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| | [[1670]] erwarb [[Michael Springrueber]] einen größeren Teil der Riedenburger Talsenke und errichtete hier ein Bauerngut, das ''Neureit'' genannt war und das später als [[Ofenlochwirtshaus]] ([[Fürstenbrunnstraße]] 4) weitere Verwendung fand. Dieses Wirtshaus war von Anbeginn räumlich zweigeteilt. Der Wirtshausteil mit dem [[Rainbergkeller]] befand sich in der [[Rainbergstraße]] 5 und ist heute als Geschäftslokal der Fa. Roittner genutzt. In dem Haus Fürstenbrunnstraße 4 lebte jahrzehntelang der frühere Salzburger [[Landeshauptmann]] [[Hans Lechner|Dr. Hans Lechner]] mit seiner großen Familie. | | [[1670]] erwarb [[Michael Springrueber]] einen größeren Teil der Riedenburger Talsenke und errichtete hier ein Bauerngut, das ''Neureit'' genannt war und das später als [[Ofenlochwirtshaus]] ([[Fürstenbrunnstraße]] 4) weitere Verwendung fand. Dieses Wirtshaus war von Anbeginn räumlich zweigeteilt. Der Wirtshausteil mit dem [[Rainbergkeller]] befand sich in der [[Rainbergstraße]] 5 und ist heute als Geschäftslokal der Fa. Roittner genutzt. In dem Haus Fürstenbrunnstraße 4 lebte jahrzehntelang der frühere Salzburger [[Landeshauptmann]] [[Hans Lechner|Dr. Hans Lechner]] mit seiner großen Familie. |
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| − | Riedenburg wurde [[1764]] bis [[1767|67]] durch den Bau des [[Sigmundstor]] von der [[Altstadt]] her erschlossen. Abgesehen von wenigen herrschaftliche Gärten und Höfen (Späthhof, [[Mölkhof]], Lebitschhof etc.) dem einst weitum berühmten [[Wolfegg-Garten]] und dem ''Ofenlochwirtshaus'' sowie den halbkreisförmigen Wehrbauten zur Sicherung des Sigmundstores war die Riedenburg bis Mitte des [[18. Jahrhundert]]s weitgehend unbebaut. [[1915]]/[[1916|16]] wurde die [[Straßenbahn]] durch das Sigmundstor bis in die Riedenburg hinein verlängert. | + | Riedenburg wurde [[1764]] bis [[1767]] durch den Bau des [[Sigmundstor]] von der [[Altstadt]] her erschlossen. Abgesehen von wenigen herrschaftliche Gärten und Höfen (Späthhof, [[Mölkhof]], Lebitschhof etc.) dem einst weitum berühmten [[Wolfegg-Garten]] und dem ''Ofenlochwirtshaus'' sowie den halbkreisförmigen Wehrbauten zur Sicherung des Sigmundstores war die Riedenburg bis Mitte des [[18. Jahrhundert]]s weitgehend unbebaut. [[1915]]/[[1916]] wurde die [[Straßenbahn]] durch das Sigmundstor bis in die Riedenburg hinein verlängert. |
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| | Eine wichtige Voraussetzung für die Verbauung der Riedenburg der Gründerzeit war die Parzellierung der Löwensternschen Gründe in den Jahren vor [[1880]]. Die genauen Richtlinien für die Gestaltung der vorgesehenen Straßen erfolge dann im Regulierungsplan des Jahres [[1886]]. | | Eine wichtige Voraussetzung für die Verbauung der Riedenburg der Gründerzeit war die Parzellierung der Löwensternschen Gründe in den Jahren vor [[1880]]. Die genauen Richtlinien für die Gestaltung der vorgesehenen Straßen erfolge dann im Regulierungsplan des Jahres [[1886]]. |
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| | : ''Hauptartikel: [[Herz-Jesu-Asylkirche]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Herz-Jesu-Asylkirche]]'' |
| | [[Bild:Kirche 1.jpg|thumb|250px|[[Herz-Jesu-Asylkirche]]]] | | [[Bild:Kirche 1.jpg|thumb|250px|[[Herz-Jesu-Asylkirche]]]] |
| − | In der Inneren Riedenburg steht die kleine [[Herz-Jesu-Asylkirche]], die Teil des dortigen Altenheimes ist. Diese Kirche wurde [[1877]] - [[1878|78]] im neugotischen Stil von [[Friedrich von Schmidt]] errichtet. Der Großteil der Figuren der Kirche stammt von [[Johann Piger]]. | + | In der Inneren Riedenburg steht die kleine [[Herz-Jesu-Asylkirche]], die Teil des dortigen Altenheimes ist. Diese Kirche wurde [[1877]] - [[1878]] im neugotischen Stil von [[Friedrich von Schmidt]] errichtet. Der Großteil der Figuren der Kirche stammt von [[Johann Piger]]. |
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| | == Riedenburg und seine Teile == | | == Riedenburg und seine Teile == |