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| | Nach Ende des Krieges ließ sich Hillebrand in Deutschland, in Amberg nieder und begann [[1948]] mit einer auffrisierten NSU 600 wieder Rennen zu fahren. [[1950]] bastelte er sich aus Teilen eine 750er BMW und bereits [[1951]] gewann er sein erstes Rennen am Nürburgring. Doch beim ersten internationalen Rennen am Schottenring (BRD) kam er schwer zu Sturz. Sein Beifahrer, Pretorius, starb an den Folgen des Unfalls. | | Nach Ende des Krieges ließ sich Hillebrand in Deutschland, in Amberg nieder und begann [[1948]] mit einer auffrisierten NSU 600 wieder Rennen zu fahren. [[1950]] bastelte er sich aus Teilen eine 750er BMW und bereits [[1951]] gewann er sein erstes Rennen am Nürburgring. Doch beim ersten internationalen Rennen am Schottenring (BRD) kam er schwer zu Sturz. Sein Beifahrer, Pretorius, starb an den Folgen des Unfalls. |
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| − | [[1954]] nahm Hillebrand den Berliner Gymnasiasten Manfred Grundwald ins Beiwagenboot. Das draufgängerische Paar gewann in diesem Jahr Rennen um Rennen. Von einem neuerlichen schweren Sturz [[1955]] in Barcelona, Spanien, erholte sich Hillebrand jedoch wieder rasch und wurde [[1956]] nur knapp hinter dem Paar Noll - Cron zweiter in der Beiwagen-Weltmeisterschaft. | + | [[1954]] nahm Hillebrand den Berliner Gymnasiasten Manfred Grunwald ins Beiwagenboot. Das draufgängerische Paar gewann in diesem Jahr Rennen um Rennen. Von einem neuerlichen schweren Sturz [[1955]] in Barcelona, Spanien, erholte sich Hillebrand jedoch wieder rasch und wurde [[1956]] nur knapp hinter dem Paar Noll - Cron zweiter in der Beiwagen-Weltmeisterschaft. |
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| − | [[1957]], auf dem Weg zum Weltmeistertitel, streiften Hillebrand und sein Beifahrer Grundwald im Training zum "Großen Preis von Bilbao" mit ihrem BMW-Gespann in einer Kurve einen Kilometerstein. Mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h wurden beide an einen Laternenpfahl geschleudert. Hillebrand war auf der Stelle tot, Grundwald kam mit leichten Verletzungen davon. | + | [[1957]], auf dem Weg zum Weltmeistertitel, streiften Hillebrand und sein Beifahrer Grunwald im Training zum "Großen Preis von Bilbao" mit ihrem BMW-Gespann in einer Kurve einen Kilometerstein. Mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h wurden beide an einen Laternenpfahl geschleudert. Hillebrand war auf der Stelle tot, Grunwald kam mit leichten Verletzungen davon. |
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| | Doch in der Weltmeisterschaft reichte es: Friedrich Hillebrand und Manfred Grundwald wurde (posthum) Beiwagen-Weltmeister 1957 mit 24 Zählern, vor Walter Schneider und Hans Strauß mit 14 Zähler ex aequo mit Florian Camathias und Julius Galliker. | | Doch in der Weltmeisterschaft reichte es: Friedrich Hillebrand und Manfred Grundwald wurde (posthum) Beiwagen-Weltmeister 1957 mit 24 Zählern, vor Walter Schneider und Hans Strauß mit 14 Zähler ex aequo mit Florian Camathias und Julius Galliker. |
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| | * 1953: Friedrich Hillebrand und Georg Barth: Deutsche Meister in der Beiwagenklasse bis 750 cm³ | | * 1953: Friedrich Hillebrand und Georg Barth: Deutsche Meister in der Beiwagenklasse bis 750 cm³ |
| | * 1957: Friedrich Hillebrand und Manfred Grunwald auf BMW 500 Weltmeister in der Beiwagenklasse und Deutsche Meister | | * 1957: Friedrich Hillebrand und Manfred Grunwald auf BMW 500 Weltmeister in der Beiwagenklasse und Deutsche Meister |
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| | + | ===Erfolge in Salzburg=== |
| | + | * [[1. Mai Rennen]] [[1956]]: Sieg in der Beiwagenklasse von Schneider - Strauß auf BMW, Schnitt 105,08 km/h |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |