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Auf einem quadratischen, in drei Stufen aufsteigenden Marmor Podest steht mittig der sehr schlanke und hohe Brunnen. Auf einem rechteckigen Sockel ruht eine halbrunde Brunnenschale. Darüber trägt ein oben seitlich etwas breiter werdender Aufsatz das Relief eines Männergesichtes mit Vollbart und Lorbeerkranz, der Wasser aus seinem Mund speit. Darüber findet sich auf einer Kartusche mittig das [[Wappen der Stadt Salzburg]], das seitlich von zwei langschwänzigen Delphinen gehalten wird. Die Tiere lehnen sich in der Gestaltung eng an die früher zahlreichen barocken Delphin-Skulpturen an. Ganz oben ruht eine urnenartige Vase mit Deckel und umlaufenden Mäandermuster. In seiner etwas schlichteren Formgebung gehört dieser Brunnen stilistisch zur klassizistischen Epoche. Lieselotte Eltz-Hoffmann stellt treffend fest, dass dem Brunnen die heitere Anmut früherer Brunnenschöpfungen fehlt. Das die ganz oben stehende urnenartige Behältnis unterstreicht vielmehr "den Hauch der Trauer, die über dem Brunnen zu liegen scheint" (Eltz-Hoffmann). 1976 wurde der Brunnen von Unbekannten umgestürzt und schwer beschädigt, er wurde danach aber wieder instand gesetzt.   
 
Auf einem quadratischen, in drei Stufen aufsteigenden Marmor Podest steht mittig der sehr schlanke und hohe Brunnen. Auf einem rechteckigen Sockel ruht eine halbrunde Brunnenschale. Darüber trägt ein oben seitlich etwas breiter werdender Aufsatz das Relief eines Männergesichtes mit Vollbart und Lorbeerkranz, der Wasser aus seinem Mund speit. Darüber findet sich auf einer Kartusche mittig das [[Wappen der Stadt Salzburg]], das seitlich von zwei langschwänzigen Delphinen gehalten wird. Die Tiere lehnen sich in der Gestaltung eng an die früher zahlreichen barocken Delphin-Skulpturen an. Ganz oben ruht eine urnenartige Vase mit Deckel und umlaufenden Mäandermuster. In seiner etwas schlichteren Formgebung gehört dieser Brunnen stilistisch zur klassizistischen Epoche. Lieselotte Eltz-Hoffmann stellt treffend fest, dass dem Brunnen die heitere Anmut früherer Brunnenschöpfungen fehlt. Das die ganz oben stehende urnenartige Behältnis unterstreicht vielmehr "den Hauch der Trauer, die über dem Brunnen zu liegen scheint" (Eltz-Hoffmann). 1976 wurde der Brunnen von Unbekannten umgestürzt und schwer beschädigt, er wurde danach aber wieder instand gesetzt.   
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Beschreibung von [[Hans Tietze]]:
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historische Beschreibung von [[Hans Tietze]] in der "Kunsttopographie":
    
''Der Brunnen besteht aus rosa Marmor auf zweistufigem Unterbau mit einem ungegliederten blockförmigen Sockel als Wandbrunnen gestaltet. Auf dem angebautem prismatischem Sockel zwischen profilierten Deckplatten mit rechteckigen Feldern befindet sich eine gebuckelte abgerundete Schale. Dahinter schlanker Wandaufbau von rechteckiger Grundform mit abgeschrägten Kanten. Der zweistufiger Unterbau ist mit schräg über Tropfen gestellten kannelierten Bändern gestaltet, die oben in einen Mäander enden und mit breiter Deckplatte abgedeckt sind. Im vertieften Mittelfeld bekränzte sieht man eine bärtige Maske als Wasserspeier, darüber und darunter Inschrift: ''Memorabili anno MDCCCV I.'' Der leicht geschweifte und verjüngte Aufsatz ist von Delphinen eingefasst mit vorn angeheftetem Stadtwappen in Kartusche
 
''Der Brunnen besteht aus rosa Marmor auf zweistufigem Unterbau mit einem ungegliederten blockförmigen Sockel als Wandbrunnen gestaltet. Auf dem angebautem prismatischem Sockel zwischen profilierten Deckplatten mit rechteckigen Feldern befindet sich eine gebuckelte abgerundete Schale. Dahinter schlanker Wandaufbau von rechteckiger Grundform mit abgeschrägten Kanten. Der zweistufiger Unterbau ist mit schräg über Tropfen gestellten kannelierten Bändern gestaltet, die oben in einen Mäander enden und mit breiter Deckplatte abgedeckt sind. Im vertieften Mittelfeld bekränzte sieht man eine bärtige Maske als Wasserspeier, darüber und darunter Inschrift: ''Memorabili anno MDCCCV I.'' Der leicht geschweifte und verjüngte Aufsatz ist von Delphinen eingefasst mit vorn angeheftetem Stadtwappen in Kartusche
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