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== Name ==
 
== Name ==
Der Grund seiner Stiftung, wie auch sein Schöpfer sind unbekannt. Im Laufe der Jahre erhielt der Brunnen auf Grund der angebrachten Inschrift den Namen: ''Gedenkbrunnen''. Die lateinische Inschrift lautet: "Memorabili anno MDCCCVI" oder "Im Gedenken an das Jahr [[1806]]
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Der Gedenkbrunnen erinnert an das Ende der Selbstständigkeit Salzburgs im Jahr 1805/1806 mit dem Ende des Kurfürstentums Salzburg, wer trägt die lateinische Inschrift: "Memorabili anno MDCCCVI" oder "Im Gedenken an das Jahr [[1806]]. Der Künstler ist unbekannt.   
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
1806 endete das [[Kurfürstentum Salzburg|Salzburger Kurfürstentum]] und Salzburg kam zum ersten Mal kurzzeitig zu [[Österreich]].
 
1806 endete das [[Kurfürstentum Salzburg|Salzburger Kurfürstentum]] und Salzburg kam zum ersten Mal kurzzeitig zu [[Österreich]].
Der Jubiläumsbrunnen wurde im Jahr [[1806]] in der [[Pfeifergasse]], am heutigen [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Platz]], errichtet und von dort im Jahr 1873 in die Kaigasse verlegt <ref>[http://staedteatlas.mapire.eu/oesterreichischer-staedteatlas/salzburg/view/salzburg_06.ecw/?marker_lon=4875&marker_lat=-3551&zoom=6&lat=-3551&lon=4875&layers=BT Städteatlas Salzburg, Nr. 188 Jubiläumsbrunnen], → [[Österreichischer Städteatlas Salzburg]] → diese Quelle erweist sich allerdings vielfach als wenig verlässlich, siehe dazu [[Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg|Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg - Fehlerhaftigkeit des Österreichischen Städteatlas Salzburg]]</ref>.
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Der Jubiläumsbrunnen wurde im Jahr [[1806]] in der [[Pfeifergasse]] am heutigen [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Platz]] errichtet und von dort im Jahr 1873 in die Kaigasse verlegt <ref>[http://staedteatlas.mapire.eu/oesterreichischer-staedteatlas/salzburg/view/salzburg_06.ecw/?marker_lon=4875&marker_lat=-3551&zoom=6&lat=-3551&lon=4875&layers=BT Städteatlas Salzburg, Nr. 188 Jubiläumsbrunnen], → [[Österreichischer Städteatlas Salzburg]] → diese Quelle erweist sich allerdings vielfach als wenig verlässlich, siehe dazu [[Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg|Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg - Fehlerhaftigkeit des Österreichischen Städteatlas Salzburg]]</ref>.
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== Kunsthistorische Beschreibung ==
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== Beschreibung ==
Eine Beschreibung von [[Benutzer:Xxlstier|Benutzer:Thomas Schmiedbauer]]:
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Auf einem quadratischen, in drei Stufen aufsteigenden Marmor Podest steht mittig der sehr schlanke und hohe Brunnen. Auf einem rechteckigen Sockel ruht eine halbrunde Brunnenschale. Darüber trägt ein oben seitlich etwas breiter werdender Aufsatz das Relief eines Männergesichtes mit Vollbart und Lorbeerkranz, der Wasser aus seinem Mund speit. Darüber findet sich auf einer Kartusche mittig das [[Wappen der Stadt Salzburg]], das seitlich von zwei Delphinen gehalten wird. Ganz oben ruht eine urnenartige Vase mit Deckel und umlaufenden Mäandermuster. In seiner etwas schlichteren Formgebung gehört dieser Brunnen stilistisch zur klassizistischen Epoche. Lieselotgte Eltz-Hoffmann stellt treffend fest, dass dem Brunnen die heitere Anmut früherer Brunnenschöpfungen fehlt. Das die ganz oben stehende urnenartige Behältnis unterstreicht vielmehr "den Hauch der Trauer, die über dem Brunnen zu liegen scheint" (Eltz-Hoffmann). 1976 wurde der Brunnen von Unbekannten umgestürzt und schwer beschädigt, er wurde danach aber wieder instand gesetzt. 
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''Auf einem quadratischen, in drei Stufen aufsteigenden steinernen Podest steht mittig senkrecht aufragend, der Brunnen, aufgebaut aus vier Ebenen:
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Beschreibung von [[Hans Tietze]]:
 
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''Unten, ein rechteckiger Sockel mit einer halbrunden [[Brunnen in der Stadt Salzburg|Brunnenschale]]; darüber ein konisch geknickter Aufsatz, gestuft und leicht breiter werdend, mit dem Halbrelief eines Mannes, einen Vollbart und Lorbeerkranz tragend und das Wasser aus seinem Munde speiend; darüber ein rechteckiger Aufsatz mit dem [[Wappen der Stadt Salzburg]] in der Mitte, seitlich flankiert von zwei Delphinen; ganz oben, eine Vase mit Deckel und umlaufenden Mäandermuster.
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''In seiner schlichteren, gradlinigen Formgebung markiert dieser Brunnen leicht erkennbar auch kunsthistorisch die eintretende Zeitenwende und weist sich dem Stil des [[Empire]] zugehörig aus.
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Eine Beschreibung von [[Hans Tietze]]:
      
''Der Brunnen besteht aus rosa Marmor auf zweistufigem Unterbau mit einem ungegliederten blockförmigen Sockel als Wandbrunnen gestaltet. Auf dem angebautem prismatischem Sockel zwischen profilierten Deckplatten mit rechteckigen Feldern befindet sich eine gebuckelte abgerundete Schale. Dahinter schlanker Wandaufbau von rechteckiger Grundform mit abgeschrägten Kanten. Der zweistufiger Unterbau ist mit schräg über Tropfen gestellten kannelierten Bändern gestaltet, die oben in einen Mäander enden und mit breiter Deckplatte abgedeckt sind. Im vertieften Mittelfeld bekränzte sieht man eine bärtige Maske als Wasserspeier, darüber und darunter Inschrift: ''Memorabili anno MDCCCV I.'' Der leicht geschweifte und verjüngte Aufsatz ist von Delphinen eingefasst mit vorn angeheftetem Stadtwappen in Kartusche
 
''Der Brunnen besteht aus rosa Marmor auf zweistufigem Unterbau mit einem ungegliederten blockförmigen Sockel als Wandbrunnen gestaltet. Auf dem angebautem prismatischem Sockel zwischen profilierten Deckplatten mit rechteckigen Feldern befindet sich eine gebuckelte abgerundete Schale. Dahinter schlanker Wandaufbau von rechteckiger Grundform mit abgeschrägten Kanten. Der zweistufiger Unterbau ist mit schräg über Tropfen gestellten kannelierten Bändern gestaltet, die oben in einen Mäander enden und mit breiter Deckplatte abgedeckt sind. Im vertieften Mittelfeld bekränzte sieht man eine bärtige Maske als Wasserspeier, darüber und darunter Inschrift: ''Memorabili anno MDCCCV I.'' Der leicht geschweifte und verjüngte Aufsatz ist von Delphinen eingefasst mit vorn angeheftetem Stadtwappen in Kartusche
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