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| | [[Datei:Alpenblick-Sperre.jpg|thumb|Die im Februar 2014 fast fertig gestellte Alpenblickgraben-Sperre beim Hotel Alpenblick, oberhalb der Brucker [[Bundesstraße]] bei der Karl-Vogt-Kreuzung in Schüttdorf]] | | [[Datei:Alpenblick-Sperre.jpg|thumb|Die im Februar 2014 fast fertig gestellte Alpenblickgraben-Sperre beim Hotel Alpenblick, oberhalb der Brucker [[Bundesstraße]] bei der Karl-Vogt-Kreuzung in Schüttdorf]] |
| | [[Datei:Mobiler Hochwasserschutz.jpg|thumb|Beliebig kombinier- und stapelbare Betonmodule - hier in Schüttdorf zur Ansicht aufgestellt - die für einen rasch verfügbaren mobilen Hochwasserschutz einsetzbar sind]] | | [[Datei:Mobiler Hochwasserschutz.jpg|thumb|Beliebig kombinier- und stapelbare Betonmodule - hier in Schüttdorf zur Ansicht aufgestellt - die für einen rasch verfügbaren mobilen Hochwasserschutz einsetzbar sind]] |
| − | Der '''Hochwasserschutz für Schüttdorf''' ist im März 2014 eine ungelöste Aufgabe mit hoher Dringlichkeit. | + | Der '''Hochwasserschutz für Schüttdorf''' war im März 2014 eine ungelöste Aufgabe mit hoher Dringlichkeit. |
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| | ==Ist-Situation== | | ==Ist-Situation== |
| | Der Hochwasserschutz für [[Schüttdorf]] hat seit den katastrophalen Ereignissen im Juni 2013 ([[Hochwasser 2013]]) erneut eine hohe Brisanz erlangt. Schüttdorf, Stadtteil von [[Zell am See]] mit rund 6 000 Einwohnern, ist aus drei Gründen hochwassergefährdet: durch mögliche Überflutungen aufgrund von auch weiterhin nicht völlig auszuschließenden [[Plaike]]n- oder [[Mure]]nabgängen, durch das mögliche Überlaufen der nahe liegenden [[Salzach]] und durch den an sich hohen Grundwasserspiegel. | | Der Hochwasserschutz für [[Schüttdorf]] hat seit den katastrophalen Ereignissen im Juni 2013 ([[Hochwasser 2013]]) erneut eine hohe Brisanz erlangt. Schüttdorf, Stadtteil von [[Zell am See]] mit rund 6 000 Einwohnern, ist aus drei Gründen hochwassergefährdet: durch mögliche Überflutungen aufgrund von auch weiterhin nicht völlig auszuschließenden [[Plaike]]n- oder [[Mure]]nabgängen, durch das mögliche Überlaufen der nahe liegenden [[Salzach]] und durch den an sich hohen Grundwasserspiegel. |
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| | Gegen weitere Plaiken und Muren und deren etwaige Folgen wurden und werden nordseitige Gräben in den Abhängen der [[Schmittenhöhe]] massiv verbaut. Hier sei nur die mächtige [[Alpenblickgraben-Sperre]] namentlich genannt, die den neben dem Hotel Alpenblick verlaufenden, an sich unauffällig scheinenden, aber tatsächlich hoch bedrohlichen Graben, in dem meist nur ein kleines Rinnsal zu sehen ist, sichern soll. | | Gegen weitere Plaiken und Muren und deren etwaige Folgen wurden und werden nordseitige Gräben in den Abhängen der [[Schmittenhöhe]] massiv verbaut. Hier sei nur die mächtige [[Alpenblickgraben-Sperre]] namentlich genannt, die den neben dem Hotel Alpenblick verlaufenden, an sich unauffällig scheinenden, aber tatsächlich hoch bedrohlichen Graben, in dem meist nur ein kleines Rinnsal zu sehen ist, sichern soll. |
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| − | Gegen den Ausbruch der Salzach gibt es ein Flußbett-Ausweitungsprojekt, das derzeit wegen der fehlenden Zustimmung der Grundbesitzer nicht umgesetzt werden kann. Die Grundbesitzer verknüpfen die Grundüberlassung an der Salzach mit der großen Variante des Projektes [[Umfahrung Schüttdorf]], das aus ihrer Sicht wegen des [[Bodenverbrauch|Grünlandverbrauchs]] und der damit verbundenen Landschaftszerstörung nicht gebaut werden darf. | + | Gegen den Ausbruch der Salzach gibt es ein Flussbett-Ausweitungsprojekt, das derzeit wegen der fehlenden Zustimmung der Grundbesitzer nicht umgesetzt werden kann. Die Grundbesitzer verknüpfen die Grundüberlassung an der Salzach mit der großen Variante des Projektes [[Umfahrung Schüttdorf]], das aus ihrer Sicht wegen des [[Bodenverbrauch|Grünlandverbrauchs]] und der damit verbundenen Landschaftszerstörung nicht gebaut werden darf. |
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| − | Im Zuge des Gemeinderatswahlkampfes 2014 hat die Zeller Grün-Partei ([[GRÜBL Zell am See]]) betreffend Bedrohung durch die Salzach einen mobilen Hochwasserschutz in die Diskussion eingebracht. Dieser mobile Schutz soll entweder mittels wassergefüllten Schläuchen oder mobilen Beton-Elementen gewährleistet werden und hätte aus ihrer Sicht den Vorteil, dass er beim Eintreten von Hochwassergefahr innerhalb weniger Stunden einsatzfähig wäre und vor allem auch bis zur Umsetzung dauerhafter Hochwasserschutz-Maßnahmen Schutz bieten könnte. | + | Im Zuge des [[Gemeinderatswahlen|Gemeinderatswahlkampfes]] 2014 hatte die Zeller Grün-Partei ([[GRÜBL Zell am See]]) betreffend Bedrohung durch die Salzach einen mobilen Hochwasserschutz in die Diskussion eingebracht. Dieser mobile Schutz soll entweder mittels wassergefüllten Schläuchen oder mobilen Beton-Elementen gewährleistet werden und hätte aus ihrer Sicht den Vorteil, dass er beim Eintreten von Hochwassergefahr innerhalb weniger Stunden einsatzfähig wäre und vor allem auch bis zur Umsetzung dauerhafter Hochwasserschutz-Maßnahmen Schutz bieten könnte. |
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| − | ==Quellen== | + | ==Quelle == |
| | *Eigenartikel von [[Christina Nöbauer]] | | *Eigenartikel von [[Christina Nöbauer]] |
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| − | [[Kategorie:Ereignis]] | + | [[Kategorie:Zell am See]] |
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