhof]] zu bauen begonnen wurde. | + | Neben dem [[Wallfahrt Maria Plain|'Plainweg']] befand sich der kleine Lindenhof. Unweit dessen lag der Kugelfang der Schießstätte, die etwa an der Stelle des späteren [[Park-Hotel Nelböck]] (heute [[Wirtschaftsförderungsinstitut]]) stand. [[1858]] war der Bau der Elisabeth-[[Westbahn]] so weit fortgeschritten, dass auch der [[Hauptbahnhof]] zu bauen begonnen wurde. |
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| − | Dadurch geriet der Lindenhof in Bedrängnis. Die meisten Felder um den Hof herum wurden für Bahnanlagen benötigt, und schließlich stand der alte Bau im Zwickel der [[Elisabethstraße|'Froschheimer']]- und der [[Rainerstraße|'Westbahnstraße']], getrennt von seinen übrigen Feldern. So kam es, dass der Lindenhof seine Funktion als Bauernhof verlor und ein Miethaus wurde. Einige Jahre war er auch ein Café-Restaurant. | + | Dadurch geriet der Lindenhof in Bedrängnis. Die meisten Felder um das kleien Gehöft herum wurden für Bahnanlagen benötigt, und schließlich stand der alte Bau im Zwickel der [[Elisabethstraße|'Froschheimer']]- und der [[Rainerstraße|'Westbahnstraße']], getrennt von seinen übrigen Feldern. So kam es, dass der Lindenhof seine Funktion als Bauernhof verlor und - in Zeiten zunehmender Wohnungsknappheit zu einem Miethaus wurde. Einige Jahre war er auch als Café-Restaurant genutzt. |
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| | [[1905]] wurde die [[St.-Julien-Straße]] angelegt, wodurch der letzte Grundstreifen hinter dem Hause verloren ging. So stand der alte Lindenhof mit seinem kleinen Kartoffelacker nun auf einer Insel zwischen drei Straßen. | | [[1905]] wurde die [[St.-Julien-Straße]] angelegt, wodurch der letzte Grundstreifen hinter dem Hause verloren ging. So stand der alte Lindenhof mit seinem kleinen Kartoffelacker nun auf einer Insel zwischen drei Straßen. |