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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Der vom Konzil von Trient (1545–1563) geforderten Errichtung von Priesterseminaren bzw. Bildungsanstalten für den Klerus suchten die [[Salzburger Fürsterzbischöfe]] unter anderem durch die Gründung einer Landesuniversität zu entsprechen. Zu den ersten Versuchen einer Universitätsgründung gehörten die Bestrebungen von [[Wolf Dietrich von Raitenau]] (1587–1612), den [[Jesuitenorden]] für den Aufbau einer Universität zu gewinnen. Diesem Vorhaben erteilte sogar der Papst seine Zustimmung. Die Jesuiten sollten nicht nur die Universität, „''sondern alle Schulen des Landes übernehmen''“. Die Gefangennahme Wolf Dietrichs durch den Baiernherzog Maximilian I.  und seine Resignation am [[7. März]] [[1612]] vereitelten jedoch alle diesbezüglichen Pläne.
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=== Wie es zur Gründung der Benediktineruniversität kam ===
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Der vom Konzil von Trient (1545–1563) geforderten Errichtung von Priesterseminaren und Bildungsanstalten für den Klerus suchten die [[Salzburger Fürsterzbischöfe]] unter anderem durch die Gründung einer Landesuniversität zu entsprechen. Zu den ersten Versuchen einer Universitätsgründung gehörten die Bestrebungen von Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] (1587–1612), den [[Jesuitenorden]] für den Aufbau einer Universität zu gewinnen. Diesem Vorhaben erteilte sogar der Papst seine Zustimmung. Die Jesuiten sollten nicht nur die Universität, „''sondern alle Schulen des Landes übernehmen''“. Die Gefangennahme Wolf Dietrichs durch den Baiernherzog Maximilian I.  und seine Resignation am [[7. März]] [[1612]] vereitelten jedoch alle diesbezüglichen Pläne.
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Den eigentlichen Grundstein für eine Salzburger Universität legte Fürsterzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus Graf von Hohenems]] (1612–1619), dem es gelang, den [[Benediktinerorden]] für das Universitätsprojekt zu gewinnen. Nach langen Überlegungen, zahlreichen Vorschlägen und Forderungen wurde am [[20. September]] [[1617]] das „''1. Fundationsinstrument''“ von Fürsterzbischof Markus Sittikus, dem [[Salzburger Domkapitel]] und vom [[Äbte von St. Peter|Abt]] und Konvent des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstifts St. Peter]] unterschrieben. In dieser Urkunde war als erster Schritt auf dem Weg zur Universität die Eröffnung eines [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasiums]] am [[6. November]] [[1617]] vorgesehen. Siehe
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Den eigentlichen Grundstein für eine Salzburger Universität legte dann Fürsterzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus Graf von Hohenems]] (1612–1619), dem es gelang, den [[Benediktinerorden]] für das Universitätsprojekt zu gewinnen. Nach langen Überlegungen, zahlreichen Vorschlägen und Forderungen wurde am [[20. September]] [[1617]] das „''1. Fundationsinstrument''“ von Fürsterzbischof Markus Sittikus, dem [[Salzburger Domkapitel]] und vom [[Äbte von St. Peter|Abt]] und Konvent des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstifts St. Peter]] unterschrieben. In dieser Urkunde war als erster Schritt auf dem Weg zur Universität die Eröffnung eines [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasiums]] am [[6. November]] 1617 vorgesehen.  
 
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:''Hauptartikel: [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums]]''
      
Durch einen länderübergreifenden Zusammenschluss von 33 süddeutschen Benediktinerklöstern zu einer sogenannten [[Österreichische Benediktinerkongregation|Benediktinerkonföderation]]<ref>''Die Universität wurde von 33 konföderierten süddeutschen Benediktinerklöstern gegründet und betrieben''. In: Peter Putzer: ''Die Alma Mater Benedictina als Barockphänomen''. Zur Geschichte der Salzburger Benediktineruniversität. In: Barocker Geist und Raum. Die Salzburger Benediktineruniversität, hrsg. von Christian Rohr, Salzburg 2003, S. 34.</ref> und durch den Abschluss des „''2. Fundationsinstruments''“ konnte am [[6. September]] [[1619]] an den schrittweisen Ausbau des Gymnasiums zu einer Volluniversität gedacht werden. Voraussetzung hierfür waren allerdings die Schaffung einer wirtschaftlichen Basis für die künftige Salzburger Universität sowie der Erwerb der notwendigen Universitätsprivilegien von Kaiser und Papst.
 
Durch einen länderübergreifenden Zusammenschluss von 33 süddeutschen Benediktinerklöstern zu einer sogenannten [[Österreichische Benediktinerkongregation|Benediktinerkonföderation]]<ref>''Die Universität wurde von 33 konföderierten süddeutschen Benediktinerklöstern gegründet und betrieben''. In: Peter Putzer: ''Die Alma Mater Benedictina als Barockphänomen''. Zur Geschichte der Salzburger Benediktineruniversität. In: Barocker Geist und Raum. Die Salzburger Benediktineruniversität, hrsg. von Christian Rohr, Salzburg 2003, S. 34.</ref> und durch den Abschluss des „''2. Fundationsinstruments''“ konnte am [[6. September]] [[1619]] an den schrittweisen Ausbau des Gymnasiums zu einer Volluniversität gedacht werden. Voraussetzung hierfür waren allerdings die Schaffung einer wirtschaftlichen Basis für die künftige Salzburger Universität sowie der Erwerb der notwendigen Universitätsprivilegien von Kaiser und Papst.
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Diese Erfordernisse realisierte Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron|Paris Reichsgraf von Lodron]] (1621–1653), der die Aufbringung eines erheblichen Stiftungskapitals zusagte und sich um die Erlangung zunächst der kaiserlichen und dann der päpstlichen Privilegien bemühte. Die mit [[9. März]] [[1620]] datierten kaiserlichen Privilegien langten am [[4. Juni]] [[1621]] in [[Salzburg]] ein und beinhalteten nur das Recht der Verleihung von akademischen Graden bis zum Magisterium und dies auch nur in den „freien Künsten und philosophischen Studien“. Paris Lodron lehnte diese Einschränkungen jedoch entschieden ab und forderte die Gewährung der Privilegien „in amplissima forma“ und für alle Fakultäten. Tatsächlich trafen am [[4. Oktober]] [[1622]] verbesserte kaiserliche Privilegien in Salzburg ein, die auf das ursprüngliche Ausstellungsdatum 9. März 1620 rückdatiert waren. Die päpstlichen Privilegien wurden erst einige Jahre später – am [[17. Dezember]] [[1625]] – ausgestellt. Somit kommen als Gründungsjahre der Salzburger Universität sowohl 1620 als auch 1622 als auch 1625 in Betracht.
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Diese Erfordernisse realisierte Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron|Paris Reichsgraf von Lodron]] (1621–1653), der die Aufbringung eines erheblichen Stiftungskapitals zusagte und sich um die Erlangung zunächst der kaiserlichen und dann der päpstlichen Privilegien bemühte. Die mit [[9. März]] [[1620]] datierten kaiserlichen Privilegien langten am [[4. Juni]] [[1621]] in Salzburg ein und beinhalteten nur das Recht der Verleihung von akademischen Graden bis zum Magisterium und dies auch nur in den „freien Künsten und philosophischen Studien“. Paris Lodron lehnte diese Einschränkungen jedoch entschieden ab und forderte die Gewährung der Privilegien „''in amplissima forma''“ und für alle Fakultäten. Tatsächlich trafen am [[4. Oktober]] [[1622]] verbesserte kaiserliche Privilegien in Salzburg ein, die auf das ursprüngliche Ausstellungsdatum 9. März 1620 rückdatiert waren. Die päpstlichen Privilegien wurden erst einige Jahre später – am [[17. Dezember]] [[1625]] – ausgestellt. Somit kommen als Gründungsjahre der Salzburger Universität sowohl 1620 als auch 1622 als auch 1625 in Betracht.
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=== Die Benediktineruniversität nimmt ihren Betrieb auf ===
 
Das Kernstück der neuen Universität bildeten die [[Philosophische Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Philosophische]] und die [[Theologische Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Theologische Fakultät]], deren Professuren ausschließlich mit Angehörigen des Benediktinerordens besetzt wurden. Die [[Juridische Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Juridische Fakultät]] hatte insofern eine Sonderstellung inne, als deren Professoren dem weltlichen Stand angehörten. Nur der Vertreter des Kanonischen Rechts war ein Benediktiner. Vom Bestehen einer Medizinischen Fakultät kann eigentlich nicht gesprochen werden, da – wenn überhaupt – meist nur eine Professur besetzt war. Bei der alten Salzburger Universität handelt es sich um eine bedeutende und eigenständige Erscheinung der damaligen Zeit, die sich in der katholischen Bildungslandschaft dadurch als Unikat erwies, dass sie im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] die einzige unter den deutschen Universitäten war, an der auf weite Strecken eine streng thomistische Philosophie und Theologie in Reinkultur gelehrt wurde.  
 
Das Kernstück der neuen Universität bildeten die [[Philosophische Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Philosophische]] und die [[Theologische Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Theologische Fakultät]], deren Professuren ausschließlich mit Angehörigen des Benediktinerordens besetzt wurden. Die [[Juridische Fakultät der Benediktineruniversität Salzburg|Juridische Fakultät]] hatte insofern eine Sonderstellung inne, als deren Professoren dem weltlichen Stand angehörten. Nur der Vertreter des Kanonischen Rechts war ein Benediktiner. Vom Bestehen einer Medizinischen Fakultät kann eigentlich nicht gesprochen werden, da – wenn überhaupt – meist nur eine Professur besetzt war. Bei der alten Salzburger Universität handelt es sich um eine bedeutende und eigenständige Erscheinung der damaligen Zeit, die sich in der katholischen Bildungslandschaft dadurch als Unikat erwies, dass sie im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] die einzige unter den deutschen Universitäten war, an der auf weite Strecken eine streng thomistische Philosophie und Theologie in Reinkultur gelehrt wurde.  
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=== Bedeutende Lehrer- und Forscherpersönlichkeiten ===
 
Vor allem an der Philosophischen und Theologischen Fakultät wirkten bedeutende Lehrer- und Forscherpersönlichkeiten, deren klingende Namen bis heute eine Vorstellung von der einstigen Bedeutung der ''Alma Mater Paridiana'' vermitteln. Genannt seien hier nur [[Ludwig Babenstuber]], [[Placidus Böcken]], [[Rupert Gutrath]], [[Franz Mezger|Franz]] sowie [[Joseph Mezger|Joseph]] und [[Paul Mezger]], [[Augustin Reding]], [[Beda Schallhammer]], [[Augustin Schelle]], [[Benedikt Schmier]], [[Sympert Schwarzhuber]], [[Beda Seeauer]] und [[Gregor Wibmperger|Gregorius Wimperger]].
 
Vor allem an der Philosophischen und Theologischen Fakultät wirkten bedeutende Lehrer- und Forscherpersönlichkeiten, deren klingende Namen bis heute eine Vorstellung von der einstigen Bedeutung der ''Alma Mater Paridiana'' vermitteln. Genannt seien hier nur [[Ludwig Babenstuber]], [[Placidus Böcken]], [[Rupert Gutrath]], [[Franz Mezger|Franz]] sowie [[Joseph Mezger|Joseph]] und [[Paul Mezger]], [[Augustin Reding]], [[Beda Schallhammer]], [[Augustin Schelle]], [[Benedikt Schmier]], [[Sympert Schwarzhuber]], [[Beda Seeauer]] und [[Gregor Wibmperger|Gregorius Wimperger]].
    
Aber auch unter den Salzburger Juristen gab es zahlreiche bekannte Vertreter, wie [[Josef Adam Aiblinger]], [[Ludwig Engel]], [[Corbinian Gärtner]], [[Hermann Hermes]], [[Johann Anton von Schallhammer]], [[Franz Schmier]], [[Johann Philipp Stainhauser]] und [[Judas Thaddäus Zauner]], die sich nicht nur durch ihre Kompetenz in Lehre und Forschung, sondern auch durch ihre gutachterliche Tätigkeit auszeichneten. So wurde die Salzburger Juristenfakultät vor allem im südwestdeutschen Raum (bis nach Münster, Paderborn und Osnabrück) als Spruchkollegium außerordentlich geschätzt, große und schwierige Rechtsfälle wurden mithilfe von Gutachten der Salzburger Juristenfakultät entschieden. So erstellte zum Beispiel Franz Christoph von Herz ein Gutachten bezüglich der Wählbarkeit von Bürgern in Ämter in einer Stadt gemischter Konfessionen. Auch die Entscheidungen des [[Konsistorium der Erzdiözese Salzburg|erzbischöflichen Konsistoriums]] wurden durch Gutachten unterstützt.
 
Aber auch unter den Salzburger Juristen gab es zahlreiche bekannte Vertreter, wie [[Josef Adam Aiblinger]], [[Ludwig Engel]], [[Corbinian Gärtner]], [[Hermann Hermes]], [[Johann Anton von Schallhammer]], [[Franz Schmier]], [[Johann Philipp Stainhauser]] und [[Judas Thaddäus Zauner]], die sich nicht nur durch ihre Kompetenz in Lehre und Forschung, sondern auch durch ihre gutachterliche Tätigkeit auszeichneten. So wurde die Salzburger Juristenfakultät vor allem im südwestdeutschen Raum (bis nach Münster, Paderborn und Osnabrück) als Spruchkollegium außerordentlich geschätzt, große und schwierige Rechtsfälle wurden mithilfe von Gutachten der Salzburger Juristenfakultät entschieden. So erstellte zum Beispiel Franz Christoph von Herz ein Gutachten bezüglich der Wählbarkeit von Bürgern in Ämter in einer Stadt gemischter Konfessionen. Auch die Entscheidungen des [[Konsistorium der Erzdiözese Salzburg|erzbischöflichen Konsistoriums]] wurden durch Gutachten unterstützt.
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=== Der Niedergang der ersten Salzburger Universität ===
 
In  der Zeit der Aufklärung verblasste allmählich der Glanz der Salzburger Benediktineruniversität. Die österreichischen Benediktinerklöster durften – seit einem Verbot des Studiums im Ausland durch Kaiser [[Joseph II.]] – ihre Konventualen nicht mehr nach Salzburg schicken, was für die Salzburger Universität natürlich einen merklichen Aderlass bezüglich der Zahl der Studierenden bedeutete. In den Matrikelbüchern sind seit dem Jahr [[1800]] – also im letzten Jahrzehnt der alten Salzburger Universität – nur 509 Immatrikulationen verzeichnet.  
 
In  der Zeit der Aufklärung verblasste allmählich der Glanz der Salzburger Benediktineruniversität. Die österreichischen Benediktinerklöster durften – seit einem Verbot des Studiums im Ausland durch Kaiser [[Joseph II.]] – ihre Konventualen nicht mehr nach Salzburg schicken, was für die Salzburger Universität natürlich einen merklichen Aderlass bezüglich der Zahl der Studierenden bedeutete. In den Matrikelbüchern sind seit dem Jahr [[1800]] – also im letzten Jahrzehnt der alten Salzburger Universität – nur 509 Immatrikulationen verzeichnet.  
    
In der Zeit der [[Befreiungskriege (Überblick)|Koalitionskriege]] wurde Salzburg zudem Kriegsschauplatz, erlitt mehrfache Besetzungen durch ausländische Mächte, verlor seine Eigenstaatlichkeit und wurde nach einer ersten Zugehörigkeit zu Österreich ([[1806]] bis [[1809]]) ab [[1810]] war [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern]]. In Bayern sah man sich aufgrund des Zugewinns neuer Gebiete nunmehr mit dem Luxusproblem konfrontiert, über zu viele Universitäten im Land (Ingolstadt, Dillingen, Bamberg, Altdorf, Innsbruck, Erlangen und Salzburg) zu verfügen. Aus diesem Grund wurde mit königlichem Dekret vom [[25. November]] [[1810]] die Salzburger Universität für aufgehoben erklärt. Am [[24. Dezember]] wurden die Universitätsbediensteten und Studenten von dieser Entscheidung, die mit sofortiger Wirkung in Kraft trat, mündlich informiert. Nur die Juristen durften ihr Studium noch bis Ende des Wintersemesters in Salzburg fortsetzen.
 
In der Zeit der [[Befreiungskriege (Überblick)|Koalitionskriege]] wurde Salzburg zudem Kriegsschauplatz, erlitt mehrfache Besetzungen durch ausländische Mächte, verlor seine Eigenstaatlichkeit und wurde nach einer ersten Zugehörigkeit zu Österreich ([[1806]] bis [[1809]]) ab [[1810]] war [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern]]. In Bayern sah man sich aufgrund des Zugewinns neuer Gebiete nunmehr mit dem Luxusproblem konfrontiert, über zu viele Universitäten im Land (Ingolstadt, Dillingen, Bamberg, Altdorf, Innsbruck, Erlangen und Salzburg) zu verfügen. Aus diesem Grund wurde mit königlichem Dekret vom [[25. November]] [[1810]] die Salzburger Universität für aufgehoben erklärt. Am [[24. Dezember]] wurden die Universitätsbediensteten und Studenten von dieser Entscheidung, die mit sofortiger Wirkung in Kraft trat, mündlich informiert. Nur die Juristen durften ihr Studium noch bis Ende des Wintersemesters in Salzburg fortsetzen.
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Das [[Lyzeum Salzburg]] wurde 1810 durch die bayrische Regierung als bescheidene Fortsetzung der aufgelösten Benediktineruniversität eingeführt.
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=== Neugründung erst im 21. Jahrhundert ===
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:''Hauptartikel [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]]
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Nach ihrer Auflösung 1810 wurde die Universität im Jahr [[1962]] neu gegründet.
    
== Rektoren ==
 
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Altstadt]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Bildung]]
 
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[[Kategorie:Universität]]
 
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
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[[Kategorie:Orden (Kirche)]]
 
[[Kategorie:Benediktinerorden]]
 
[[Kategorie:Benediktinerorden]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Altstadt]]