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| | [[Bild:Stadtfriedhof Maxglan Ansicht 1 (22.07.2007).jpg|thumb|[[Stadtfriedhof Maxglan]] mit der Maximilianskirche im Hintergrund. Aufnahme [[Juli]] [[2007]]]] | | [[Bild:Stadtfriedhof Maxglan Ansicht 1 (22.07.2007).jpg|thumb|[[Stadtfriedhof Maxglan]] mit der Maximilianskirche im Hintergrund. Aufnahme [[Juli]] [[2007]]]] |
| | {{Googlemapsort|5020+Salzburg+Siezenheimer_Straße_7A}} | | {{Googlemapsort|5020+Salzburg+Siezenheimer_Straße_7A}} |
| − | Die '''Stadtpfarrkirche St. Maximilian''' befindet sich an der [[Siezenheimer Straße]]<ref>Laut Bundesdenkmalamt</ref> in [[Salzburg]]-[[Maxglan]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt. | + | Die '''Stadtpfarrkirche St. Maximilian''' ist die Pfarrkirche der [[Stadtpfarre Salzburg-Maxglan]], steht an der [[Siezenheimer Straße]]<ref>Laut Bundesdenkmalamt</ref> in [[Salzburg]]-[[Maxglan]] und ist eines der [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekte]] der Stadt [[Salzburg]]. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Funde aus der [[Römer]]zeit legen nahe, dass sich hier bereits in frühchristlicher Zeit (um [[482]] hl. [[Severin]]) auch eine Kirche befand. Urkundlich erwähnt wurde die Kirche erst [[1323]], die zunächst wohl nur eine Filiale der [[Dompfarre]] war. Die [[Romanik|romanische]] Kirche wurde auf römischen Bauresten errichtet und beherbergte die Reliquien des hl. Maximilian, die [[878]] nach [[Altötting]] übertragen worden sind. | + | Funde aus der [[Römer]]zeit legen nahe, dass sich hier bereits in frühchristlicher Zeit (um [[482]] hl. [[Severin]]) auch eine Kirche befand. Urkundlich erwähnt wurde die Kirche, die zunächst wohl nur eine Filiale der [[Dompfarre]] war, erst [[1323]]. Die [[Romanik|romanische]] Kirche wurde auf römischen Bauresten errichtet und beherbergte die Reliquien des hl. Maximilian, die [[878]] nach [[Altötting]] übertragen wurden. |
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| − | Seit [[1461]] gehörte die Kirche zum [[Augustinerkloster Salzburg|Kollegialstift Mülln]]. | + | Seit [[1461]] gehörte die Kirche zum [[Augustinerkloster Salzburg|Kollegiatstift Mülln]]. |
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| | [[1516]] bis [[1519]] entstand dann der erste größere Kirchenbau unter [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] im Stil der [[Gotik]] und wurde am [[6. Mai]] [[1519]] von [[Berthold Pürstinger]], [[Bischof von Chiemsee]], geweiht. | | [[1516]] bis [[1519]] entstand dann der erste größere Kirchenbau unter [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] im Stil der [[Gotik]] und wurde am [[6. Mai]] [[1519]] von [[Berthold Pürstinger]], [[Bischof von Chiemsee]], geweiht. |
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| − | Die [[Augustiner Eremiten]] in Salzburg-[[Mülln]] betreuten die [[Gemeinde Maxglan]] seit [[1605]] und gaben der Kirche eine [[Barock|barocke]] Innenausstattung. | + | Die [[Augustinerorden|Augustiner-Eremiten]] von [[Mülln]] betreuten das Gebiet der Gemeinde [[Maxglan]] seit [[1605]] und gaben der Kirche eine [[Barock|barocke]] Innenausstattung. |
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| − | [[1835]] wurde die Kirche von den Augustiner Eremiten an die [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] übergeben. Nun wirkten hier die Benediktiner, die [[1906]] die [[Stadtpfarre Salzburg-Maxglan|Pfarre Maxglan]] zu einer selbständigen Pfarre machten. Vorher gehörte sie zur [[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Pfarre Mülln]]. | + | [[1835]] wurde die Kirche von den Augustiner-Eremiten an die [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] übergeben. Nun wirkten hier die [[Benediktiner]]. [[1906]] wurde Maxglan, das bis dahin zur [[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Pfarre Mülln]] gehört hatte, zu einer selbständigen Pfarre. |
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| − | Durch [[Eingemeindungen#Stadt Salzburg|Eingemeindung]] von Maxglan in die Stadt Salzburg im Jahr [[1935]] wurde das Dorf zur Stadt. Durch Zuzug entstand rasch eine große Raumnot in der alten kleinen Kirche. Die Pfarrgemeinde war uneinig, ob in [[Maxglan#Neu-Maxglan|Neu-Maxglan]] eine eigene Kirche gebaut oder ob die alte Kirche erweitert werden sollte. Dies verhinderte etwa ein Jahrzehnte eine bauliche Erweiterung. [[1948]] ergriffen Pater [[Ignaz Reischl]] und Pater [[Nikolaus Huber (Priester)|Nikolaus Huber]] die Initiative und traten mit Architekt [[Otto Linder]] in Stuttgart in Verbindung. Das Alte sollte liebevoll erhalten, jedoch das notwendige Neue kraftvoll dazu gestaltet werden. Pater [[Roman Hinterhöller]] führten nach dem Tod der beiden Priester das Werk fort und vollendete es. | + | Durch [[Eingemeindungen#Stadt Salzburg|Eingemeindung]] von Maxglan in die Stadt Salzburg im Jahr [[1935]] wurde das Dorf zur Stadt. Durch Zuzug entstand rasch eine große Raumnot in der alten kleinen Kirche. Die Pfarrgemeinde war uneinig, ob in [[Maxglan#Neu-Maxglan|Neu-Maxglan]] eine eigene Kirche gebaut oder ob die alte Kirche erweitert werden sollte. Dies verhinderte etwa ein Jahrzehnt lang eine bauliche Erweiterung. [[1948]] ergriffen Pater [[Ignaz Reischl]] und Pater [[Nikolaus Huber (Priester)|Nikolaus Huber]] die Initiative und traten mit dem Architekten [[Otto Linder]] in Stuttgart in Verbindung. Das Alte sollte liebevoll erhalten, jedoch das notwendige Neue kraftvoll dazu gestaltet werden. Pater [[Roman Hinterhöller]] führte nach dem Tod der beiden Priester das Werk fort und vollendete es. |
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| | Von [[1952]] bis [[1956]] wurde der Anbau der neuen großen Kirche nach den Plänen von Architekt Otto Linder errichtet. Papst Pius XII. spendete am [[9. Jänner]] [[1954]] 20.000 [[Schilling]] für dieses Projekt. Die Weihe der neuen großen Kirche nahm [[Weihbischof]] [[Johannes Filzer]] am [[7. Oktober]] [[1956]] vor. | | Von [[1952]] bis [[1956]] wurde der Anbau der neuen großen Kirche nach den Plänen von Architekt Otto Linder errichtet. Papst Pius XII. spendete am [[9. Jänner]] [[1954]] 20.000 [[Schilling]] für dieses Projekt. Die Weihe der neuen großen Kirche nahm [[Weihbischof]] [[Johannes Filzer]] am [[7. Oktober]] [[1956]] vor. |
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| − | Die Stadtpfarre Maxglan feierte das 500-jährige Kirchweihfest vom [[30. Mai]] bis [[2. Juni]] [[2019]]. | + | Die Stadtpfarre Maxglan feierte das 500-jährige Kirchweihfest vom [[30. Mai]] bis zum [[2. Juni]] [[2019]]. |
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| | == Bildergalerie == | | == Bildergalerie == |