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==Herkunft und Ausbildung==
 
==Herkunft und Ausbildung==
Winkler wurde als vierzehntes Kinder einer Bauernfamilie im Adlergut im damals salzburgischen Waidring bei [[Lofer]] (heute im Bundesland Tirol gelegen) geboren. Seine Kindheit verbrachte er großteils am Waidringer Fischergut, das seine Eltern zwischenzeitlich erworben hatten.  
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Winkler wurde als vierzehntes Kinder einer Bauernfamilie am Adlergut in Waidring in [[Tirol]] geboren. Seine Kindheit verbrachte er großteils am Waidringer Fischergut, das seine Eltern zwischenzeitlich erworben hatten.  
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Er zeigte früh Begabung, durfte das Gymnasium besuchen und begann sich für Theologie zu interessieren. Nach Abschluss des Gymnasium absolvierte er das Priesterseminar in [[Salzburg]] und erhielt am [[26. Juli]] [[1863]] die Priesterweihe.  
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Er zeigte früh Begabung, durfte das Gymnasium besuchen und begann sich für Theologie zu interessieren. Nach Abschluss des Gymnasiums absolvierte er das Priesterseminar in [[Salzburg]] und erhielt am [[26. Juli]] [[1863]] die Priesterweihe.  
    
==Beruflicher Werdegang==
 
==Beruflicher Werdegang==
 
Im Anschluss an das Priesterseminar zeigte er sich als Kooperator in der Tiroler Gemeinde Erl tätig. Dort lernte er die Passionsspiele kennen und ließ sich von diesen zur Gründung einer Passionsspielgemeinde in Brixlegg animieren, die [[1868]] mit rund 300 Mitwirkenden ihre erste Aufführung abhielt.  
 
Im Anschluss an das Priesterseminar zeigte er sich als Kooperator in der Tiroler Gemeinde Erl tätig. Dort lernte er die Passionsspiele kennen und ließ sich von diesen zur Gründung einer Passionsspielgemeinde in Brixlegg animieren, die [[1868]] mit rund 300 Mitwirkenden ihre erste Aufführung abhielt.  
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Im Herbst 1868 kam er nach [[Mittersill]], wo er den ersten katholisch-politischen Verein des [[Pinzgau]]s gründete und sich gegen den herrschenden Liberalismus engagierte. Nach [[Radstadt]] in den [[Pongau]] versetzt, wurde er Benefiziat zu „Maria Loreto ob Lerchen. Von [[1890]] bis [[1894]] zeigte er sich als Pfarrer und Dechant von [[Altenmarkt im Pongau]] tätig.  
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Im Herbst 1868 kam er nach [[Mittersill]], wo er den ersten katholisch-politischen Verein des [[Pinzgau]]s gründete und sich gegen den herrschenden Liberalismus engagierte. Nach [[Radstadt]] in den [[Pongau]] versetzt, wurde er Benefiziat zu „Maria Loreto ob Lerchen". Von [[1890]] bis [[1894]] zeigte er sich als Pfarrer und Dechant von [[Altenmarkt im Pongau]] tätig.  
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Nach seiner Berufung in das [[Salzburger Domkapitel]], ([[1894]]), wurde er Domkustos ([[1908]]), Domscholastikus ([[1911]]) und mit [[1. März]] [[1921]] infulierter Domdechant. Ab [[1903]] war er zudem päpstlicher Hausprälat. [[1923]] feierte er sein diamantenes Priester-Jubiläum.
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Nach seiner Berufung in das [[Salzburger Domkapitel]] ([[1894]]) wurde er Domkustos ([[1908]]), Domscholastikus ([[1911]]) und mit [[1. März]] [[1921]] infulierter Domdechant. Ab [[1903]] war er zudem päpstlicher Hausprälat. [[1923]] feierte er sein diamantenes Priester-Jubiläum.
    
Am [[2. März]] [[1887]] übernahm Winkler zudem die Herausgeberschaft der katholischen [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]], welche er bis zu seiner Wahl zum Landeshauptmann [[1897]] wahrnahm.
 
Am [[2. März]] [[1887]] übernahm Winkler zudem die Herausgeberschaft der katholischen [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]], welche er bis zu seiner Wahl zum Landeshauptmann [[1897]] wahrnahm.
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==Ehrungen==
 
==Ehrungen==
[[1886]] wurde Winkler zum Ehrenbürger von [[Radstadt]] ernannt. Am [[2. Juni]] [[1917]] verlieh ihm auch die [[Stadt Salzburg]] anlässlich der Vollendung seines 80. Lebensjahres und seines 40jährigen Jubiläums als Landtagabgeordneter „i''n dankbarer Anerkennung seiner langjährigen und hervorragenden Verdienste um das Kronland, insbesondere aber um die Landeshauptstadt''“ die [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft]].  
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[[1886]] wurde Winkler zum Ehrenbürger von [[Radstadt]] ernannt. Am [[2. Juni]] [[1917]] verlieh ihm auch die [[Stadt Salzburg]] anlässlich der Vollendung seines 80. Lebensjahres und seines 40jährigen Jubiläums als Landtagabgeordneter ''in dankbarer Anerkennung seiner langjährigen und hervorragenden Verdienste um das Kronland, insbesondere aber um die Landeshauptstadt''“ die [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft]].  
    
[[1918]] wurde eine, von [[Hubert Spannring]] gefertigte, Marmorbüste in Grafenhof enthüllt. [[1935]] wurde die [[Prälat-Winkler-Straße]] in [[Salzburg]]-[[Aigen]] nach ihm benannt.  
 
[[1918]] wurde eine, von [[Hubert Spannring]] gefertigte, Marmorbüste in Grafenhof enthüllt. [[1935]] wurde die [[Prälat-Winkler-Straße]] in [[Salzburg]]-[[Aigen]] nach ihm benannt.  
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==Quellen==
 
==Quellen==
* Friederike Zaisberger, Reinhard R. Heinisch: ''Leben über den Tod hinaus... Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof.'' Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. 23. Ergänzungsband. Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 2006
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* [[Friederike Zaisberger]], Reinhard R. Heinisch: ''Leben über den Tod hinaus... Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof.'' Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. 23. Ergänzungsband. Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 2006
 
* Ludwig Netsch: ''Die Salzburger Bürgermeister ab 1847''. Magistrat Salzburg. Dokumentation über das Geschehen in der Stadt. Salzburg 1980
 
* Ludwig Netsch: ''Die Salzburger Bürgermeister ab 1847''. Magistrat Salzburg. Dokumentation über das Geschehen in der Stadt. Salzburg 1980
  

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