| − | Zu den [[Ausländische Herrschaften|Ausländischen Herrschaften]] des [[Erzstift Salzburg|Erzstiftes Salzburg]] gehörten auch Gebiete, die heute in Niederösterreich liegen: die Orte [[Arnsdorf in der Wachau|Arnsdorf]], [[Wölbling]] und [[Traismauer]].<ref>Vgl. den Artikel „[[Arnsdorf in der Wachau]]“ sowie die [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Rossatz-Arnsdorf ''„Rossatz-Arnsdorf“'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6lbling ''„Wölbling“''] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Traismauer ''„Traismauer“'']</ref> | + | Zu den [[Ausländische Herrschaften|Ausländischen Herrschaften]] des [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistums Salzburg]] gehörten auch Gebiete, die heute in Niederösterreich liegen: die Orte [[Arnsdorf in der Wachau|Arnsdorf]], [[Wölbling]] und [[Traismauer]].<ref>Vgl. den Artikel „[[Arnsdorf in der Wachau]]“ sowie die [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Rossatz-Arnsdorf ''„Rossatz-Arnsdorf“'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6lbling ''„Wölbling“''] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Traismauer ''„Traismauer“'']</ref> |
| | Der Ursprung dieser Salzburger Besitzung liegt in einer Schenkung König Ludwigs des Deutschen aus dem Geschlecht der ostfränkischen Karolinger. Er war in [[Kärnten]] und in der heutigen [[Steiermark]] wiederholt mit Aufständen seiner Grenzgrafen konfrontiert. Er belohnte die Treue der Salzburger Kirche im Jahr [[860]] durch eine großzügige Schenkung. Es handelte sich um 24 Königshöfe. Unter diesen befanden sich auch einige an der Donau, im Gebiet des heutigen Niederösterreich. Die Königshöfe lagen bei Melk, in der Wachau, in Oberloiben, Hollenburg und Traismauer. Aus dem Gut in der Wachau, das reich ausgestattet war, haben sich im Laufe der Jahrhunderte folgende Dörfer entwickelt: Oberarnsdorf, Hofarnsdorf, Mitterarnsdorf, Bacharnsdorf und St. Johann im Mauertal. Die Benennung der Arnsdörfer erfolgte nach Erzbischof [[Arn]] (o), 785/98-821, der formell nie kanonisiert wurde, aber im Volksglauben mitunter als Heiliger galt.<ref>Quelle Artikel "Arnsdorf in der Wachau" und dortige Quellen</ref> | | Der Ursprung dieser Salzburger Besitzung liegt in einer Schenkung König Ludwigs des Deutschen aus dem Geschlecht der ostfränkischen Karolinger. Er war in [[Kärnten]] und in der heutigen [[Steiermark]] wiederholt mit Aufständen seiner Grenzgrafen konfrontiert. Er belohnte die Treue der Salzburger Kirche im Jahr [[860]] durch eine großzügige Schenkung. Es handelte sich um 24 Königshöfe. Unter diesen befanden sich auch einige an der Donau, im Gebiet des heutigen Niederösterreich. Die Königshöfe lagen bei Melk, in der Wachau, in Oberloiben, Hollenburg und Traismauer. Aus dem Gut in der Wachau, das reich ausgestattet war, haben sich im Laufe der Jahrhunderte folgende Dörfer entwickelt: Oberarnsdorf, Hofarnsdorf, Mitterarnsdorf, Bacharnsdorf und St. Johann im Mauertal. Die Benennung der Arnsdörfer erfolgte nach Erzbischof [[Arn]] (o), 785/98-821, der formell nie kanonisiert wurde, aber im Volksglauben mitunter als Heiliger galt.<ref>Quelle Artikel "Arnsdorf in der Wachau" und dortige Quellen</ref> |