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Die ersten Skier kamen durch den Rauriser Bergbauunternehmer [[Ignaz Rojacher]] [[1886]] aus Schweden in die Gasteiner Gegend und [[1945]] (Hüttenkogel) sowie [[1946]] (Kitzstein/Aeroplan) gab es die ersten Skilifte. In der späteren Entwicklung kam es zum großartigen Ausbau der Wintersportanlagen durch die [[Gasteiner Bergbahnen AG|"Gasteiner Bergbahnen"-Gesellschaft]], von Sportgastein bis zum Bad Hofgasteiner [[Schlossalm]]gebiet. In den letzten Jahrzehnten unternahm auch Dorfgastein in dieser Hinsicht enorme Anstrengungen und erreichte mit der Erschließung des [[Fulseck]]-Gebietes ein besonders hoch zu wertendes wirtschaftliches Synergiepotenzial beim Zusammenschluss mit den [[Großarler Bergbahnen]]. Höhepunkte der wintersportlichen Veranstaltungen war die [[Alpine Ski Weltmeisterschaft Badgastein 1958|Alpine Ski Weltmeisterschaft Badgastein]] am [[Graukogel]] im Jahr [[1958]] und, in den darauffolgenden Jahrzehnten, die FIS-Rennen, die unter dem Namen "[[Silberkrugrennen]]" besser bekannt sind.
 
Die ersten Skier kamen durch den Rauriser Bergbauunternehmer [[Ignaz Rojacher]] [[1886]] aus Schweden in die Gasteiner Gegend und [[1945]] (Hüttenkogel) sowie [[1946]] (Kitzstein/Aeroplan) gab es die ersten Skilifte. In der späteren Entwicklung kam es zum großartigen Ausbau der Wintersportanlagen durch die [[Gasteiner Bergbahnen AG|"Gasteiner Bergbahnen"-Gesellschaft]], von Sportgastein bis zum Bad Hofgasteiner [[Schlossalm]]gebiet. In den letzten Jahrzehnten unternahm auch Dorfgastein in dieser Hinsicht enorme Anstrengungen und erreichte mit der Erschließung des [[Fulseck]]-Gebietes ein besonders hoch zu wertendes wirtschaftliches Synergiepotenzial beim Zusammenschluss mit den [[Großarler Bergbahnen]]. Höhepunkte der wintersportlichen Veranstaltungen war die [[Alpine Ski Weltmeisterschaft Badgastein 1958|Alpine Ski Weltmeisterschaft Badgastein]] am [[Graukogel]] im Jahr [[1958]] und, in den darauffolgenden Jahrzehnten, die FIS-Rennen, die unter dem Namen "[[Silberkrugrennen]]" besser bekannt sind.
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Ein wesentlicher Markstein in der jüngsten Geschichte ist die Errichtung des international anerkannten [[Nationalpark Hohe Tauern|"Nationalparks Hohe Tauern]]", dem die Berge im Süden des Gasteinertales angehören. Der Grundsatzbeschluss wurde bereits [[1971]] gefasst, doch kam es zur effektiven Verwirklichung erst in zwei späteren Etappen: [[1983]] fand die [[Goldberggruppe]] (Nassfeldalm-Süd oberhalb der Höhenkote von 2 000 m ü. A.) und [[1991]] die [[Ankogelgruppe]] ([[Anlauftal]]-Süd mit [[Radeck (Berg)|Radeck ]] sowie [[Kötschachtal]]-Süd mit [[Prossau]]) Aufnahme in den Nationalpark.  
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Ein wesentlicher Markstein in der jüngsten Geschichte ist die Errichtung des international anerkannten [[Nationalpark Hohe Tauern|"Nationalparks Hohe Tauern]]", dem die Berge im Süden des Gasteinertales angehören. Der Grundsatzbeschluss wurde bereits [[1971]] gefasst, doch kam es zur effektiven Verwirklichung erst in zwei späteren Etappen: [[1983]] fand die [[Goldberggruppe]] (Nassfeldalm-Süd oberhalb der Höhenkote von 2 000 m ü. A.) und [[1991]] die [[Ankogelgruppe]] ([[Anlauftal]]-Süd mit [[Radeck (Berg)|Radeck]] sowie [[Kötschachtal]]-Süd mit [[Prossau]]) Aufnahme in den Nationalpark.  
    
Das Gasteinertal ist heutigentags ein Tal des Wintersports und gleicherweise ein Tal der Kuren sowie des Naturgenusses, und dies besonders beim Bergwandern, kurzum: Gastein bietet alles, was einen Aufenthalt angenehm machen kann. Es ist, wie schon die Kurärzte des 19. Jahrhunderts sagten, ein „''locus amoenus''“, ein geradezu im medizinischen Sinne „wonnig-schönes“ und somit gesundheitsförderndes Tal, mit einer reichen und sehr vielfältigen Geschichte, wie sie kein anderes Tauerntal zu bieten vermag.  
 
Das Gasteinertal ist heutigentags ein Tal des Wintersports und gleicherweise ein Tal der Kuren sowie des Naturgenusses, und dies besonders beim Bergwandern, kurzum: Gastein bietet alles, was einen Aufenthalt angenehm machen kann. Es ist, wie schon die Kurärzte des 19. Jahrhunderts sagten, ein „''locus amoenus''“, ein geradezu im medizinischen Sinne „wonnig-schönes“ und somit gesundheitsförderndes Tal, mit einer reichen und sehr vielfältigen Geschichte, wie sie kein anderes Tauerntal zu bieten vermag.