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Den Bürgermeistern stößt vor allem sauer auf, dass das Land die Entscheidung auf die Gemeinde abgewälzt habe. „''Vor zwei Jahren hat das Land die Verantwortung an die Gemeinden übergeben. Von Thalgau wurde der negative Beschluss von Neumarkt und Henndorf und die Stellungnahme des Regionalverbandes negiert. Auf Argumente wird nicht gehört''“, ärgerte sich Neumarkts [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] [[Adolf Rieger|Adi Rieger]] (ÖVP). Immerhin handle es sich bei einer Windkraftanlage auf einem Bergrücken um eine weit sichtbare Industrieanlage, so Rieger.
 
Den Bürgermeistern stößt vor allem sauer auf, dass das Land die Entscheidung auf die Gemeinde abgewälzt habe. „''Vor zwei Jahren hat das Land die Verantwortung an die Gemeinden übergeben. Von Thalgau wurde der negative Beschluss von Neumarkt und Henndorf und die Stellungnahme des Regionalverbandes negiert. Auf Argumente wird nicht gehört''“, ärgerte sich Neumarkts [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] [[Adolf Rieger|Adi Rieger]] (ÖVP). Immerhin handle es sich bei einer Windkraftanlage auf einem Bergrücken um eine weit sichtbare Industrieanlage, so Rieger.
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Köstendorfs [[Bürgermeister der Gemeinde Köstendorf|Bürgermeister]] [[Wolfgang Wagner]] (ÖVP) betont, dass die Nachbargemeinden nicht in die Verhindererrolle gedrängt werden wollen: „''Es geht aber um die [[Salzburger Raumplanung|Raumordnung]]. Hier ist das Land gefordert. Es sollen in einem Energie-Masterplan mögliche geeignete Windstandorte im Land Salzburg festgelegt werden, die einer genauen Prüfung unterzogen werden. "''Dann müsse die Politik unter Berücksichtigung des Umweltschutzes eine Entscheidung treffen. Es dürfe aber nicht sein, dass jede Gemeinde für sich über ein derartiges Projekt entscheiden könne. Das Land muss seine Verantwortung wahr nehmen''“, bekräftigt Bgm. Rieger. Der bereits in Betrieb gegangene [[Windpark Munderfing|Windpark]] im [[|oberösterreichischen]] [[Munderfing]] zeige, dass eigentlich auch eine länderübergreifende Zusammenarbeit nötig sei.
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Köstendorfs [[Bürgermeister der Gemeinde Köstendorf|Bürgermeister]] [[Wolfgang Wagner]] (ÖVP) betont, dass die Nachbargemeinden nicht in die Verhindererrolle gedrängt werden wollen: „''Es geht aber um die [[Salzburger Raumplanung|Raumordnung]]. Hier ist das Land gefordert. Es sollen in einem Energie-Masterplan mögliche geeignete Windstandorte im Land Salzburg festgelegt werden, die einer genauen Prüfung unterzogen werden. "''Dann müsse die Politik unter Berücksichtigung des Umweltschutzes eine Entscheidung treffen. Es dürfe aber nicht sein, dass jede Gemeinde für sich über ein derartiges Projekt entscheiden könne. Das Land muss seine Verantwortung wahr nehmen''“, bekräftigt Bgm. Rieger. Der bereits in Betrieb gegangene [[Windpark Munderfing|Windpark]] im [[|oberösterreichischen]] [[Munderfing]] zeige, dass eigentlich auch eine länderübergreifende Zusammenarbeit nötig sei.
    
Im Schreiben an Landeshauptmann Haslauer betonten die Bürgermeister, dass Salzburg kein klassisches Windkraftland sei. Sie bezweifeln, dass der Standort am Lehmberg „''energetisch, volkswirtschaftlich oder betriebswirtschaftlich''“ sinnvoll ist. Zudem sei die Windkraftanlage in Thalgau selbst nicht sichtbar, jedoch in allen nördlichen Nachbargemeinden sehr wohl.
 
Im Schreiben an Landeshauptmann Haslauer betonten die Bürgermeister, dass Salzburg kein klassisches Windkraftland sei. Sie bezweifeln, dass der Standort am Lehmberg „''energetisch, volkswirtschaftlich oder betriebswirtschaftlich''“ sinnvoll ist. Zudem sei die Windkraftanlage in Thalgau selbst nicht sichtbar, jedoch in allen nördlichen Nachbargemeinden sehr wohl.