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'''Johann Jakob von Lamberg, Freiherr von Ortenegg und Ottenstein''' (* [[27. März]] [[1561]], † [[7. Februar]] [[1630]] in Straßburg) war als Johann VII. Bischof von Gurk.
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'''Johann Jakob von Lamberg''', Freiherr von Ortenegg und Ottenstein (* [[27. März]] [[1561]], † [[7. Februar]] [[1630]] in [[Straßburg]]) war als Johann VII. [[Bischof von Gurk]].
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==Leben==
 
==Leben==
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Johann Jakob von Lamberg studierte am ''Collegium Germanicum'' in Rom, wo auch der spätere Salzburger [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] weilte. Nach Studienende kehrte er in seine Heimat zurück und wurde am [[1. Mai]] [[1585]] in [[Passau]] zum Priester geweiht, wo er an der Domkirche auch das Kanonikat erhielt.
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Johann Jakob von Lamberg studierte am Collegium Germanicum in Rom, wo auch der spätere Salzburger Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] weilte. Nach Studienende kehrte er in seine Heimat zurück und wurde am [[1. Mai]] [[1585]] in [[Passau]] zum Priester geweiht, wo er an der Domkirche auch das Kanonikat erhielt.
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Am [[26. September]] [[1603]] wurde er im [[Salzburger Dom]] durch Wolf Dietrich von Raitenau zum Bischof von Gurk geweiht. [[1608]] fiel er bei Wolf Dietrich in Ungnade, nachdem er wegen Unabkömmlichkeit als Passauer Obersthofmeister einen anderen als den Salzburger Fürsterzbischof zum ''ad-limina- Besuch''<ref>Ad-limina-Besuch nennt man eine kirchenrechtliche Verpflichtung der römisch-katholischen Bischöfe, in der Regel alle fünf Jahre persönlich dem Papst einen Besuch abzustatten und dabei einen Bericht über den Zustand der jeweiligen Diözese zu geben</ref> nach Rom geschickt hat.
 
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Am [[26. September]] [[1603]] wurde er im Salzburger Dom durch Wolf Dietrich von Raitenau zum Bischof von Gurk geweiht. [[1608]] fiel er bei Wolf Dietrich, dem Salzburger Erzbischof, in Ungnade, nachdem er wegen Unabkömmlichkeit als Passauer Obersthofmeister einen anderen als den Salzburger Bischof zum ''ad-limina- Besuch''<ref>Ad-limina-Besuch nennt man eine kirchenrechtliche Verpflichtung der römisch-katholischen Bischöfe, in der Regel alle fünf Jahre persönlich dem Papst einen Besuch abzustatten und dabei einen Bericht über den Zustand der jeweiligen Diözese zu geben</ref> nach Rom geschickt hat.
      
[[1613]] wurde Lamberg zum Statthalter und Hofkammerpräsident der innerösterreichischen Regierung in Graz ernannt. Dadurch war er oft von seiner Diözese abwesend, und er ersuchte Kaiser Ferdinand II., der ihm als Erzherzog das Amt übertragen hatte, im Jahr 1621 diesem Amt zu entheben.
 
[[1613]] wurde Lamberg zum Statthalter und Hofkammerpräsident der innerösterreichischen Regierung in Graz ernannt. Dadurch war er oft von seiner Diözese abwesend, und er ersuchte Kaiser Ferdinand II., der ihm als Erzherzog das Amt übertragen hatte, im Jahr 1621 diesem Amt zu entheben.
    
Am 7. Februar 1630 starb Bischof Lamberg auf seiner [[Schloss Straßburg|Residenz in Straßburg]], er wurde in der [[Pfarrkirche St. Nikolai]] in [[Straßburg]] beigesetzt.  
 
Am 7. Februar 1630 starb Bischof Lamberg auf seiner [[Schloss Straßburg|Residenz in Straßburg]], er wurde in der [[Pfarrkirche St. Nikolai]] in [[Straßburg]] beigesetzt.  
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|AMT= [[Bischof von Gurk]]
 
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