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Seine Schulausbildung während des Krieges erfolgt in einem [[NSDAP|nationalsozialistischen]] Internat in [[Salzburg]], nach Kriegsende kehrt er [[1945]] ins katholische [[Johanneum]] in der [[Schrannengasse (Stadt Salzburg)|Schrannengasse]] zurück. Die Erlebnisse dieser Zeit verarbeitet er später in seiner Jugendautobiografie ''Die Ursache. Eine Andeutung'' (1975).
 
Seine Schulausbildung während des Krieges erfolgt in einem [[NSDAP|nationalsozialistischen]] Internat in [[Salzburg]], nach Kriegsende kehrt er [[1945]] ins katholische [[Johanneum]] in der [[Schrannengasse (Stadt Salzburg)|Schrannengasse]] zurück. Die Erlebnisse dieser Zeit verarbeitet er später in seiner Jugendautobiografie ''Die Ursache. Eine Andeutung'' (1975).
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[[1947]] verlässt er die Schule, um in [[Lehen]] im Lebensmittelgeschäft Podlaha in die Kaufmannslehre zu gehen. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt er in der [[1976]] erschienenen autobiografischen Schrift ''Der Keller. Eine Entziehung''. Im [[2004]] von der Salzburger Germanistin Johanna Pühringer wieder entdeckten Keller holt sich Bernhard [[1949]] eine schwere Lungenentzündung. Sein Großvater stirbt zu jener Zeit. In seiner dritten Autobiografie ''Der Atem. Eine Entscheidung'' (1977) schreibt er über diese Grenzerfahrungen.
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[[1947]] verlässt er die Schule, um in [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] im Lebensmittelgeschäft Podlaha in die Kaufmannslehre zu gehen. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt er in der [[1976]] erschienenen autobiografischen Schrift ''Der Keller. Eine Entziehung''. Im [[2004]] von der Salzburger Germanistin Johanna Pühringer wieder entdeckten Keller holt sich Bernhard [[1949]] eine schwere Lungenentzündung. Sein Großvater stirbt zu jener Zeit. In seiner dritten Autobiografie ''Der Atem. Eine Entscheidung'' (1977) schreibt er über diese Grenzerfahrungen.
    
[[1950]] stirbt seine Mutter. Bernhard selbst verbringt lange Zeit im [[Lungenheilanstalt Grafenhof|Sanatorium Grafenhof]] (''Die Kälte. Eine Isolation'', 1981).
 
[[1950]] stirbt seine Mutter. Bernhard selbst verbringt lange Zeit im [[Lungenheilanstalt Grafenhof|Sanatorium Grafenhof]] (''Die Kälte. Eine Isolation'', 1981).
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Thomas Bernhards Beziehung zu Salzburg und den Salzburgern hat sich im Laufe seines Lebens stark gewandelt. Während er von seiner Zeit im Flachgau gemeinsam mit Großvater Johannes Freumbichler schreibt, es sei das Paradies seiner Kindheit gewesen, kommt das Salzburg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wegen seiner engen Kleinbürgermentalität als ''Todesmuseum'' schlecht weg. Was sich mit Abstand als "Hassliebe" deuten lässt, führte zu Bernhards Lebzeiten zu Betroffenheit und Ablehnung in seiner Heimatstadt.
 
Thomas Bernhards Beziehung zu Salzburg und den Salzburgern hat sich im Laufe seines Lebens stark gewandelt. Während er von seiner Zeit im Flachgau gemeinsam mit Großvater Johannes Freumbichler schreibt, es sei das Paradies seiner Kindheit gewesen, kommt das Salzburg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wegen seiner engen Kleinbürgermentalität als ''Todesmuseum'' schlecht weg. Was sich mit Abstand als "Hassliebe" deuten lässt, führte zu Bernhards Lebzeiten zu Betroffenheit und Ablehnung in seiner Heimatstadt.
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Nach Bernhard ist die [[Thomas-Bernhard-Straße]] in der ehemaligen [[Scherzhauserfeld-Siedlung]] in [[Lehen]] benannt, wo er zwischen 1947 und 1949 in die Lehre ging. Eine Gedenktafel am [[Salzburger Landestheater]] erinnert an seine fünf Uraufführungen.
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Nach Bernhard ist die [[Thomas-Bernhard-Straße]] in der ehemaligen [[Scherzhauserfeld-Siedlung]] in [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] benannt, wo er zwischen 1947 und 1949 in die Lehre ging. Eine Gedenktafel am [[Salzburger Landestheater]] erinnert an seine fünf Uraufführungen.
    
==Bernhard und die Salzburger Festspiele==
 
==Bernhard und die Salzburger Festspiele==