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[[Datei:Blick in den Garten von Loreto.jpg|thumb|Blick vom [[Kapuzinerberg]] zum Loretokloster mit Garten]]  
 
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[[Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 18 Loreto-Kirche.jpg|thumb|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich; Stadtansicht von 1710, Detail Nr 18 ]]]]
 
[[Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 18 Loreto-Kirche.jpg|thumb|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich; Stadtansicht von 1710, Detail Nr 18 ]]]]
[[Datei:Klosterpforte des Loretoklosters, hier ist der Eingang zum Aufsetzen des Loretokindls..jpg|thumb|Klosterpforte des Loretoklosters, hier ist der Eingang zum Aufsetzen des [[Loreto-Kindl]]s ]]
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[[Datei:Klosterpforte des Loretoklosters, hier ist der Eingang zum Aufsetzen des Loretokindls..jpg|thumb|Klosterpforte des Loretoklosters: hier ist der Eingang zum sogenannten "Aufsetzen des [[Loreto-Kindl]]s"]]
 
[[Datei:Loretokloster, Ansicht vom Bruderhof aus.JPG|thumb|Loretokloster in Salzburg, Ansicht vom [[Bruderhof]] aus]]
 
[[Datei:Loretokloster, Ansicht vom Bruderhof aus.JPG|thumb|Loretokloster in Salzburg, Ansicht vom [[Bruderhof]] aus]]
 
Das '''Loretokloster der Kapuzinerinnen''' befindet sich in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] von [[Salzburg]] an der [[Paris-Lodron-Straße]].
 
Das '''Loretokloster der Kapuzinerinnen''' befindet sich in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] von [[Salzburg]] an der [[Paris-Lodron-Straße]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
[[Friedrich von Grimming]] gab [[1631]], ehe er [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] wurde, 5.000 [[Gulden]] für die Errichtung eines Nonnenklosters nach den Regeln des hl. Franziskus. Die [[Kirche St. Maria Loreto|Loretokirche]] und das anschließende Kloster wurden dann in den Jahren [[1633]] bis [[1648]] im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Lodron]] erbaut. [[1636]] war das Kloster fertiggestellt. Das Kloster galt als eines der strengsten Frauenkloster in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]].
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[[Friedrich von Grimming]] gab [[1631]], ehe er [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] wurde, 5.000 [[Gulden]] für die Errichtung eines Nonnenklosters nach den Regeln des hl. Franziskus. Die [[Kirche St. Maria Loreto|Loretokirche]] und das anschließende Kloster wurden dann in den Jahren [[1633]] bis [[1648]] im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] erbaut. [[1636]] war das Kloster fertiggestellt. Das Kloster galt als eines der strengsten Frauenklöster in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]].
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Als der Schwedenkönig im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[1632]] in Bayern einfiel und München besetzte, flohen die Nonnen des Frauenklosters in Landshut, die dem dritten Orden des heiligen Franziskus angehören, nach [[Altstadt|Salzburg]] und baten hier um Schutz und Hilfe. [[1637]] konnte mit maßgeblicher Unterstützung des Erzbischofs das neue Kloster eingeweiht werden. [[1800]] war das Kloster in der Zeit der [[Salzburg unter Napoleon|Franzosenbesatzung]] demonstrativ Soldatenunterkunft und Magazin. Mehrfach in der Geschichte war das Kloster von der Schließung bedroht. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg ]] durch Bomben schwer beschädigt wurde das Kloster schon [[1946]] wieder aufgebaut.  
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Als der Schwedenkönig im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[1632]] in [[Herzogtum Bayern|Bayern]] einfiel und [[München]] besetzte, flohen die Nonnen des Frauenklosters in Landshut, die dem dritten Orden des heiligen Franziskus angehören, nach [[Altstadt|Salzburg]] und baten hier um Schutz und Hilfe. [[1637]] konnte mit maßgeblicher Unterstützung des Fürsterzbischofs das neue Kloster eingeweiht werden. [[1800]] war das Kloster in der Zeit der [[Salzburg unter Napoleon|Franzosenbesatzung]] demonstrativ Soldatenunterkunft und Magazin. Mehrfach in der Geschichte war das Kloster von der Schließung bedroht. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg ]] durch [[Bomben auf Salzburg|Bomben]] schwer beschädigt wurde das Kloster schon [[1946]] wieder aufgebaut.  
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Eine besondere Anziehung übt hier das um [[1620]] geschaffene "Loretokindl", eine kleine geschnitzte Elfenbeinfigur in kostbarem Edelstein besetztem Gewand aus, die um [[1650]] ins Kloster kam. Krone, Szepter und Kreuz wurden aus dem Schmuck adeliger Spender gefertigt. Seit [[1731]] besitzt das Kloster einen eigenen Altar für das Gnadenbild, wo es zu bestimmten Festzeiten ausgesetzt wird. Dieses Gotteshaus ist vielen Frommen eine besondere Stätte der Andacht und Zuflucht. So wird verständlich, dass gerade diese Kirche zu allen Tageszeiten häufig besucht wird.
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Der Salzburger Dogmatiker und Universitätsprofessor [[Ferdinand Holböck|Prälat Ferdinand Holböck]] predigte gerne in St. Maria Loreto.
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== Loretokindl ==
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Eine besondere Anziehung übt hier das um [[1620]] geschaffene "Loretokindl", eine kleine geschnitzte Elfenbeinfigur in kostbarem Edelstein besetztem Gewand aus, die um [[1650]] ins Kloster kam. Krone, Szepter und Kreuz wurden aus dem Schmuck adeliger Spender gefertigt. Seit [[1731]] besitzt das Kloster einen eigenen Altar für das Gnadenbild, wo es zu bestimmten Festzeiten ausgesetzt wird. Dieses Gotteshaus ist vielen Frommen eine besondere Stätte der Andacht und Zuflucht. So wird verständlich, dass gerade diese Kirche zu allen Tageszeiten häufig besucht wird.<ref>Quelle [http://st-maria-loreto-salzburg.at/loretokindel.html st-maria-loreto-salzburg.at/loretokindel.html]</ref>
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Der Salzburger Dogmatiker und Universitätsprofessor [[Ferdinand Holböck|Prälat Ferdinand Holböck]] predigte gerne in St. Maria Loreto.
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Es gibt den Brauch, sich das Loretokindl zur Segnung über den Kopf halten zu lassen ("Geh ma nach Loreto und tun wir's Kindl aufsetzen lassen!").<ref>Quelle [http://www.pilgerzeichen.at/lexicon/index.php?entry/306-maria-loreto-salzburg/  www.pilgerzeichen.at]</ref>
    
== Kurioses ==
 
== Kurioses ==
Der Salzburger Mozartforscher [[Friedrich Breitinger]] (1887-1966) untersuchte eine Affäre Mozarts mit der "großaugeten Mundbäckentochter", die angeblich seinetwegen ins Loretokloster gegangen war. Der Beitrag Breitingers erschien zum 150. Todestag [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] [[1941]].
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Der Salzburger Mozartforscher [[Friedrich Breitinger]] (* 1887; † 1966) untersuchte eine Affäre Mozarts mit der "''großaugeten Mundbäckentochter''", die angeblich seinetwegen ins Loretokloster gegangen war. Der Beitrag Breitingers erschien zum 150. Todestag [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] [[1941]].
    
Das Skandälchen hatte Vater [[Leopold Mozart|Leopold]] auszubaden, denn als die Liebschaft ruchbar wurde, befand sich Wolfgang mit Mutter gerade auf der Mannheim-Paris-Reise. Vater Bäckermeister war bei Leopold Mozart im [[Tanzmeisterhaus]] aufgetaucht und hatte die Rückerstattung der Kosten für den Klostereintritt seiner Tochter verlangt; denn die war, als sie von Wolfgangs Abreise nach Paris gehört hatte, wieder vom Kloster abgesprungen.
 
Das Skandälchen hatte Vater [[Leopold Mozart|Leopold]] auszubaden, denn als die Liebschaft ruchbar wurde, befand sich Wolfgang mit Mutter gerade auf der Mannheim-Paris-Reise. Vater Bäckermeister war bei Leopold Mozart im [[Tanzmeisterhaus]] aufgetaucht und hatte die Rückerstattung der Kosten für den Klostereintritt seiner Tochter verlangt; denn die war, als sie von Wolfgangs Abreise nach Paris gehört hatte, wieder vom Kloster abgesprungen.
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* Salzburgwiki-Artikel Kirche St. Maria Loreto und dortige Quellen
 
* Salzburgwiki-Artikel Kirche St. Maria Loreto und dortige Quellen
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== Fußnoten ==
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{{SORTIERUNG: Maria Loreto, Kirche St.}}
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
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[[Kategorie:Altstadt]]
 
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