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Textersetzung - „Kirche St. Michael“ durch „Filialkirche zum hl. Michael
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Der erste Marktplatz fand vor dem Haupttor der [[Bischofsburg in Salzburg|Bischofsburg]] statt, die sich damals am [[Waagplatz]] in der [[Altstadt]] befand. Hier befindet sich auch die [[Kirche St. Michael]], an deren Stelle sich die älteste Pfarrkirche der Stadt befand. Am Waagplatz standen auch wahrscheinlich die [[Pfalz]] und die [[Schranne]], sowie das städtische Gerichtshaus, in dem später die [[Stadttrinkstube]] entstand. [[1635]] wurde dann die Stadtwaage in das [[Waaghaus]] verlegt. Erst später verlagerte sich der Markt auf den [[Alter Markt|Alten Markt]], wobei auch die angrenzenden Straßen und Plätze für verschiedene Salzburger Märkte (Brotmarkt, Grünmarkt, Strohmarkt, Fleischmarkt...) verwendet wurden. Auf der Seite zur [[Alte Residenz|Alten Residenz]] befand sich der ''Rinderbalken'' (auch [[Thürnitz]] genannt), an dem das Vieh zum Verkauf angebunden wurde. Zwischen der Alten Residenz und dem heute bestehenden Teil mit [[Landkartengalerie]] und [[Toskanatrakt]] befand sich die [[Käsgasse]]. Diese verschwand im Zuge des Umbaus der alten Residenz durch Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]].
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Der erste Marktplatz fand vor dem Haupttor der [[Bischofsburg in Salzburg|Bischofsburg]] statt, die sich damals am [[Waagplatz]] in der [[Altstadt]] befand. Hier befindet sich auch die [[Filialkirche zum hl. Michael]], an deren Stelle sich die älteste Pfarrkirche der Stadt befand. Am Waagplatz standen auch wahrscheinlich die [[Pfalz]] und die [[Schranne]], sowie das städtische Gerichtshaus, in dem später die [[Stadttrinkstube]] entstand. [[1635]] wurde dann die Stadtwaage in das [[Waaghaus]] verlegt. Erst später verlagerte sich der Markt auf den [[Alter Markt|Alten Markt]], wobei auch die angrenzenden Straßen und Plätze für verschiedene Salzburger Märkte (Brotmarkt, Grünmarkt, Strohmarkt, Fleischmarkt...) verwendet wurden. Auf der Seite zur [[Alte Residenz|Alten Residenz]] befand sich der ''Rinderbalken'' (auch [[Thürnitz]] genannt), an dem das Vieh zum Verkauf angebunden wurde. Zwischen der Alten Residenz und dem heute bestehenden Teil mit [[Landkartengalerie]] und [[Toskanatrakt]] befand sich die [[Käsgasse]]. Diese verschwand im Zuge des Umbaus der alten Residenz durch Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]].
    
Genau in der nördlichen Verlängerung des Alten Markts, am Ende der [[Klampferergasse]], befand sich bis Zeiten von Wolf Dietrich die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]]. Da ''de facto'' der gesamte Fernhandeln sowohl über die [[Tauern]] kommend als auch aus den ''österreichischen'' Gebieten, also aus dem Osten, sowie die Straßen von süddeutschen Landen am rechten [[Salzach]]<u></u>ufer zusammentrafen, konnte man gleich an der Brücke nicht nur die [[Brückenmaut]], sondern auch den [[Marktzoll]] in Form eines [[Pflasterzoll]]s einheben, kraft der von Kaiser Otto III. verliehenen Marktrecht.<ref>Quelle ''Tausend Jahre Salzburger Münzrecht'', Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 21, 1996</ref>
 
Genau in der nördlichen Verlängerung des Alten Markts, am Ende der [[Klampferergasse]], befand sich bis Zeiten von Wolf Dietrich die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]]. Da ''de facto'' der gesamte Fernhandeln sowohl über die [[Tauern]] kommend als auch aus den ''österreichischen'' Gebieten, also aus dem Osten, sowie die Straßen von süddeutschen Landen am rechten [[Salzach]]<u></u>ufer zusammentrafen, konnte man gleich an der Brücke nicht nur die [[Brückenmaut]], sondern auch den [[Marktzoll]] in Form eines [[Pflasterzoll]]s einheben, kraft der von Kaiser Otto III. verliehenen Marktrecht.<ref>Quelle ''Tausend Jahre Salzburger Münzrecht'', Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 21, 1996</ref>