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==Allgemein==
 
==Allgemein==
47.234 Salzburger Wählerinnen und Wähler stimmten am Sonntag für die ÖVP, 31.055 für H.-P. Martin, 28.123 für die SPÖ. Auf Platz vier landete die FPÖ mit 17.797 Stimmen, vor den Grünen mit 14.905 und dem [[BZÖ]] (6433). Nicht einmal 1000 Stimmen erreichten die [[JuLis|Jungen Liberalen]] (JuLis) mit 948 und die [[KPÖ]] (825). Im Vergleich zur EU-Wahl vor fünf Jahren verlor die SPÖ 7,4 Prozentpunkte (auf 19,1). Die ÖVP musste 3,1 Prozentpunkte abgeben (von 35,2 auf 32,1). Martin legte um 5,6 auf 21,1 zu. Die Grünen verloren ein Drittel ihrer Wähler (von 15,2 auf 10,1 Prozent). Die FPÖ gewann ebenso viel dazu und kam auf 12,1 Prozent (plus 5,2). Das BZÖ, das zum ersten Mal bei einer EU-Wahl angetreten war, schaffte 4,4 Prozent.
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47.234 Salzburger Wählerinnen und Wähler stimmten am Sonntag für die ÖVP, 31.055 für H.-P. Martin, 28.123 für die SPÖ. Auf Platz vier landete die FPÖ mit 17.797 Stimmen, vor den Grünen mit 14.905 und dem [[BZÖ]] (6433). Nicht einmal 1000 Stimmen erreichten die [[JuLis|Jungen Liberalen]] (JuLis) mit 948 und die [[KPÖ]] (825). Im Vergleich zur EU-Wahl vor fünf Jahren verlor die SPÖ 7,4 Prozent (auf 19,1). Die ÖVP musste 3,1 Prozent abgeben (von 35,2 auf 32,1). Martin legte um 5,6 auf 21,1 zu. Die Grünen verloren ein Drittel ihrer Wähler (von 15,2 auf 10,1 Prozent). Die FPÖ gewann ebenso viel dazu und kam auf 12,1 Prozent (plus 5,2). Das BZÖ, das zum ersten Mal bei einer EU-Wahl angetreten war, schaffte 4,4 Prozent.
    
Bei der EU-Wahl wurden in ganz Salzburg 19.213 Briefwahlkarten ausgegeben. Deren Stimmen werden bis [[15. Juni]] ausgezählt.
 
Bei der EU-Wahl wurden in ganz Salzburg 19.213 Briefwahlkarten ausgegeben. Deren Stimmen werden bis [[15. Juni]] ausgezählt.
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Die SPÖ fuhr in vielen Gemeinden herbe Verluste ein. In [[Bad Hofgastein]] fiel sie von 37,4 auf 20,6 Prozent, in [[Bischofshofen]] von 44,5 auf 28,8. In [[Bürmoos]] von 48,8 auf 34,5. In [[Werfenweng]] erreichte die SPÖ ihr schlechtestes Ergebnis. Dort ist sie mit 4,2 Prozent nur mehr eine Splitterpartei.
 
Die SPÖ fuhr in vielen Gemeinden herbe Verluste ein. In [[Bad Hofgastein]] fiel sie von 37,4 auf 20,6 Prozent, in [[Bischofshofen]] von 44,5 auf 28,8. In [[Bürmoos]] von 48,8 auf 34,5. In [[Werfenweng]] erreichte die SPÖ ihr schlechtestes Ergebnis. Dort ist sie mit 4,2 Prozent nur mehr eine Splitterpartei.
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Empfindliche Verluste musste auch die ÖVP vor allem in ihren Hochburgen hinnehmen, in [[Weißbach]] zum Beispiel um zwölf, in [[Untertauern]] um 16, in [[Filzmoos]] um 14 und in [[Dorfbeuern]] um 9,5 Prozentpunkte.
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Empfindliche Verluste musste auch die ÖVP vor allem in ihren Hochburgen hinnehmen, in [[Weißbach]] zum Beispiel um zwölf, in [[Untertauern]] um 16, in [[Filzmoos]] um 14 und in [[Dorfbeuern]] um 9,5 Prozent.
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Die FPÖ wurde in ihrer Hochburg [[Thomatal]] mit 30,6 Prozent stimmenstärkste Partei. Das zweitbeste Ergebnis gab es mit 26,4% in [[Viehhofen]].
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Die FPÖ wurde in ihrer Hochburg [[Thomatal]] mit 30,6 Prozent Stimmen stärkste Partei. Das zweitbeste Ergebnis gab es mit 26,4% in [[Viehhofen]].
    
Die Grünen blieben nach dem sehr guten Ergebnis von [[2004]] nur in wenigen Gemeinden über zehn Prozent. In [[Elsbethen]] wählten 14 Prozent die Grünen (2004: 21,4). In [[Puch]] fielen die Grünen von 21,1 auf 11,9 Prozent.  
 
Die Grünen blieben nach dem sehr guten Ergebnis von [[2004]] nur in wenigen Gemeinden über zehn Prozent. In [[Elsbethen]] wählten 14 Prozent die Grünen (2004: 21,4). In [[Puch]] fielen die Grünen von 21,1 auf 11,9 Prozent.