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== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==
Die Ausarbeitung der Route wurde von Wanderführerin [[Gerlinde Eidenhammer]] aus [[Rauris]] übernommen. Die Idee stammte von Pfarrer [[Oswald Scherer]], Pfarrprovisor von [[Lend]], [[Embach]] und [[Dienten]].
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Die Ausarbeitung der Route wurde von Wanderführerin [[Gerlinde Eidenhammer]] aus [[Rauris]] übernommen. Die Idee stammte von Pfarrer [[Oswald Scherer]], Pfarrprovisor von [[Lend]], [[Embach]] und [[Dienten]].
    
Die vier Wegvarianten enden alle bei der [[Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal]].  
 
Die vier Wegvarianten enden alle bei der [[Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal]].  
    
=== Die ''klassische'' Variante ===
 
=== Die ''klassische'' Variante ===
Diese 125 km lange Variante führt an fünf Marienkirchen vorbei. Der Wegbeginn ist in Jochenbergwald in [[Nordtirol]] an der [[Pass Thurn Straße]]. Von dort geht es über den [[Pass Thurn]] nach [[Mittersill]]. Die Route folgt dann dem [[Oberpinzgau]]er [[Salzachtal]]s, führt zu Kraftplätzen wie dem [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf|Keltendorf Steinerbichl]] in [[Uttendorf]], weiter entlang der [[Salzach]] im [[Unterpinzgau]] bis zum Sonnenplateau des Pinzgaus in [[Embach]]. Von dort dreht der Weg nach Norden in Richtung [[Dienten]], wo sich die Richtung neuerlich nach Westen über den Filzensattel ändert. Der Weg zum [[Jufen]] und über die [[Einsiedelei am Palfen]] bei [[Saalfelden]] nach Kirchental.  
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Diese 125 km lange Variante führt an fünf Marienkirchen vorbei. Der Wegbeginn ist in Jochenbergwald in [[Nordtirol]] an der [[Pass Thurn Straße]]. Von dort geht es über den [[Pass Thurn]] nach [[Mittersill]]. Die Route folgt dann dem [[Oberpinzgau]]er [[Salzachtal]]s, führt zu Kraftplätzen wie dem [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf|Keltendorf Steinerbichl]] in [[Uttendorf]], weiter entlang der [[Salzach]] im [[Unterpinzgau]] bis zum Sonnenplateau des Pinzgaus in [[Embach]]. Von dort dreht der Weg nach Norden in Richtung [[Dienten]], wo sich die Richtung neuerlich nach Westen über den Filzensattel ändert. Der Weg zum [[Jufen]] und über die [[Einsiedelei am Palfen]] bei [[Saalfelden]] nach Kirchental.  
    
=== Variante zwei ===
 
=== Variante zwei ===
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=== Variante drei ===
 
=== Variante drei ===
Ein anspruchsvoller Weg führt über den [[Römersattel]], einem Übergang auf 1 202 [[m ü. A.]] nahe der Grenze zwischen Nordtirol und [[Salzburg]]. Er liegt zwischen dem [[Schidergraben]] auf [[Bundesland Salzburg|Salzburg]]er Seite und dem Schüttbachgraben auf der [[Nordtirol|Tirol]]er Seite. Die Wegstrecke dorthin konnte der Quelle nicht entnommen werden, muss aber wohl von Jochenbergwald auf Tiroler Gebiet führen.
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Ein anspruchsvoller Weg führt über den [[Römersattel]], einem Übergang auf 1 202 [[m ü. A.]] nahe der Grenze zwischen Nordtirol und [[Salzburg]]. Er liegt zwischen dem [[Schidergraben]] auf [[Bundesland Salzburg|Salzburg]]er Seite und dem Schüttbachgraben auf der [[Nordtirol|Tirol]]er Seite. Die Wegstrecke dorthin konnte der Quelle nicht entnommen werden, muss aber wohl von Jochenbergwald auf Tiroler Gebiet führen.
    
=== Variante vier ===  
 
=== Variante vier ===  
Eine vierte Möglichkeit ist „über Berg und Tal“ ab [[Stuhlfelden]] über die [[Pinzgauer Grasberge]] nach [[Saalbach]] und [[Hochfilzen]] zu wandern. Und von dort dann über den Römersattel weiter.
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Eine vierte Möglichkeit ist „über Berg und Tal“ ab [[Stuhlfelden]] über die [[Pinzgauer Grasberge]] nach [[Saalbach]] und [[Hochfilzen]] zu wandern. Und von dort dann über den Römersattel weiter.
    
=== Marienorte ===
 
=== Marienorte ===
Legenden von Marienerscheinungen oder der Genesung durch Marias Kraft sind mit den Marienkirchen entlang des Pilgerweges verbunden. Das Mirakelbuch der [[Wallfahrtskapelle Maria Elend]] in Embach etwa ist ein Verzeichnis von Heilungen und Gebetserhörungen. Die „Trösterin der Betrübten“ ist Maria in der [[Pfarrkirche Maria Alm]]. Diese Kirche hat mit 76 Metern den höchsten Kirchturm Salzburgs. In [[Bruck an der Großglocknerstraße]] wird sie als „Eismuttergottes“ verehrt. Auch die älteste Wallfahrtskirche auf dieser Pilgerreise – „[[Wallfahrtskirche Maria am Stein|Maria am Stein]]“ in [[Stuhlfelden]] – ist eine Marienkirche.  
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Legenden von Marienerscheinungen oder der Genesung durch Marias Kraft sind mit den Marienkirchen entlang des Pilgerweges verbunden. Das Mirakelbuch der [[Wallfahrtskapelle Maria Elend]] in Embach etwa ist ein Verzeichnis von Heilungen und Gebetserhörungen. Die „Trösterin der Betrübten“ ist Maria in der [[Pfarrkirche Maria Alm]]. Diese Kirche hat mit 76 Metern den höchsten Kirchturm Salzburgs. In [[Bruck an der Großglocknerstraße]] wird sie als „Eismuttergottes“ verehrt. Auch die älteste Wallfahrtskirche auf dieser Pilgerreise – „[[Wallfahrtskirche Maria am Stein|Maria am Stein]]“ in [[Stuhlfelden]] – ist eine [[Marienkirche]].  
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In Maria Kirchental in [[Sankt Martin bei Lofer]] – dem „Bergkristall“ unter den Wallfahrtsorten – endet der Marienweg. Für den Bau dieses „Pinzgauer Doms“ unter dem bekannten [[Barock]]<nowiki>baumeister</nowiki> [[Johann Fischer von Erlach]] quälten sich Ende des [[17. Jahrhundert]]s unzählige, mit Baumaterial beladene Ochsengespanne den steilen Berg hinauf.  
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In Maria Kirchental in [[Sankt Martin bei Lofer]] – dem „Bergkristall“ unter den Wallfahrtsorten – endet der Marienweg. Für den Bau dieses „Pinzgauer Doms“ unter dem bekannten [[Barock]]<nowiki>baumeister</nowiki> [[Johann Fischer von Erlach]] quälten sich Ende des [[17. Jahrhundert]]s unzählige, mit Baumaterial beladene Ochsengespanne den steilen Berg hinauf.  
    
== Quelle ==
 
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
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[[Kategorie:Kultur]]
 
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[[Kategorie:Religion]]
 
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[[Kategorie:Wallfahrt]]
 
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[[Kategorie:Pinzgau]]
 
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[[Kategorie:Wandern]]
 
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