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| | [[bild:Stumpfögger Grabkreuze im Winter.jpg|thumb|Die sieben Grabkreuze auf dem Petersfriedhof]] | | [[bild:Stumpfögger Grabkreuze im Winter.jpg|thumb|Die sieben Grabkreuze auf dem Petersfriedhof]] |
| − | Die [[Stumpföggersche Grabstätte]] befindet sich inmitten des Gräberfeldes des Salzburger [[Petersfriedhof|Petersfriedhofes]]. Sie ist durch sieben aus einem Steinsockel ragende eiserne Kreuze geprägt, auf denen die Lebensdaten der sieben Verstorbenen geschrieben sind. | + | Die Stumpfeggersche Grabstätte befindet sich inmitten des Gräberfeldes des Salzburger [[Petersfriedhof|Petersfriedhofes]]. Sie ist durch sieben aus einem Steinsockel ragende eiserne Kreuze geprägt, auf denen die Lebensdaten der sieben Verstorbenen geschrieben sind. |
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| − | Es handelt sich um die Grabmäler des Sebastian Stumpfögger, seiner Eltern und von vier seiner fünf Gattinnen. | + | Es handelt sich um die Grabmäler des Sebastian Stumpfegger, seiner Eltern und von vier seiner fünf Gattinnen. |
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| | ==Die Grabkreuze und die Namen der Verstorbenen == | | ==Die Grabkreuze und die Namen der Verstorbenen == |
| | Die Grabkreuze tragen die Namen von | | Die Grabkreuze tragen die Namen von |
| − | * (I.) [[Lorenz Stumpfegger|Lorenz Stumpfögger]] († [[13. September]] [[1709]]), Vater des [[Sebastian Stumpfegger|Sebastian Stumpfögger]]; | + | * (I.) [[Lorenz Stumpfegger|Lorenz Stumpfegger]] († [[13. September]] [[1709]]), Vater des [[Sebastian Stumpfegger|Sebastian Stumpfögger]]; |
| − | * (II.) [[Sebastian Stumpfegger|Sebastian Stumpfögger]], fürsterzbischöflicher Steinmetz- und Maurermeister († [[1749]]) | + | * (II.) [[Sebastian Stumpfegger|Sebastian Stumpfegger]], fürsterzbischöflicher Steinmetz- und Maurermeister († [[1749]]) |
| | * (III.) Sebastians erster Frau, Maria, geb. Sinnhuberin († [[1717]]), Mutter von neun Kindern; | | * (III.) Sebastians erster Frau, Maria, geb. Sinnhuberin († [[1717]]), Mutter von neun Kindern; |
| | * (IV.) Sebastians zweiter Frau, Klara, geb. Hoferin, gestorben [[1721]] im Kindbett; | | * (IV.) Sebastians zweiter Frau, Klara, geb. Hoferin, gestorben [[1721]] im Kindbett; |
| | * (V.) Sebastians dritter Frau, Anna geb. Schallmoserin, gestorben [[1725]] im Kindbett; | | * (V.) Sebastians dritter Frau, Anna geb. Schallmoserin, gestorben [[1725]] im Kindbett; |
| − | * (VI.) Maria Gertraud geb. Grueberin, gestorben [[1733]], Sebastians vierter Frau (die allerding von Erich Sziváry als Anna Marianne geb. Egger, gestorben [[1733]] im Kindbett, angegeben wird); | + | * (VI.) Maria Gertraud geb. Grueberin, gestorben [[1733]], Sebastians vierter Frau (die allerdings von Erich Sziváry als Anna Marianne geb. Egger, gestorben [[1733]] im Kindbett, angegeben wird); |
| − | * (VII.) Maria Stumpfögger geb. Grueberin, gestorben [[1708]], Sebastians Mutter. | + | * (VII.) Maria Stumpfegger geb. Grueberin, gestorben [[1708]], Sebastians Mutter. |
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| − | Sebastian Stumpföggers fünfte Frau, Maria T., geb. Echinger, blieb kinderlos, überlebte ihren Ehemann und starb [[1760]]. | + | Sebastian Stumpfeggers fünfte Frau, Maria T., geb. Echinger, blieb kinderlos, überlebte ihren Ehemann und starb [[1760]]. |
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| − | Die sieben Kreuze der Familie Stumpfögger standen ursprünglich an der Ostseite der [[Mariazellerkapelle]]. Als der Chor dieser Kapelle [[1864]] freigelegt wurde, wurden Kreuze und Grabstein an ihre jetzigen Stellen versetzt, die Gräber selbst mit den sterbliche Überresten der Bestatteten verblieben an derselben Stelle. | + | Die sieben Kreuze der Familie Stumpfegger standen ursprünglich an der Ostseite der [[Mariazellerkapelle]]. Als der Chor dieser Kapelle [[1864]] freigelegt wurde, wurden Kreuze und Grabstein an ihre jetzigen Stellen versetzt, die Gräber selbst mit den sterbliche Überresten der Bestatteten verblieben an derselben Stelle. |
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| | ==Die Grabtafel== | | ==Die Grabtafel== |
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| | ==Legende== | | ==Legende== |
| − | Fremdenführer erzählen gerne die ''Sage'', bei den sieben Grabkreuzen handle es sich um die Grabstätte eines Mannes und seiner von ihm zu Tode gekitzelten Ehefrauen. Die Entstehung dieser Sage wurde wohl durch die rasche Aufeinanderfolge der Heiraten und womöglich durch den Umstand begünstigt, dass am Tag des Begräbnisses der vierten Frau Stumpföggers zwei Mörder hingerichtet wurden, deren Opfer mit Vornamen ebenso Marianne hieß wie die vierte Frau Stumpföggers. Das Motiv von sieben zu Tode gekitzelten Frauen kommt aber auch anderweitig in der [[Sagen und Legenden|Sagen- und Legendenwelt]] vor. | + | Fragwürdige Fremdenführer erzählen leider pietätlos die ''Sage'', bei den sieben Grabkreuzen handle es sich um die Grabstätte eines Mannes und seiner von ihm zu Tode gekitzelten Ehefrauen. Die Entstehung dieser Sage wurde wohl durch die rasche Aufeinanderfolge der Heiraten und womöglich durch den Umstand begünstigt, dass am Tag des Begräbnisses der vierten Frau Stumpfeggers zwei Mörder hingerichtet wurden, deren Opfer mit Vornamen ebenso Marianne hieß wie die vierte Frau Stumpföggers. Das Motiv von sieben zu Tode gekitzelten Frauen kommt aber auch anderweitig in der [[Sagen und Legenden|Sagen- und Legendenwelt]] vor. |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |