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Die [[Salzburger Wacht]] berichtete von einer Landung von Guritzer auf der Lohinghofwiese in der [[Gemeinde Thumersbach]] am 25. Juli 1927 um 16:30 Uhr. Guritzer hatte einen dienstlichen Termin in Zell am See und flog gegen 19 Uhr zurück nach Salzburg.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270728&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 28. Juli 1927, Seite 4</ref>
 
Die [[Salzburger Wacht]] berichtete von einer Landung von Guritzer auf der Lohinghofwiese in der [[Gemeinde Thumersbach]] am 25. Juli 1927 um 16:30 Uhr. Guritzer hatte einen dienstlichen Termin in Zell am See und flog gegen 19 Uhr zurück nach Salzburg.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270728&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 28. Juli 1927, Seite 4</ref>
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Guritzer baute eine zweite Maschine gleichen Typs und der erste Eigentümer des in jeder Beziehung unzulänglichen Flugzeugs wurde der Bootsverleiher Brettschneider in [[Zell am See]].
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Guritzer baute eine zweite Maschine gleichen Typs und der erste Eigentümer des in jeder Beziehung unzulänglichen Flugzeugs wurde der [[Fremdenverkehrspionier]]s und Bootsverleiher [[Georg Oberschneider]] in [[Zell am See]].
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Doch auch diese Maschine flog von Notlandung zu Notlandung. Für das Geld - über 40.000,-- [[Schilling]] - das Brettschneider für diese Maschine bezahlt hatte, hätte er auch eine hochwertige, erstklassige Maschine kaufen können. Zugelassen war die für Rundflüge in Zell am See, die Guritzer im Sommer 1927 als Pilot im Auftrag des Zeller [[Fremdenverkehrspionier]]s [[Georg Oberschneider]] durchführen hätten sollen. Doch das Flugzeug Typ A 30 war sehr störungsanfällig und so kam es erst gar nicht zu Rundflügen.  
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Doch auch diese Maschine flog von Notlandung zu Notlandung. Für das Geld - über 40.000,-- [[Schilling]] - das Oberschneider für diese Maschine bezahlt hatte, hätte er auch eine hochwertige, erstklassige Maschine kaufen können. Zugelassen war die für Rundflüge in Zell am See, die Guritzer im Sommer 1927 als Pilot im Auftrag von Oberschneider durchführen hätten sollen. Doch das Flugzeug Typ A 30 war sehr störungsanfällig und so kam es erst gar nicht zu Rundflügen.  
    
Nach mehreren schlechten Erfahrungen ließ Brettschneider die Maschine im Hangar der [[Österreichische Fliegerschule Salzburg, Kuhn & Stowasser|Österreichischen Fliegerschule]] am [[Flughafen Salzburg]] einstellen.  
 
Nach mehreren schlechten Erfahrungen ließ Brettschneider die Maschine im Hangar der [[Österreichische Fliegerschule Salzburg, Kuhn & Stowasser|Österreichischen Fliegerschule]] am [[Flughafen Salzburg]] einstellen.  
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Am [[23. Dezember]] 1927 kam noch zu einer Notlandung in [[St. Martin bei Lofer]] wegen eines technische Defekts.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19271227&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 27. Dezember 1927, Seite 4</ref>
 
Am [[23. Dezember]] 1927 kam noch zu einer Notlandung in [[St. Martin bei Lofer]] wegen eines technische Defekts.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19271227&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 27. Dezember 1927, Seite 4</ref>
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Nach einigen Jahren verkaufte die Frau des mittlerweilen verstorbenen Herrn Brettschneider die Maschine um 600 Schilling an Paul, einen Lehrling der Fliegerschule.  
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Nach einigen Jahren verkaufte die Frau des mittlerweilen verstorbenen Herrn Oberschneider die Maschine um 600 Schilling an Paul, einen Lehrling der Fliegerschule.  
    
Die Zulassung der Maschine war längst abgelaufen und das Luftamt verweigerte die Erneuerung. Trotzdem war es möglich, dass unter den Augen der Linzer Polizei Johann Guritzer mit dieser Maschine den Autohändler Fritz Kirschenhofer schulte, ohne dazu berechtigt zu sein. Auch konnte Guritzer, der arbeitslos war, mit dem nicht zugelassenen Flugzeug Rundflüge anbieten, wobei er seine Passagiere und sich selbst offenbar wissentlich gefährdete. Eine Notlandung und Bruch nach dem anderen folgte und trotzdem ließen die Behörden Guritzer weiterfliegen.
 
Die Zulassung der Maschine war längst abgelaufen und das Luftamt verweigerte die Erneuerung. Trotzdem war es möglich, dass unter den Augen der Linzer Polizei Johann Guritzer mit dieser Maschine den Autohändler Fritz Kirschenhofer schulte, ohne dazu berechtigt zu sein. Auch konnte Guritzer, der arbeitslos war, mit dem nicht zugelassenen Flugzeug Rundflüge anbieten, wobei er seine Passagiere und sich selbst offenbar wissentlich gefährdete. Eine Notlandung und Bruch nach dem anderen folgte und trotzdem ließen die Behörden Guritzer weiterfliegen.