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| − | '''1959''' nahmen die Kuckucke, als erste Müllner Patrulle, am Georgswettkampf teil und ein Monat später wurde das erste Wölflingsversprechen abgelegt. Das erste Pfingstlager fand im Bluntautal statt, gemeinsam mit der Pfadfindergruppe Maxglan, und im Sommer fuhren die Wölflinge zu einem Bauern im Bluntautal. | + | '''1958''' nahmen die Kuckucke, als erste Müllner Patrulle, am Georgswettkampf teil und ein Monat später wurde das erste Wölflingsversprechen abgelegt. Das erste Pfingstlager fand im Bluntautal statt, gemeinsam mit der Pfadfindergruppe Maxglan, und im Sommer fuhren die Wölflinge zu einem Bauern im Bluntautal. |
| − | Das erste Sommerlager (1959) der Pfadfinder fand am Holzöstersee, in der Nähe vom Lipplgut, gemeinsam mit einem Trupp aus Großgmain statt. Der damalige Trupp fuhr mit den Fahrrädern von Salzburg zum Lagerplatz und da man noch keine eigenen Zelte besaß, lieh man sich alle vom Landesverband aus. Während des Lagers unternahm Hermann alles mit den Jugendlichen, was am Lagerplatz und dessen Umgebung möglich war. | + | Das erste Sommerlager (1958) der Pfadfinder fand am Holzöstersee, in der Nähe vom Lipplgut, gemeinsam mit einem Trupp aus Großgmain statt. Der damalige Trupp fuhr mit den Fahrrädern von Salzburg zum Lagerplatz und da man noch keine eigenen Zelte besaß, lieh man sich alle vom Landesverband aus. Während des Lagers unternahm Hermann alles mit den Jugendlichen, was am Lagerplatz und dessen Umgebung möglich war. |
| − | '''1960''' fand das erste Winterlager wieder gemeinsam mit Großgmain statt. Es wurden zwei Nächte im Werfener Pfadfinderheim und zwei Nächte auf der Ostpreußenhütte verbracht. In diesem Sommer hatten die Wölflinge ihr Lager in Hallein und die Pfadfinder ihr Lager in Mattsee gemeinsam mit den Gruppen Innenstadt (S1) und Großgmain (S3), die später beide zu den Müllnern übergegangen sind. | + | '''1959''' fand das erste Winterlager wieder gemeinsam mit Großgmain statt. Es wurden zwei Nächte im Werfener Pfadfinderheim und zwei Nächte auf der Ostpreußenhütte verbracht. In diesem Sommer hatten die Wölflinge ihr Lager in Hallein und die Pfadfinder ihr Lager in Mattsee gemeinsam mit den Gruppen Innenstadt (S1) und Großgmain (S3), die später beide zu den Müllnern übergegangen sind. |
| − | '''1961''' wurde schon am ersten Bundeslager in Laxenburg teilgenommen. Im Sommer ging es dann auch noch auf das 1. Auslandslager der Gruppe in ihrer Geschichte, nach England beziehungsweise nach Schottland. Die Gegend war immer wieder ein´großer Anziehungspunkt für die Müllner, die noch zwei weitere Male sich bis nach Schottland aufmachten. Auffallend war der Lagerpreis, der damals 1500 Schilling betrug, was heutzutage ungefähr 110 €uro entspricht für ein dreiwöchiges Lager eigentlich unvorstellbar. Am Ende des Jahres wurde dann auch noch eine Pionierpatrulle gegründet, welche eine Vorform der heutigen Explorerstufe darstellt. | + | '''1960''' wurde schon am ersten Bundeslager in Laxenburg teilgenommen. Im Sommer ging es dann auch noch auf das 1. Auslandslager der Gruppe in ihrer Geschichte, nach England beziehungsweise nach Schottland. Die Gegend war immer wieder ein´großer Anziehungspunkt für die Müllner, die noch zwei weitere Male sich bis nach Schottland aufmachten. Auffallend war der Lagerpreis, der damals 1500 Schilling betrug, was heutzutage ungefähr 110 €uro entspricht für ein dreiwöchiges Lager eigentlich unvorstellbar. Am Ende des Jahres wurde dann auch noch eine Pionierpatrulle gegründet, welche eine Vorform der heutigen Explorerstufe darstellt. |
| − | '''1962''' fuhren die Wölflinge im Sommer nach Bruck an der Glocknerstraße, der Heimat des Hermann Graßhof und die Späher verbrachten ihr Sommerlager in Annaberg. Im gleichen Jahr, waren die Müllner Wölflinge das erste mal Sieger beim Franziskuswettbewerb. | + | |
| − | '''1963''' wurde nun auch eine Roverrotte gegründet, die sofort mit dem Rest der Gruppe im Sommer ein Auslandslager nach Kopenhagen, in Dänemark, absolvierten. '''1964''' hatte die ganze Gruppe ein Sommerlager im nahen Hallstatt. | + | |
| − | '''1965''' nahmen die Müllner zusammen mit der Pfadfindern S), Wien, Kärnten und Vorarlberg, im Trupp "Mozart" am internationalen Lager in Norrköping in Schweden teil. Nach diesem Lager, genossen die Müllner noch die Gastfreundschaft schwedischer Familien und dehnte ihr Lager ein wenig aus. | + | ===Das erste Müllner Jahrzehnt (1960-1970)=== |
| | + | '''1961''' fuhren die Wölflinge im Sommer nach Bruck an der Glocknerstraße, der Heimat des Hermann Graßhof und die Späher verbrachten ihr Sommerlager in Annaberg. Im gleichen Jahr, waren die Müllner Wölflinge das erste mal Sieger beim Franziskuswettbewerb. |
| | + | '''1962''' wurde nun auch eine Roverrotte gegründet, die sofort mit dem Rest der Gruppe im Sommer ein Auslandslager nach Kopenhagen, in Dänemark, absolvierten. '''1963''' hatte die ganze Gruppe ein Sommerlager im nahen Hallstatt. |
| | + | '''1964''' nahmen die Müllner zusammen mit der Pfadfindern S9, Wien, Kärnten und Vorarlberg, im Trupp "Mozart" am internationalen Lager in Norrköping in Schweden teil. Nach diesem Lager, genossen die Müllner noch die Gastfreundschaft schwedischer Familien und dehnte ihr Lager ein wenig aus. '''1965''' wird das neue Heim auch eingeweiht inklusive Festgottesdienst. Das Sommerlager wiederum fand in Nenzing, Vorarlberg, gemeinsam mit der Pfadfindergruppe S9 statt. |
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| | + | Das Jahr '''1966''' lässt sich schnell zusammenfassen, denn bis auf ein Skilager auf der Ostpreußenhütte, einem Pfingstlager in Elixhausen und dem Sommerlager der gesamten Gruppe in Mattersburg ist nicht viel passiert. Im Jahr '''1967''' hingegen veränderte sich die gesamte Gruppe und deren Struktur. Der Trupp wurde zweigeteilt mit zunächst nur getrennten Programm und ab Herbst auch mit organisatorischer Trennung. Innerhalb dieser Trennung enstand auch in Mülln eine neue Stufe, die "Explorer", welche später dann auch in ganz Österreich eingeführt wurde. Das Pfingstlager fand diesmal in Großgmain statt und im Sommer wurden soger zwei Lager für die Gruppe organisiert, nach Werfenweng sowie nach Easrleigh in England. '''1968''' war schon das erste Jubileum für die Müllner gekommen. Mit einer Veranstaltung und einer Leistungsschau sowie einer Rekonstruktion des Englandslagers feierte man den zehnjährigen Bestand. Das Pfingstlager wieder in Großgmain, eine Säuberungsaktion des Fürstenbrunner Waldes und einem WiWö-Lager bei der Kameralm und einem Sommerlager für die Gruppe in Großreinprechts, in Niederösterreich, rundete das Festjahr ab. '''1969''' fuhr die Gruppe auf eine Skilager nach Hinterglemm sowie auf ein Sommerlager nach St. Vallier, in Frankreich. Die WiWö fuhren wieder auf ein seperates Lager, wieder auf die Kameralm im Lungau. |
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| | + | ===(1970-1980)=== |
| | + | '''1970''' wurde wieder ein wenig in der Gruppe umstrukturiert. Denn Österreich wurde die Zweiteilung der Pfadfinderstufe eingeführt und so wurde in Mülln aus dem Trupp1, der Spähertrupp und aus dem Trupp2, der Explorertrupp. Die Wölfe S4 siegte in diesem Jahr bei Georgswettkampf. Im Sommer standen viele verschiedene Lager an, so nahmen die Explorer und Späher am Bundeslager in Ludesch (Vorarlberg), die Wölflinge fuhren nach Obertauern und die Explorer fuhren nochmals nach Italien wandern. '''1971''' gewann den Georgswettkampf wiederum eine Müllnerpatrulle, diesmal die Storche S4. Seit 1971 gibts auch bis heute eine durchgehende RaRo-Stufe. Die Späher und Explorer hatten ihr Sommerlager in St. Nazaire, in Frankreich. '''1972''' wurde die WiWö Meute geteilt (Freitag & Samstag). Dieses Jahr wurde ein einwöchiger Georgswettkamof veranstaltet, und so wie es auch schon die letzten Jahre der Fall war, gewannen auch dieses Jahr wieder eine Müllnerpatrulle, und zwar die Wölfe S4 vor den Eulen S4. Im Sommer fuhren die WiWö nach Obertauern, und die Explorer und Rover auf den Zellhof, teils zum Arbeiten und teils zu Erholung. '''1973''' wurden auch die GuSp geteilt und die ganze Gruppe erang einen Rekord. Denn die damaligen 28.000 verkaufte Lose wurden bisher nicht mehr wieder verkauft. Dieses Jahr stand wieder voll im Zeichen der Feier. 15 Jahre gab es die Müllner damals schon wieder, und mit einem Elternabend mit Tondiaschau, einem Treffen von Altpfadis im Müllnerbräu und einem Festgottesdienst mit großen Lagerfeuer ging man dieses weiter Jubileum an. Der Georgswettkampf wurde dieses Jahr zweitgeteilt und zum Teil bereits am Zellhof veranstalted. Die Müllnerpatrulle Wölfe S4 gewann zum dritten mal diesen Wettbewerb und damit entgültig. Die Sommerlager der Stufen waren allesamt getrennt und so fand man die Wölflinge in Obertauern vor, die Späher in Forchtenstein, im Burgenland, und die Explorer am französischen Bundeslager in Nozay. '''1974''' hatte das feiern kein Ende, denn die Pfadfinder Salzburg wurden 50, und so wurden 100 Bäume an der Salzach gepflanzt. An einem Wölflingsingwettbewerb gewannen die Wölflinge S4, und an dem von der Müllnergruppe veranstaltete Georgswettkampf gewannen die Panther S4 vor den Eulen S4. Im Sommer fuhren die WiWö schon tradionel nach Obertauern und der Rest der Gruppe fuhr nach Nittedal bei Oslo (Norwegen) und besuchten auch den Jamboree in Lillehammer. |
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| | + | '''1975''' wurden die Explorer neugebildet nachdem sie ein Jahr pausierten. Das renovierte "Stöckl" am Zellhof wurde von den Rover dem Landesverband übergeben. Im Sommer waren die WiWö wie schon geowohnt am Obertauern und die Späher, Explorer und Rover waren in Leogang anzutreffen. '''1976''' nahmen die Späher, Explorer und Rover am 1. Salzburger Landeslager am Zellhof, beidem sogar einige Müllner im Team mitarbeiteten. Die WiWö fuhren später noch auf den Obertauern, die Rover fuhren wandern in die Dolomiten, Italien, und die Explorer waren noch Radwandern im Salzkammergut. '''1977''' wurde der neue Teil des Heims eröffnet und im Sommer waren die WiWö in Obertauern und die Späher, Explorer und Rover in Eastleigh, in England. '''1978''' veranstalteten die Rover erstmals einen Rovergschans. Schon mehrmals hatten sie eine Faschingsfeier für jüngere Stufen organisiert doch diesmal wurde eine größeres Puplikum eingeladen. Das Motto lautete "Pfammerl". Eine große Feier wurde für das 20jährigen Bestand der Gruppe organisiert. Mit der Einweihung der neuen Bastelräume, einem Lagerfeuer, einem Kinderfest, einem Schaulager und einer Austellung über unsere Gruppe wurden auf vieler Art und Weise dem Jubileum respekt gezollt. Im Sommer fuhren die Späher nach Gurs am Kamp, in Niederösterreich, und die Explorer und Rover auf das Nordkap. '''1979''' fand bereits der 2.Roverschnas statt unter dem Motto "Goldener Westen". Im Sommer waren die Explorer und Rover in Frankreich und die Späher in Kechriare, in Griechenland. |
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