Gewerbegebiet Brennhoflehen: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Bauernhof mit einem Flächenausmaß von ca. 12 ha wurde in ein Gewerbegebiet umgewidmet. Ziel der Befürworter war, 851 neue Arbeitsplätze anzusiedeln.
 
Der Bauernhof mit einem Flächenausmaß von ca. 12 ha wurde in ein Gewerbegebiet umgewidmet. Ziel der Befürworter war, 851 neue Arbeitsplätze anzusiedeln.
Heftige juristische und politische Kontroversen begleiteten das Vorhaben. Die Gründung der lokalen Liste ([[Unabhängige Liste – Lebenswertes Kuchl]]) war ein herausragendes Ereignis dieser Auseinandersetzungen.
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Heftige juristische und politische Kontroversen begleiteten das Vorhaben. Die Gründung der lokalen Liste ([[UL-LK|Unabhängige Liste – Lebenswertes Kuchl]]) war ein herausragendes Ereignis dieser Auseinandersetzungen.
  
 
Die rechtliche Klärung erfolgte durch den Verfassungsgerichtshof, dieser hob die Umwidmung als rechtswidrig auf (Zahl V 16/91-13).
 
Die rechtliche Klärung erfolgte durch den Verfassungsgerichtshof, dieser hob die Umwidmung als rechtswidrig auf (Zahl V 16/91-13).
  
Das Gewerbegebiet ist teilweise bebaut, die angepeilte Zahl von 851 Arbeitsplätzen wurde nicht erreicht, kleingliedrige Bebauung und mehr Distributions- als Produktionsbetriebe prägen das Bild.
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Das Gewerbegebiet ist teilweise bebaut, die angepeilte Zahl von 851 Arbeitsplätzen wurde nicht erreicht, kleingliedrige Bebauung und mehr Distributions- als Produktionsbetriebe prägen das Bild. Die in der örtlichen Raumordnung gemachte Festlegung, nur produzierende Betriebe haben zu wollen, wurde nicht eingehalten.
  
 
Berühmtheit erlangte im Zuge des "Kampfes ums Brennhoflehen" eine Aussage des damaligen Landeshauptmannes Dr. [[Hans Katschthaler]] anlässlich einer Demonstration im [[Chiemseehof]] 1993, als dieser den Bürgern zurief "geht zurück in die Dörfer".
 
Berühmtheit erlangte im Zuge des "Kampfes ums Brennhoflehen" eine Aussage des damaligen Landeshauptmannes Dr. [[Hans Katschthaler]] anlässlich einer Demonstration im [[Chiemseehof]] 1993, als dieser den Bürgern zurief "geht zurück in die Dörfer".
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
Verfassungsgerichtshof<br />Salzburger Nachrichten<br />Tennengauer Nachrichten
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Verfassungsgerichtshof<br />Salzburger Nachrichten<br />Tennengauer Nachrichten<br />Flächenwidmungsplan 1993, Gem. Kuchl

Version vom 28. November 2009, 11:51 Uhr

Bildmitte: Gewerbegebiet am ehemaligen Brennhoflehen in Kuchl, Ansicht vom Roßfeld aus

Das Gewerbegebiet Brennhoflehen ist ein ehemaliges Bauerngut in der Kellau, Hausnummer 12, nördlich des Mitterbaches (rechtes Ufer) im Gemeindegebiet von Kuchl gelegen.

Der Bauernhof mit einem Flächenausmaß von ca. 12 ha wurde in ein Gewerbegebiet umgewidmet. Ziel der Befürworter war, 851 neue Arbeitsplätze anzusiedeln. Heftige juristische und politische Kontroversen begleiteten das Vorhaben. Die Gründung der lokalen Liste (Unabhängige Liste – Lebenswertes Kuchl) war ein herausragendes Ereignis dieser Auseinandersetzungen.

Die rechtliche Klärung erfolgte durch den Verfassungsgerichtshof, dieser hob die Umwidmung als rechtswidrig auf (Zahl V 16/91-13).

Das Gewerbegebiet ist teilweise bebaut, die angepeilte Zahl von 851 Arbeitsplätzen wurde nicht erreicht, kleingliedrige Bebauung und mehr Distributions- als Produktionsbetriebe prägen das Bild. Die in der örtlichen Raumordnung gemachte Festlegung, nur produzierende Betriebe haben zu wollen, wurde nicht eingehalten.

Berühmtheit erlangte im Zuge des "Kampfes ums Brennhoflehen" eine Aussage des damaligen Landeshauptmannes Dr. Hans Katschthaler anlässlich einer Demonstration im Chiemseehof 1993, als dieser den Bürgern zurief "geht zurück in die Dörfer".

Quellen

Verfassungsgerichtshof
Salzburger Nachrichten
Tennengauer Nachrichten
Flächenwidmungsplan 1993, Gem. Kuchl