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[[1662]] wurde dieser Bau unter Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] erweitert und die [[Winterreitschule]] eingerichtet. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Die [[Felsenreitschule|Sommerreitschule]] und die Fassade der nördliche Schmalseite zum [[Herbert-von-Karajan-Platz|'Heumarkt']] und zur [[Pferdeschwemme (Marstallschwemme)|Marstallschwemme]] hin wurde nach Plänen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach|Fischer von Erlach]] [[1693]]/[[1694|94]] gestaltet. Der dortige marmorne Torbogen zeigt auf Postamenten sitzende allegorische Frauenfiguren (Europa und Asien darstellend), mit Einhörnern, den Wappentieren des Fürsterzbischofs Johann Ernst Graf Thun.  
 
[[1662]] wurde dieser Bau unter Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] erweitert und die [[Winterreitschule]] eingerichtet. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Die [[Felsenreitschule|Sommerreitschule]] und die Fassade der nördliche Schmalseite zum [[Herbert-von-Karajan-Platz|'Heumarkt']] und zur [[Pferdeschwemme (Marstallschwemme)|Marstallschwemme]] hin wurde nach Plänen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach|Fischer von Erlach]] [[1693]]/[[1694|94]] gestaltet. Der dortige marmorne Torbogen zeigt auf Postamenten sitzende allegorische Frauenfiguren (Europa und Asien darstellend), mit Einhörnern, den Wappentieren des Fürsterzbischofs Johann Ernst Graf Thun.  
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Mit dem Ende des [[Erzbistum]]s ging der Hofmarstall in ärarischen Besitz von [[Österreich]] über.
    
Die gesamte Anlage zeigen die Planskizzen von 1852-1853 detaillierte Ansichten.  
 
Die gesamte Anlage zeigen die Planskizzen von 1852-1853 detaillierte Ansichten.  
    
In der Zeit der Monarchie bis [[1918]] wurde der Hofmarstall als Kaserne für Kavallerie, später auch Infanterie und Artillerie, genutzt. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] standen die Gebäude des Hofmarstalls leer. Die junge [[Salzburger Festspielgemeinde|Festspielgemeinde]] suchte gleichzeitig bei Regenwetter nach einer geeigneten Aufführungsstätte für den „[[Jedermann]]" und dergleichen Schauspiele. [[1920]] kam es zu einer Besichtigung des Hauses durch [[Max Reinhardt]]. Dieser hatte es auf den 50 Meter langen Saal der Winterreitschulsaal abgesehen.
 
In der Zeit der Monarchie bis [[1918]] wurde der Hofmarstall als Kaserne für Kavallerie, später auch Infanterie und Artillerie, genutzt. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] standen die Gebäude des Hofmarstalls leer. Die junge [[Salzburger Festspielgemeinde|Festspielgemeinde]] suchte gleichzeitig bei Regenwetter nach einer geeigneten Aufführungsstätte für den „[[Jedermann]]" und dergleichen Schauspiele. [[1920]] kam es zu einer Besichtigung des Hauses durch [[Max Reinhardt]]. Dieser hatte es auf den 50 Meter langen Saal der Winterreitschulsaal abgesehen.
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[[1930]] kam es zu einem Tausch von mehreren ehemaligen Kasernen und verschiedenen Grundstücken zwischen der Stadt Salzburg und der Republik Österreich. So wurde die Stadt Salzburg zum neuen Eigentümer des ehemaligen Hofmarstalls. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19291127&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 27. November 1929]</ref>.
    
Später waren in Teilen des Hofmarstalls das [[Haus der Natur]] sowie das erste [[Kleines Festspielhaus|Festspielhaus]] untergebracht. Mitte des [[20. Jahrhundert]]s wurden die Pferdestallungen zum [[Großes Festspielhaus|großen Festspielhaus]] umgebaut.
 
Später waren in Teilen des Hofmarstalls das [[Haus der Natur]] sowie das erste [[Kleines Festspielhaus|Festspielhaus]] untergebracht. Mitte des [[20. Jahrhundert]]s wurden die Pferdestallungen zum [[Großes Festspielhaus|großen Festspielhaus]] umgebaut.