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Zum Schloss gehörte auch eine Landwirtschaft, die von den behinderten, aber körperlich einsatzfähigen Bewohnern bewirtschaftet wurde. So konnte sich das Heim aus den Produkten der Landwirtschaft großteils selbst versorgen.
 
Zum Schloss gehörte auch eine Landwirtschaft, die von den behinderten, aber körperlich einsatzfähigen Bewohnern bewirtschaftet wurde. So konnte sich das Heim aus den Produkten der Landwirtschaft großteils selbst versorgen.
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Diese Produkte aus der eigenen Landwirtschaft ermöglichte es den Schwestern und den 140 BewohnerInnen auch die Zeit des 1. Weltkrieges ([[1914]] bis [[1918]]) zu überleben, während der es keine Unterstützung aus öffentlicher Hand gab.
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Diese Produkte aus der eigenen Landwirtschaft ermöglichte es den Schwestern und den 140 BewohnerInnen auch die Zeit des [[Erster Weltkrieg|1. Weltkrieges]] ([[1914]] bis [[1918]]) zu überleben, während der es keine Unterstützung aus öffentlicher Hand gab.
    
In den Jahren [[1940]] und [[1941]] setzte sich [[Anna Bertha Gräfin Königsegg|Sr. Anna Bertha Königsegg]] mutig für die Behinderten ein um sie vor einem grausamen Tod zu retten. Trotzdem wurden 151 BewohnerInnen gewaltsam abgeholt und zur Vergasung gebracht. Einige wenige konnten zuvor in den Wald flüchten. Sr. Anna Bertha wurde dafür zweimal ins Gefängnis gebracht und später des Landes verwiesen.
 
In den Jahren [[1940]] und [[1941]] setzte sich [[Anna Bertha Gräfin Königsegg|Sr. Anna Bertha Königsegg]] mutig für die Behinderten ein um sie vor einem grausamen Tod zu retten. Trotzdem wurden 151 BewohnerInnen gewaltsam abgeholt und zur Vergasung gebracht. Einige wenige konnten zuvor in den Wald flüchten. Sr. Anna Bertha wurde dafür zweimal ins Gefängnis gebracht und später des Landes verwiesen.
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Im Jahre [[1975]] wurde die Errichtung eines Erweiterungsbaues vollendet. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die BewohnerInnen fast ausschließlich von geistlichen Schwestern betreut. Heute sind großteils weltliche Mitarbeiter beschäftigt.
 
Im Jahre [[1975]] wurde die Errichtung eines Erweiterungsbaues vollendet. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die BewohnerInnen fast ausschließlich von geistlichen Schwestern betreut. Heute sind großteils weltliche Mitarbeiter beschäftigt.
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Das St. Vinzenz-Heim ist eine Einrichtung der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz v. Paul]] und daraufhin erfolgte [[1993]] eine Änderung des Namens von „Versorgungsanstalt Schernberg“ auf „St. Vinzenz-Heim“.  
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Das St. Vinzenz-Heim ist eine Einrichtung der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz v. Paul]] und daraufhin erfolgte [[1993]] eine Änderung des Namens von „Versorgungsanstalt Schernberg“ auf „St. Vinzenz-Heim“.
    
==Weblink==
 
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