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Die verzweifelte Suche auf weiteren Reisen nach Italien, Wien und München nach einer geeigneten Anstellung für den jungen Musiker und Komponisten, der seit [[1769]] unbesoldeter, seit [[21. August]] [[1772]] besoldeter [[Hofkonzertmeister]] der [[Salzburger Hofmusik]] war, blieb jedoch erfolglos. So übersiedelte die Familie [[1773]] in das Haus am Hannibalplatz, dem heutigen [[Makartplatz]] (Mozart-Wohnhaus), wo zahlreiche Sinfonien, Serenaden, Divertimenti, fünf Konzerte für Klavier ("Lützow-Konzert" KV 246, "Jeunehomme-Konzert" KV 271), "Il Re pastore" KV 208 sowie Teile des "Idomeneo" KV 366 entstanden.  
 
Die verzweifelte Suche auf weiteren Reisen nach Italien, Wien und München nach einer geeigneten Anstellung für den jungen Musiker und Komponisten, der seit [[1769]] unbesoldeter, seit [[21. August]] [[1772]] besoldeter [[Hofkonzertmeister]] der [[Salzburger Hofmusik]] war, blieb jedoch erfolglos. So übersiedelte die Familie [[1773]] in das Haus am Hannibalplatz, dem heutigen [[Makartplatz]] (Mozart-Wohnhaus), wo zahlreiche Sinfonien, Serenaden, Divertimenti, fünf Konzerte für Klavier ("Lützow-Konzert" KV 246, "Jeunehomme-Konzert" KV 271), "Il Re pastore" KV 208 sowie Teile des "Idomeneo" KV 366 entstanden.  
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Am [[23. September]] [[1777]] brach Mozart um 6 Uhr früh nur in Begleitung seiner Mutter Anna Maria zu einer Reise in Richtung Mannheim und Paris auf, da das Urlaubsgesuch des Vaters von Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo abgelehnt worden war. Er übernachtete in [[Waging am See]]. Nach dem Tod seiner Mutter in Paris am [[3. Juli]] [[1778]] drängte ihn sein Vater zur Heimreise nach Salzburg, wo Wolfgang Amadéam [[17. Jänner]] [[1779]] mit einem Jahresgehalt von 450 [[Gulden]] als [[Hoforganist]] erneut in den Hofdienst aufgenommen wurde. Die erfolgreiche Aufführung des "Idomeneo" am [[29. Jänner]] [[1781]] am Münchner Hoftheater war der Beginn des Endes seiner Tätigkeit beim Salzburger Fürsterzbischof. Am [[12. März]] [[1781]] reiste Mozart nach längerem Aufenthalt in München auf Weisung des Fürsterzbischofs ab, um dessen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] nach Wien zu folgen, wo es zum Bruch mit Colloredo und Verbleiben in Wien kam. Der Fußtritt in Wien des erzbischöflichen Angestellten [[Karl Joseph Felix Graf von Arco]] am [[10. Mai]] [[1781]] beendete das Arbeitsverhältnis Mozarts mit dem Fürsterzbischof und am [[8. Juni]] kam es zum endgültigen Bruch mit dem Fürsterzbischof.
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Am [[23. September]] [[1777]] brach Mozart um 6 Uhr früh nur in Begleitung seiner Mutter Anna Maria zu einer Reise in Richtung Mannheim und Paris auf, da das Urlaubsgesuch des Vaters von Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo abgelehnt worden war. Er übernachtete in [[Waging am See]]. Nach dem Tod seiner Mutter in Paris am [[3. Juli]] [[1778]] drängte ihn sein Vater zur Heimreise nach Salzburg, wo Wolfgang Amadé am [[17. Jänner]] [[1779]] mit einem Jahresgehalt von 450 [[Gulden]] als [[Hoforganist]] erneut in den Hofdienst aufgenommen wurde. Die erfolgreiche Aufführung des "Idomeneo" am [[29. Jänner]] [[1781]] am Münchner Hoftheater war der Beginn des Endes seiner Tätigkeit beim Salzburger Fürsterzbischof. Am [[12. März]] [[1781]] reiste Mozart nach längerem Aufenthalt in München auf Weisung des Fürsterzbischofs ab, um dessen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] nach Wien zu folgen, wo es zum Bruch mit Colloredo und Verbleiben in Wien kam. Der Fußtritt in Wien des erzbischöflichen Angestellten [[Karl Joseph Felix Graf von Arco]] am [[10. Mai]] [[1781]] beendete das Arbeitsverhältnis Mozarts mit dem Fürsterzbischof und am [[8. Juni]] kam es zum endgültigen Bruch mit dem Fürsterzbischof.
    
:''„ … – anstatt daß graf ''Arco'' meine  bittschrift angenommen, oder mir ''audienz'' verschafet, oder gerathen  hätte selbe nachzuschicken, oder mir zugeredet hätte die sache noch so  zu lassen, und besser zu überlegen, ''afin'', – was er gewollt hätte –  Nein – da schmeist er mich zur thüre hinaus, und giebt mir einen tritt  im hintern. – Nun, das heisst auf teutsch, daß Salzburg nicht mehr für  mich ist; ausgenommen mit guter gelegenheit dem hr. grafen wieder  ingleichen einen tritt im arsch zu geben, und sollte es auf öfentlicher  gasse geschehen. – ich begehre gar keine ''satisfaction'' deswegen beym  Erzbischof, denn er wäre nicht im stande sie mir auf solche art zu  verschaffen, wie ich sie mir selbst nehmen muß; sondern ich werde  nächster tägen dem hr. grafen schreiben, was er sich von mir zuverlässig  zu gewarten hat, sobald das glück will daß ich ihn treffe, es mag seyn  wo es will, nur an keinen ort wo ich ''respect'' haben muß; –.“''  (Wolfgangs Brief an den Vater vom 13. Juni  1781)[http://www.zeno.org/Musik/M/Schiedermair,%20Ludwig/Die%20Briefe%20W.A.%20Mozarts%20und%20seiner%20Familie/Zweiter%20Band/Siebente%20Reihe/180.%20an%20den%20Vater,%20Wien,%2013.%20Juni%201781]
 
:''„ … – anstatt daß graf ''Arco'' meine  bittschrift angenommen, oder mir ''audienz'' verschafet, oder gerathen  hätte selbe nachzuschicken, oder mir zugeredet hätte die sache noch so  zu lassen, und besser zu überlegen, ''afin'', – was er gewollt hätte –  Nein – da schmeist er mich zur thüre hinaus, und giebt mir einen tritt  im hintern. – Nun, das heisst auf teutsch, daß Salzburg nicht mehr für  mich ist; ausgenommen mit guter gelegenheit dem hr. grafen wieder  ingleichen einen tritt im arsch zu geben, und sollte es auf öfentlicher  gasse geschehen. – ich begehre gar keine ''satisfaction'' deswegen beym  Erzbischof, denn er wäre nicht im stande sie mir auf solche art zu  verschaffen, wie ich sie mir selbst nehmen muß; sondern ich werde  nächster tägen dem hr. grafen schreiben, was er sich von mir zuverlässig  zu gewarten hat, sobald das glück will daß ich ihn treffe, es mag seyn  wo es will, nur an keinen ort wo ich ''respect'' haben muß; –.“''  (Wolfgangs Brief an den Vater vom 13. Juni  1781)[http://www.zeno.org/Musik/M/Schiedermair,%20Ludwig/Die%20Briefe%20W.A.%20Mozarts%20und%20seiner%20Familie/Zweiter%20Band/Siebente%20Reihe/180.%20an%20den%20Vater,%20Wien,%2013.%20Juni%201781]
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