| Zeile 5: |
Zeile 5: |
| | [[Bild:Gaisberg_Hellbrunn.jpg|thumb|300px|Der Gaisberg von der [[Hellbrunner Allee]] ([[Schloss Emsburg]]) aus gesehen]] | | [[Bild:Gaisberg_Hellbrunn.jpg|thumb|300px|Der Gaisberg von der [[Hellbrunner Allee]] ([[Schloss Emsburg]]) aus gesehen]] |
| | [[Bild:Paragleiter_am_gaisberg.jpg|300px|thumb|Paragleiter am Gaisberg]] | | [[Bild:Paragleiter_am_gaisberg.jpg|300px|thumb|Paragleiter am Gaisberg]] |
| − | [[Bild:Gaisberg_sender.jpg|thumb|300px|[[Sender]] auf der Gaisbergspitze]] Nach [[700]] ist der Berg bereits als „Keizperch“ und „Gaisloberch“ urkundlich erwähnt. Der Berg war wichtiges Weideland. Einzelne wollen das Wort Gaisberg allerdings nicht vom indogermanischen Wortstamm ghaido-s (Ziege) abgeleitet sehen, sondern von einem keltischen Wort "Gais", das heilig bzw. tabu bedeuten soll. Der Gaisberg wäre demgemäß für die [[Kelten]] ein heiliger Berg gewesen, Hinweise darauf wären dabei zwei angebliche Schalensteine im Bereich des Gipfels. Sicher ist dagegen, dass schon früh auf dem Berg die Klöster [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] und [[Stift Nonnberg|Nonnberg]] die Weiden für ihre Geißen besaßen. | + | [[Bild:Gaisberg_sender.jpg|thumb|300px|[[Sender]] auf der Gaisbergspitze]] |
| − | | + | Nach 700 ist der Berg bereits als „Keizperch“ und „Gaisloberch“ urkundlich erwähnt. Der Berg war wichtiges Weideland. Einzelne wollen das Wort Gaisberg allerdings nicht vom indogermanischen Wortstamm ghaido-s (Ziege) abgeleitet sehen, sondern von einem keltischen Wort "Gais", das heilig bzw. tabu - sacro-sankt bedeuten soll. Der Gaisberg wäre demgemäß schon in vorkeltischer Zeit - einer Zeit des Matriachats (z.b. die Venus von Willendorf die mit 30.000 Jahren bis dato die älteste europäische Kultlfigur ist) Auch für die [[Kelten] ]ist der Gaisberg ein heiliger Berg gewesen, Hinweise darauf wären dabei zwei angebliche Schalensteine im Bereich des Gipfels. Sicher ist dagegen, dass schon früh auf dem Berg die Klöster St. Peter und Nonnberg die Weiden für ihre Geißen besaßen. |
| − | Das [[1887]] erbaute [[Hotel Gaisbergspitze]] auf der [[Gaisbergspitze]], unweit der heutigen Sendeanlage, brannte [[1939]] ab. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde auf der Gaisbergspitze eine [[Gaisberg Radar Forschungsstation|militärische Forschungsstation]] installiert. | + | Er ist laut Geomanen ein Venusberg - allein am Grundstück Mitterjudenberg / Kobenzl wurden über 20 Energieplätze gefunden. Einer davon so kraftvoll dass er im Umfeld bis 40 km Salzburg mit "Herzensenergie" versorgt. |
| − | | + | Das 1887 erbaute Hotel Gaisbergspitze auf der Gaisbergspitze, unweit der heutigen Sendeanlage, brannte 1939 ab. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde auf der Gaisbergspitze eine militärische Forschungsstation installiert. |
| − | Auf der [[Judenbergalm]] entstand [[1953]] das [[Hotel Kobenzl]]. Schon ein Jahr vorher fand im Bereich der [[Zistelalm]] (Nähe [[Alpengasthof Mitteregg]]) ein Skispringen mit [[Sepp Bradl|Bubi Bradl]] statt. Nach [[1945]] gab es auch Skirennen von der Gaisbergspitze zur [[Mitteregg]]. [[Hans Wolf]] führte am [[2. November]] [[1930]] den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum [[Salzburger Flughafen|Flugfeld Maxglan]] mit einer ''Zögling'' durch. | + | Auf der Judenbergalm entstand 1953 das Hotel Kobenzl. Schon ein Jahr vorher fand im Bereich der Zistelalm (Nähe Alpengasthof Mitteregg) ein Skispringen mit Bubi Bradl statt. Nach 1945 gab es auch Skirennen von der Gaisbergspitze zur Mitteregg. Hans Wolf führte am 2. November 1930 den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum Flugfeld Maxglan mit einer Zögling durch. |
| | | | |
| | ==Aufstiegshilfen im Laufe der Geschichte== | | ==Aufstiegshilfen im Laufe der Geschichte== |