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| − | [[Datei:Maria-saal rupert-salzfass c franz-wieser.JPG|thumb|Der heilige [[Rupert von Worms|Rupert]] mit dem Salzfass flankiert den Hochaltar des Doms von Maria Saal in Kärnten]] | + | [[Datei:Maria-saal rupert-salzfass c franz-wieser.JPG|thumb|Der heilige [[Rupert von Worms|Rupert]] mit dem [[Salzfass (Perkufe)|Salzfass]] flankiert den Hochaltar des Doms von Maria Saal in Kärnten]] |
| | [[Datei:Maria-saal_keutschachepitaph_c_eduard-mahlknecht.JPG|thumb|Das Marienkrönungsepitaph aus [[Adneter Marmor]] in Maria Saal wurde um 1510 von [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] in Gedenken an seine Brüder gestiftet]] | | [[Datei:Maria-saal_keutschachepitaph_c_eduard-mahlknecht.JPG|thumb|Das Marienkrönungsepitaph aus [[Adneter Marmor]] in Maria Saal wurde um 1510 von [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] in Gedenken an seine Brüder gestiftet]] |
| | [[Datei:Innernoering_kreuzigung_c_eduard-mahlknecht.JPG|thumb|Die Kreuzigungstafel von Innernöring bei Gmünd entstand zwischen 1460 und 1470 in der Werkstatt des Salzburger Malers [[Konrad Laib]]]] | | [[Datei:Innernoering_kreuzigung_c_eduard-mahlknecht.JPG|thumb|Die Kreuzigungstafel von Innernöring bei Gmünd entstand zwischen 1460 und 1470 in der Werkstatt des Salzburger Malers [[Konrad Laib]]]] |
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| | Es gab zwei [[Handel (historisch)|Handelswege]] von Salzburg in den Süden nach [[Venedig]], dem wichtigsten Handelszentrum für Salzburg. Einer davon führte über den [[Radstädter Tauern]] und den [[Katschberg]] durch Kärnten ins [[Friaul]] nach ''Peuschelsdorf'', dem heutigen ''Venzone''. | | Es gab zwei [[Handel (historisch)|Handelswege]] von Salzburg in den Süden nach [[Venedig]], dem wichtigsten Handelszentrum für Salzburg. Einer davon führte über den [[Radstädter Tauern]] und den [[Katschberg]] durch Kärnten ins [[Friaul]] nach ''Peuschelsdorf'', dem heutigen ''Venzone''. |
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| − | Unter [[Fürsterzbischof]] [[Pilgrim II. von Puchheim]] (1365 - 1396) erlebte das Salzburger [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] seine größte flächenmäßig Ausbreitung. In Kärnten gehörten zu Salzburg das Gebiet um Stall im oberen Mölltal bis Schloss Lengberg ([[Osttirol]], nahe von Dölsach), das Lurnfeld nordwestlich von Spittal an der Drau, [[Gmünd]], Maltatal und die [[Nockberge]], das Gebiet südöstlich von Maria Saal, Taggenbrunn, das Gebiet östlich von [[Friesach]] und [[Althofen]] einschließlich beider Orte, [[Hüttenberg]] mit dem [[Hüttenberger Erzberg]], Lichtenberg, Stein, [[St. Andrä im Lavanttal]], Löschtental und Lavamünd; | + | Unter [[Fürsterzbischof]] [[Pilgrim II. von Puchheim]] (1365–1396) erlebte das Salzburger [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] seine größte flächenmäßig Ausbreitung. In Kärnten gehörten zu Salzburg das Gebiet um Stall im oberen Mölltal bis Schloss Lengberg ([[Osttirol]], nahe von Dölsach), das Lurnfeld nordwestlich von Spittal an der Drau, [[Gmünd]], Maltatal und die [[Nockberge]], das Gebiet südöstlich von Maria Saal, Taggenbrunn, das Gebiet östlich von [[Friesach]] und [[Althofen]] einschließlich beider Orte, [[Hüttenberg]] mit dem [[Hüttenberger Erzberg]], Lichtenberg, Stein, [[St. Andrä im Lavanttal]], Löschtental und Lavamünd; |
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| − | Zur [[Salzburger Kirchenprovinz]] zählte seit [[1072]] die [[Diözese Gurk-Klagenfurt]]: es wurde als [[Salzburger Eigenbistum]] [[Bistum Gurk|Gurk]] gegründet, [[1786]] dann eigenständige Diözese und der Bischofssitz von Gurk nach Klagenfurt verlegt. Unter den Bischöfen finden sich Salzburger Fürsterzbischöfe wie [[Matthäus Lang von Wellenburg]], [[Andreas Rohracher]] oder Verwandte der Salzburger Fürsterzbischöfe wie Sebastian Bartholomäus von [[Lodron]] oder Hieronymus II. Graf von Colloredo (1762 - 1772). Das [[Bistum Lavant]], von [[1228]] bis [[1924]], wurde als Salzburger Eigenbistum mit Sitz in St. Andrä im Lavanttal gegründet, [[1786]] als selbständiges Bistum der Salzburger Kirchenprovinz und seit [[1859]] Bischofssitz in Marburg (Maribor, [[Slowenien]]). | + | Zur [[Salzburger Kirchenprovinz]] zählte seit [[1072]] die [[Diözese Gurk-Klagenfurt]]: es wurde als [[Salzburger Eigenbistum]] [[Bistum Gurk|Gurk]] gegründet, [[1786]] dann eigenständige Diözese und der Bischofssitz von Gurk nach Klagenfurt verlegt. Unter den Bischöfen finden sich Salzburger Fürsterzbischöfe wie [[Matthäus Lang von Wellenburg]], [[Andreas Rohracher]] oder Verwandte der Salzburger Fürsterzbischöfe wie Sebastian Bartholomäus von [[Lodron]] oder Hieronymus II. Graf von Colloredo (1762–1772). Das [[Bistum Lavant]], von [[1228]] bis [[1924]], wurde als Salzburger Eigenbistum mit Sitz in St. Andrä im Lavanttal gegründet, [[1786]] als selbständiges Bistum der Salzburger Kirchenprovinz und seit [[1859]] Bischofssitz in Marburg (Maribor, [[Slowenien]]). |
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| | Und noch einmal spielte sich Wichtiges für die Geschichte Salzburgs auf Kärntner Boden ab. [[1611]], bereits auf Kärntner Boden, wurde Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] auf seiner Flucht von den bayerischen Truppen festgenommen. Herzog Maximilian I. von Bayern nahm es nicht so genau mit Landesgrenzen. | | Und noch einmal spielte sich Wichtiges für die Geschichte Salzburgs auf Kärntner Boden ab. [[1611]], bereits auf Kärntner Boden, wurde Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] auf seiner Flucht von den bayerischen Truppen festgenommen. Herzog Maximilian I. von Bayern nahm es nicht so genau mit Landesgrenzen. |
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| | * [[Villacher Alpenstraße]] bei Villach<ref name="AG"></ref>: 16,5 km lange Aussichtsstraße mit 11 Park und Aussichtsplätzen; Wandermöglichkeiten; | | * [[Villacher Alpenstraße]] bei Villach<ref name="AG"></ref>: 16,5 km lange Aussichtsstraße mit 11 Park und Aussichtsplätzen; Wandermöglichkeiten; |
| | * Bad Bleiberg: Bergbau Glasmodell, das Museum der Bergwerksdirektion beherbergt eine umfangreiche mineralogische Werksammlung sowie ein Glasmodell über den gesamten Bergbau in diesem Gebiet ([[Bleiberger Bergbau]]). | | * Bad Bleiberg: Bergbau Glasmodell, das Museum der Bergwerksdirektion beherbergt eine umfangreiche mineralogische Werksammlung sowie ein Glasmodell über den gesamten Bergbau in diesem Gebiet ([[Bleiberger Bergbau]]). |
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