Auch die Kirche, damals vermutlich an der [[Müllner Hauptstraße]] gelegen, wurde mit einbezogen. Fürsterzbischof [[Johann II. von Reisberg]] begann für eine nun deutlich gewachsene Kirchengemeinde im Jahr [[1439]] mit dem Neubau der Kirche in Form einer [[gotik|gotischen]] Saalkirche, die in ihrer Grundsubstanz bis heute erhalten ist. Diese Kirche wurde kurz nach [[1460]] Pfarrkirche, die aber später immer mehr verfiel. Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] erneuerte die Kirche, baute sie um und übergab sie [[1605]] den [[Augustinerorden|Augustiner-Eremiten]] als neue Klosterkirche. [[1674]] bekam die Kirche ihren barocken Zwiebelhelm. [[1708]] wurde der Vorbau an der [[Augustinergasse]] errichtet, hinter dem sich nun das geräumige Stiegenhaus mit den Malereien und der Dreifaltigkeitskapelle verbirgt. Turm und Vorhaus wurden von Baumeister [[Sebastian Stumpfegger]], der auch als Mitarbeiter von [[Fischer von Erlach]] arbeitete, errichtet. | Auch die Kirche, damals vermutlich an der [[Müllner Hauptstraße]] gelegen, wurde mit einbezogen. Fürsterzbischof [[Johann II. von Reisberg]] begann für eine nun deutlich gewachsene Kirchengemeinde im Jahr [[1439]] mit dem Neubau der Kirche in Form einer [[gotik|gotischen]] Saalkirche, die in ihrer Grundsubstanz bis heute erhalten ist. Diese Kirche wurde kurz nach [[1460]] Pfarrkirche, die aber später immer mehr verfiel. Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] erneuerte die Kirche, baute sie um und übergab sie [[1605]] den [[Augustinerorden|Augustiner-Eremiten]] als neue Klosterkirche. [[1674]] bekam die Kirche ihren barocken Zwiebelhelm. [[1708]] wurde der Vorbau an der [[Augustinergasse]] errichtet, hinter dem sich nun das geräumige Stiegenhaus mit den Malereien und der Dreifaltigkeitskapelle verbirgt. Turm und Vorhaus wurden von Baumeister [[Sebastian Stumpfegger]], der auch als Mitarbeiter von [[Fischer von Erlach]] arbeitete, errichtet. |