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Wer denkt, Zeitreisen sind unmöglich, der irrt und hat nicht das Buch „Iuvavum – Alltag im römischen Salzburg“ von [[Clemens M. Hutter]] gelesen.  
 
Wer denkt, Zeitreisen sind unmöglich, der irrt und hat nicht das Buch „Iuvavum – Alltag im römischen Salzburg“ von [[Clemens M. Hutter]] gelesen.  
Der Autor und Kulturforscher nimmt den Leser mit auf einen Trip in die Antike und landet mit ihm in der Salzachmetropole bevor ein gewisser Rupert hier tätig wurde.
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Der Autor und Kulturforscher nimmt den Leser mit auf einen Trip in die Antike und landet mit ihm in der Salzachmetropole bevor ein gewisser [[Rupert von Worms|Rupert]] hier tätig wurde.
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In lebendiger, bildhafter Sprache beweist Clemens Hutter wahre Meisterschaft wenn es darum geht, das Leben in [[Iuvavum]] vor 1.500 Jahren wieder auferstehen zu lassen. Mit einer gehörigen Portion Humor und ausgeprägtem Sinn für das Besondere schreitet der Leser zusammen mit dem Autor durch die Gassen des antiken [[Salzburg]] und wundert sich, dass heute nur noch so wenig von der einstigen römischen Stadt zu erkennen ist.
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In lebendiger, bildhafter Sprache beweist Clemens Hutter wahre Meisterschaft wenn es darum geht, das Leben in [[Iuvavum]] vor 1 500 Jahren wieder auferstehen zu lassen. Mit einer gehörigen Portion Humor und ausgeprägtem Sinn für das Besondere schreitet der Leser zusammen mit dem Autor durch die Gassen des antiken [[Salzburg]] und wundert sich, dass heute nur noch so wenig von der einstigen römischen Stadt zu erkennen ist.
 
   
 
   
Doch nicht nur Salzburg und die Provinz [[Noricum]] am Ende der Römerherrschaft erleben durch den ausführlich bebilderten Band aus dem [[Verlag Anton Pustet]] eine buchtechnische Renaissance. Clemens Hutter gibt uns auch eine anschauliche, vergnügliche Lehrstunde in antiker Geschichte. Immer wieder berichtet er vom Leben der [[Römer]] in dem riesigen Reich, das sich vom Orient bis zu den britischen Inseln erstreckte, um danach diese Erkenntnisse auf die Stadt Iuvavum umzumünzen. Er zieht Vergleiche aus dem praktischen Leben der „Antiker“ zur heutigen Zeit, die uns klar die beachtlichen Leistungen und durchwegs schwierigen Lebensbedingungen der Altvorderen vor Augen führen. Zwei Beispiele hierzu bilden seine Ausführungen über den Straßenbau und das Münzwesen der Römer.
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Doch nicht nur Salzburg und die [[Provinz Noricum]] am Ende der Römerherrschaft erleben durch den ausführlich bebilderten Band aus dem [[Verlag Anton Pustet]] eine buchtechnische Renaissance. Clemens Hutter gibt uns auch eine anschauliche, vergnügliche Lehrstunde in antiker Geschichte. Immer wieder berichtet er vom Leben der [[Römer]] in dem riesigen Reich, das sich vom Orient bis zu den britischen Inseln erstreckte, um danach diese Erkenntnisse auf die Stadt Iuvavum umzumünzen. Er zieht Vergleiche aus dem praktischen Leben der „Antiker“ zur heutigen Zeit, die uns klar die beachtlichen Leistungen und durchwegs schwierigen Lebensbedingungen der Altvorderen vor Augen führen. Zwei Beispiele hierzu bilden seine Ausführungen über den Straßenbau und das Münzwesen der Römer.
    
Wer es gerne kompakt hat, der findet am Ende eines jeden Kapitels eine Textbox, wo wichtige Infos zum jeweiligen Thema zusammengefasst sind.   
 
Wer es gerne kompakt hat, der findet am Ende eines jeden Kapitels eine Textbox, wo wichtige Infos zum jeweiligen Thema zusammengefasst sind.   
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''Sehr anschaulich, gar nicht trocken geschrieben und voller Information''
 
''Sehr anschaulich, gar nicht trocken geschrieben und voller Information''
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Na, das kann ein Buch sein! Steine, nicht Greifbares, Vermutungen – das waren meine Gedanken, als ich von diesem Buch las. Doch welch‘ Irrtum! Schon die zweiseitige Übersicht der Geschichte Ivavum (Salzburg) zeigt: da war was los! Die anschließende Stadtwanderung von [[Nonntal]] beginnend bringt Erstaunliches: der Autor wandert durch die Straßen und Gassen, schildert, was damals – zur Römerzeit – hier und da gewesen war und was man heute sieht. So geht das Straßeneck in der [[Kaigasse]] nächst dem [[Hotel Kasererbräu]] auf den wichtigsten Tempel der römischen Stadt zurück.  
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Na, das kann ein Buch sein! Steine, nicht Greifbares, Vermutungen – das waren meine Gedanken, als ich von diesem Buch las. Doch welch‘ Irrtum! Schon die zweiseitige Übersicht der Geschichte Ivavum (Salzburg) zeigt: da war was los! Die anschließende Stadtwanderung von [[Nonntal]] beginnend bringt Erstaunliches: der Autor wandert durch die Straßen und Gassen, schildert, was damals – zur [[Römer]]zeit – hier und da gewesen war und was man heute sieht. So geht das Straßeneck in der [[Kaigasse]] nächst dem [[Hotel Kasererbräu]] auf den wichtigsten Tempel der römischen Stadt zurück.  
    
Woher der Name Iuvavum stammt, dass rund um das heutige [[Platzl]] schon die Römer siedelten, vom Vorläufer des Toilettenpapiers (Schwamm am Holzstiel), von Funden, die nachweisen, dass um Christi Geburt bereits reger [[Handel (historisch)|Fernhandel]] existierte und viele andere Details, anschaulich und gut lesbar geschrieben, schildern dem Leser den Alltag vor rund 2000 Jahren in der Stadt Salzburg.
 
Woher der Name Iuvavum stammt, dass rund um das heutige [[Platzl]] schon die Römer siedelten, vom Vorläufer des Toilettenpapiers (Schwamm am Holzstiel), von Funden, die nachweisen, dass um Christi Geburt bereits reger [[Handel (historisch)|Fernhandel]] existierte und viele andere Details, anschaulich und gut lesbar geschrieben, schildern dem Leser den Alltag vor rund 2000 Jahren in der Stadt Salzburg.
 
   
 
   
Hutter schreibt ausführlich über die Lebensweise der Menschen, was sie gegessen haben und liefert auch gleich sechs römische Rezepte zum Nachkochen. Der Leser erfährt, woher die Lebensmittel stammten, wie ein Bauernhof funktionierte und welche Bedeutung das Sprichwort hat, „ein X für ein U vormachen“, dass der Beton ist eine Erfindung der Römer ist, dass die Römer die Integration der Kelten mit beispielhafter Toleranz lebten, von einem Erzbischof, der „unterirdische Dinge“ verabscheute sowie Hinweise auf Wortentstehungen im Salzburger Raum (Was haben Gfalls und das [[Klessheim]]er [[Kavalierhaus]] mit einem Gaul zu tun?) und vieles anderes mehr. Zum Schluss des 175seitigen wirklich interessanten Buches eine Übersicht über [[Museen im Land Salzburg]], die mit dieser Thematik zu tun haben und Literaturhinweise.  
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Hutter schreibt ausführlich über die Lebensweise der Menschen, was sie gegessen haben und liefert auch gleich sechs römische Rezepte zum Nachkochen. Der Leser erfährt, woher die Lebensmittel stammten, wie ein Bauernhof funktionierte und welche Bedeutung das Sprichwort hat, „ein X für ein U vormachen“, dass der Beton ist eine Erfindung der Römer ist, dass die Römer die Integration der Kelten mit beispielhafter Toleranz lebten, von einem Erzbischof, der „unterirdische Dinge“ verabscheute sowie Hinweise auf Wortentstehungen im Salzburger Raum (Was haben Gfalls und das [[Kleßheim]]er [[Kavalierhaus]] mit einem Gaul zu tun?) und vieles anderes mehr. Zum Schluss des 175seitigen wirklich interessanten Buches eine Übersicht über [[Museen im Land Salzburg]], die mit dieser Thematik zu tun haben und Literaturhinweise.  
    
Farbbilder, Übersichtskarten, ein Stoffband als Lesezeichen, der Titel mit Tiefdruck-Buchstaben – das Buch ist optisch wie inhaltlich wirklich sehens- und lesenswert!
 
Farbbilder, Übersichtskarten, ein Stoffband als Lesezeichen, der Titel mit Tiefdruck-Buchstaben – das Buch ist optisch wie inhaltlich wirklich sehens- und lesenswert!
    
==Quelle==
 
==Quelle==
* Rezension 1 von   [[Benutzer:Diego alterbach|Diego Alterbach]]
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* Rezension 1 von [[Benutzer:Diego alterbach|Diego Alterbach]]
 
* Rezension 2 von [[Benutzer:Peter Krackowizer]]
 
* Rezension 2 von [[Benutzer:Peter Krackowizer]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Kunst]]
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[[Kategorie:Literatur]]
 
[[Kategorie:Buch]]
 
[[Kategorie:Buch]]
 
[[Kategorie:Kritik]]
 
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[[Kategorie:Buch (Rezension)]]
 
[[Kategorie:Buch (Rezension)]]