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| | Die Burg wurde [[1138]] erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter trug sie noch andere Namen wie "Hous ze Ramungestein" oder "Veste Ramingstein". Der Name ''Finstergrün'' taucht dann erst im [[17. Jahrhundert]] auf, wobei sie als "uralt Schlössel Finstergrün" bezeichnet wurde. Zu dieser Zeit war die Burg bereits stark verfallen. | | Die Burg wurde [[1138]] erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter trug sie noch andere Namen wie "Hous ze Ramungestein" oder "Veste Ramingstein". Der Name ''Finstergrün'' taucht dann erst im [[17. Jahrhundert]] auf, wobei sie als "uralt Schlössel Finstergrün" bezeichnet wurde. Zu dieser Zeit war die Burg bereits stark verfallen. |
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| − | [[1841]] verwüstete ein furchtbarer Waldbrand Ramingstein. Er richtete nicht nur im Ort schwere Schäden an, sondern es verbrannten auch alle Holzteile der ''Feste Finstergrün'', die dadurch zur Ruine wurde. | + | [[1841]] verwüstete ein furchtbarer Waldbrand Ramingstein. Er richtete nicht nur im Ort schwere Schäden an, sondern es verbrannten auch alle Holzteile der ''Feste Finstergrün'', die dadurch zur Ruine wurde. Von [[Ramingstein]] ausgehend, brannten die Wälder vier bis fünf Wegstunden bis nach [[St. Margarethen im Lungau]]; Ramingstein wurde dabei völlig vernichtet, ebenso die Burg Finstergrün, nur die Kirche bleibt unversehrt; 1.300 Joch Gemeindehochwald sind dabei den Flammen zum Opfer gefallen. |
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| | [[1899]] kaufte der ungarische Graf Sandor Szápáry und seine Frau [[Margit Gräfin Szápáry]], die verfallene und ausgebrannte Ruine. [[1901]] entstand ein Neubau im Stile des [[13. Jahrhundert]]s unter Verwendung derselben Materialien wie damals, die an die Reste der alten Burg angebaut wurden. Der Turm wurde [[1903]] fertig gestellt. | | [[1899]] kaufte der ungarische Graf Sandor Szápáry und seine Frau [[Margit Gräfin Szápáry]], die verfallene und ausgebrannte Ruine. [[1901]] entstand ein Neubau im Stile des [[13. Jahrhundert]]s unter Verwendung derselben Materialien wie damals, die an die Reste der alten Burg angebaut wurden. Der Turm wurde [[1903]] fertig gestellt. |
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| | In den späten [[1920er]] und frühen [[1930er]] Jahren wurde die Burg als Nobelhotel geführt. Man kam hier her, um gesehen zu werden, um zu fischen oder um zu jagen. Auch Besucher der [[Salzburger Festspiele]] waren Gäste der Burg. [[1939]] wurde die Burg Lazarett für rekonvaleszente Soldaten und dann Erholungsheim für Jugendgruppen und Schulen. Dann diente sie den Pfadfindern von [[1946]] bis [[1949]] als Heim und ab [[1949]] wurden Teile der Burg vom Evangelischen Jugendwerk in Österreich für Kinder- und Jugendfreizeiten, aber auch für Seminare für Erwachsene und Veranstaltungen angemietet. | | In den späten [[1920er]] und frühen [[1930er]] Jahren wurde die Burg als Nobelhotel geführt. Man kam hier her, um gesehen zu werden, um zu fischen oder um zu jagen. Auch Besucher der [[Salzburger Festspiele]] waren Gäste der Burg. [[1939]] wurde die Burg Lazarett für rekonvaleszente Soldaten und dann Erholungsheim für Jugendgruppen und Schulen. Dann diente sie den Pfadfindern von [[1946]] bis [[1949]] als Heim und ab [[1949]] wurden Teile der Burg vom Evangelischen Jugendwerk in Österreich für Kinder- und Jugendfreizeiten, aber auch für Seminare für Erwachsene und Veranstaltungen angemietet. |
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| − | [[1972]] erwarb schließlich die Evangelische Jugend Österreich die Burg. [[1986]] brannte das Turmdach ab, das aber wieder erneuert wurde. | + | [[1972]] erwarb schließlich die Evangelische Jugend Österreich die Burg. [[1986]] brannte das Turmdach ab, das aber wieder erneuert wurde. |
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| | ==Weblinks== | | ==Weblinks== |