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[[Gerlinde Weinmüller]] (* [[1960]] in Salzburg), die Schwester der Sängerin [[Simone Klebel|Simone Klebel-Pergmann]], ist Mittelschulprofessorin und Schriftstellerin.
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[[Bild:Weinmueller_Gerlinde_01.jpg|thumb|250px|Gerlinde Weinmüller mit drei ihrer Bücher in der Hand]][[Gerlinde Weinmüller]] (* [[1960]] in Salzburg), die Schwester der Sängerin [[Simone Klebel|Simone Klebel-Pergmann]], ist Mittelschulprofessorin und Schriftstellerin.
    
==Vorgestellt==
 
==Vorgestellt==
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====Schriftstellerin====
 
====Schriftstellerin====
 
Schon während ihrer Schulzeit freute sie sich auf jede Deutsch-Schularbeit, egal welches Thema oder Aufgabe auch kam. Bereits verheiratet, bekam sie [[1998]] ein "Erlebnis-Geschenk", einen Kurs in der Schreibwerkstatt im [[Literaturhaus Salzburg]]. Dabei hatte sie auf einer Heimfahrt ihr Schlüsselerlebnis: sie musste ihr Auto anhalten, da sie ''von einer Lawine von Worten geistig überschüttet wurde, als wäre eine Staumauer gebrochen''.  
 
Schon während ihrer Schulzeit freute sie sich auf jede Deutsch-Schularbeit, egal welches Thema oder Aufgabe auch kam. Bereits verheiratet, bekam sie [[1998]] ein "Erlebnis-Geschenk", einen Kurs in der Schreibwerkstatt im [[Literaturhaus Salzburg]]. Dabei hatte sie auf einer Heimfahrt ihr Schlüsselerlebnis: sie musste ihr Auto anhalten, da sie ''von einer Lawine von Worten geistig überschüttet wurde, als wäre eine Staumauer gebrochen''.  
 
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[[Bild:Weinmueller_Gerlinde_02.jpg|thumb|150px|... immer etwas 'total verdichten']]
Wie sich ihre manchmal mehrdeutigen Texte und Gedichte mit ihrer Religionslehrer-Tätigkeit vereinbaren ließen, beantwortet sie so: "''Schreiben ist immer unvorsichtig!'' Weil, und so argumentiert sie weiter, sie sich stets fragt, ob sie für sich oder für die Öffentlichkeit schreibe. Denn der Reiz des Schreibens liegt für sie auch darin, dass sie über ihre Gefühle und Situationen schreiben will, weil diese irgendwann Realität werden. "''Nur eigene Emotionen können Stoff werden.''" So verbindet sie eigenen Erfahrungen mit Dingen, die ihre Romanfiguren erleben, die sie selbst nie machen würde.  
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[[Bild:Weinmueller_Gerlinde_03.jpg|thumb|150px|... Schreiben ist immer unvorsichtig]]
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[[Bild:Weinmueller_Gerlinde_04.jpg|thumb|150px|... aber ich denke, das Abenteuer beginnt erst, wenn der Leser ins Spiel kommt]]
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Wie sich ihre manchmal mehrdeutigen Texte und Gedichte mit ihrer Religionslehrer-Tätigkeit vereinbaren ließen, beantwortet sie so: ''Schreiben ist immer unvorsichtig!''Weil, und so argumentiert sie weiter, sie sich stets fragt, ob sie für sich oder für die Öffentlichkeit schreibe. Denn der Reiz des Schreibens liegt für sie auch darin, dass sie über ihre Gefühle und Situationen schreiben will, weil diese irgendwann Realität werden. ''Nur eigene Emotionen können Stoff werden.''So verbindet sie eigenen Erfahrungen mit Dingen, die ihre Romanfiguren erleben, die sie selbst nie machen würde.  
    
„''Schreiben selbst ist schon spannend, aber ich denke, das Abenteuer beginnt erst, wenn der Leser ins Spiel kommt''“ meinte Gerlinde Weinmüller anlässlich des Erscheinen ihres ersten Kurzgeschichtenbandes 2001 „Die Entlarvung eines Schmetterlings“. Darin findet der Leser fesselnde, ironisch-tiefgründige Alltagsgeschichten, die völlig unerwartete Wendungen nehmen. So beispielsweise in der Geschichte „Florenz liegt in Italien“, in der die beiden Teddybären Bruno und Brunello zu einem Kriminalfall werden. Mit ihren Gedichten in „Himmel voller Asphalt“ und „Verfallen“ möchte sie „''immer etwas total ‚verdichten‘''“, wie die Künstlerin erklärt.  
 
„''Schreiben selbst ist schon spannend, aber ich denke, das Abenteuer beginnt erst, wenn der Leser ins Spiel kommt''“ meinte Gerlinde Weinmüller anlässlich des Erscheinen ihres ersten Kurzgeschichtenbandes 2001 „Die Entlarvung eines Schmetterlings“. Darin findet der Leser fesselnde, ironisch-tiefgründige Alltagsgeschichten, die völlig unerwartete Wendungen nehmen. So beispielsweise in der Geschichte „Florenz liegt in Italien“, in der die beiden Teddybären Bruno und Brunello zu einem Kriminalfall werden. Mit ihren Gedichten in „Himmel voller Asphalt“ und „Verfallen“ möchte sie „''immer etwas total ‚verdichten‘''“, wie die Künstlerin erklärt.