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== Familie ==
 
== Familie ==
Anton Sauter war verheiratet. Er wurde früh Witwer und hatte drei Söhne, von denen einer im Krieg fiel und eine Tochter.
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Anton Sauter war verheiratet, wurde aber früh Witwer. Er hatte drei Söhne, von denen einer im Krieg fiel und eine Tochter. Anna Sauter, seine Frau, geboren in Neukirchen in [[Oberösterreich]], wohnhaft im Haus Nr. 214 in der ''Kirchgasse'' (Sigmund-Haffner-Gasse), starb am [[24. Februar]] [[1857]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18570302&query=%22Anton%22+%22Sauter%22+%22b%c3%bcrgerspital%22+%22pfarre%22&seite=4 ANNO] Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 2. März 1857, Seite 4, Matrikel-Meldung der Bürgerspital Stadtpfarre]]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nsr&datum=18570302&query=%22sauter%22&seite=4 ANNO] (Neue) Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 2. März 1857, Seite 4, "Verstorbene"</ref>   
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Die Tochter Anna Sauter (die Jüngere) (* 1830; † [[23. Juli]] [[1867]]) starb im Alter von 37 Jahren.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18670808&seite=4 ANNO] Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 8. August 1867, Matrikel-Meldung der Bürgerspital Stadtpfarre</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18670727&query=%22sauter%22&seite=4  ANNO] Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 27. Juli 1867, Seite 4</ref>  
Anna Sauter, seine Frau, geboren in Neukirchen in [[Oberösterreich]], wohnhaft im Haus Nr. 214 in der ''Kirchgasse'' (Sigmund-Haffner-Gasse), starb am [[24. Februar]] [[1857]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18570302&query=%22Anton%22+%22Sauter%22+%22b%c3%bcrgerspital%22+%22pfarre%22&seite=4 ANNO] Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 2. März 1857, Seite 4, Matrikel-Meldung der Bürgerspital Stadtpfarre]]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nsr&datum=18570302&query=%22sauter%22&seite=4 ANNO] (Neue) Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 2. März 1857, Seite 4, "Verstorbene"</ref>   
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Sein Sohn [[Ludwig Sauter]] (* 1834, † 1904) war [[Bezirkshauptmann]] in der [[Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau]] und [[Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung]], k.k. Staathalter, [[Hofrat]] und Numismatiker.
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Anna Sauter (die Jüngere) (* 1830; † [[23. Juli]] [[1867]]), die Tochter, starb im Alter von 37 Jahren.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18670808&seite=4 ANNO] Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 8. August 1867, Matrikel-Meldung der Bürgerspital Stadtpfarre</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18670727&query=%22sauter%22&seite=4  ANNO] Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 27. Juli 1867, Seite 4</ref>
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[[Ludwig Sauter]] (* 1834, † 1904), sein Sohn, war [[Bezirkshauptmann]] in der [[Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau]] und [[Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung]], k.k. Staathalter, [[Hofrat]] und Numismatiker.
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== Der Forscher Sauter ==
 
== Der Forscher Sauter ==
 
Sauter erforschte die Flora des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] und hinterließ ein umfangreiches botanisches Werk. Nicht wenige im [[Ostalpen]]raum wachsende Pflanzen wurden von ihm erstmals beschrieben, weitere sind nach ihm benannt, so das Sauter-Hungerblümchen (Draba sauteri), der Sauter-Sommerwurz (Orobanche sauteri), weiters verschiedener Moose wie das Sautner-Schlafmoos (Hypnum sauteri), verschiedene Flechtenarten wie Lecidea sauteri oder verschiedene Algenarten wie Nostoc sauteri. Eine Gattung und 17 Arten tragen seinen Namen. Im [[Zeller See]] entdeckte er die [[Seeknödel]], eine Algenart. Die Botanische Fachzeitschrift ("Schriftenreihe für systematische Botanik, Floristik und Geobotanik") der Universität Salzburg nennt sich "Sauteria".   
 
Sauter erforschte die Flora des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] und hinterließ ein umfangreiches botanisches Werk. Nicht wenige im [[Ostalpen]]raum wachsende Pflanzen wurden von ihm erstmals beschrieben, weitere sind nach ihm benannt, so das Sauter-Hungerblümchen (Draba sauteri), der Sauter-Sommerwurz (Orobanche sauteri), weiters verschiedener Moose wie das Sautner-Schlafmoos (Hypnum sauteri), verschiedene Flechtenarten wie Lecidea sauteri oder verschiedene Algenarten wie Nostoc sauteri. Eine Gattung und 17 Arten tragen seinen Namen. Im [[Zeller See]] entdeckte er die [[Seeknödel]], eine Algenart. Die Botanische Fachzeitschrift ("Schriftenreihe für systematische Botanik, Floristik und Geobotanik") der Universität Salzburg nennt sich "Sauteria".   
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