Änderungen

K
Textersetzung - „Linzergasse“ durch „Linzer Gasse“
Zeile 8: Zeile 8:  
[[1837]] übernahm [[Franz Zeller]] das Haus durch Heirat und etablierte es als eines der bedeutensten Warenhäuser der Stadt Salzburg. [[1847]] kaufte Zeller die ehemalige [[Eckbäckmühle zu Münchhausen]] am Beginn der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] in [[Parsch]], um hier mit der Produktion von Feigenkaffee zu starten. Das Produkt Feigenkaffee war einerseits für Kinder gedacht, andererseits aber auch bei Erwachsenen beliebt, die den Geschmack jenem des Bohnenkaffees vorzogen. Schnell nutzte Zeller die zufällige Namensgleichheit und die inzwischen heldenhafte Verehrung, die dem Tiroler Andreas Hofer zuteil wurde und stattete sein Logo und auch seine Werbelinie mit dem Porträt des Freiheitskämpfers aus.
 
[[1837]] übernahm [[Franz Zeller]] das Haus durch Heirat und etablierte es als eines der bedeutensten Warenhäuser der Stadt Salzburg. [[1847]] kaufte Zeller die ehemalige [[Eckbäckmühle zu Münchhausen]] am Beginn der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] in [[Parsch]], um hier mit der Produktion von Feigenkaffee zu starten. Das Produkt Feigenkaffee war einerseits für Kinder gedacht, andererseits aber auch bei Erwachsenen beliebt, die den Geschmack jenem des Bohnenkaffees vorzogen. Schnell nutzte Zeller die zufällige Namensgleichheit und die inzwischen heldenhafte Verehrung, die dem Tiroler Andreas Hofer zuteil wurde und stattete sein Logo und auch seine Werbelinie mit dem Porträt des Freiheitskämpfers aus.
   −
In den [[1870er]] Jahren expandierte man mit eigenen Geschäften nach Linz und Wien und eröffnete [[1883]] im benachbarten Freilassing eine zweite Fabrik, später nahe München eine Dritte, mit der man auch im Deutschen Reich zum Marktführer für Feigenkaffee aufstieg. An Stelle der alten [[Andräkirche]] ließ Zeller an der Ecke [[Linzergasse]] - [[Dreifaltigkeitsgasse]] ein modernes Stadthaus errichten.
+
In den [[1870er]] Jahren expandierte man mit eigenen Geschäften nach Linz und Wien und eröffnete [[1883]] im benachbarten Freilassing eine zweite Fabrik, später nahe München eine Dritte, mit der man auch im Deutschen Reich zum Marktführer für Feigenkaffee aufstieg. An Stelle der alten [[Andräkirche]] ließ Zeller an der Ecke [[Linzer Gasse]] - [[Dreifaltigkeitsgasse]] ein modernes Stadthaus errichten.
    
[[1881]] wurde die Firma von [[Ludwig Zeller]] übernommen, der auch nach St. Pölten, Nürnberg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin expandierte. Er führte die Firma erfolgreich weiter und wandelte sie kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in eine Kommanditgesellschaft mit dem neuen Namen ''Vereinigte Feigenkaffee-Fabriken Ludwig Zeller & Co.'' um. Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], Ludwig Zeller war inzwischen verstorben, firmierte man dann als ''Andre Hofer Oberlindober Vereinigte Alpenländische Feigenkaffeefabriken GmbH''. Bald darauf wurde die Firma dann aber liquidiert.
 
[[1881]] wurde die Firma von [[Ludwig Zeller]] übernommen, der auch nach St. Pölten, Nürnberg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin expandierte. Er führte die Firma erfolgreich weiter und wandelte sie kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in eine Kommanditgesellschaft mit dem neuen Namen ''Vereinigte Feigenkaffee-Fabriken Ludwig Zeller & Co.'' um. Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], Ludwig Zeller war inzwischen verstorben, firmierte man dann als ''Andre Hofer Oberlindober Vereinigte Alpenländische Feigenkaffeefabriken GmbH''. Bald darauf wurde die Firma dann aber liquidiert.